Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat in ihre Statistik über Todesopfer rechter Gewalt einige neue Fälle aufgenommen. Darin sind nun 76 Tötungsdelikte mit 83 Todesopfern seit der Wiedervereinigung 1990 erfasst, wie das Innenministerium laut «Tagesspiegel» auf eine Anfrage der […] mehr

Kommentare

11Aalpha21. Juni 2018
@10 ja da hast du recht. Die Kommunikation besteht aber fast immer, nämlich durch die Medien. Politiker sind zwar auch nur Menschen, aber in deren Position sollte dreimal über eine Handlung nachgedacht werden.
10Folkman21. Juni 2018
@9 : Verstehe schon, aber so einfach ist es nicht. Wenn wir uns erinnern, war es Pegida, die von Beginn an die Losung ausgegeben hat, mit Politikern und Medien nicht zu reden. Auch gab es Versuche, ins Gespräch zu kommen, z.B. von Gabriel, trotzdem hing er dann bald symbolisch am Galgen. Die Bewegung bestand mMn ganz am Anfang vielleicht noch aus besorgten Bürgern im besten Sinne, aber sie wurde früh von Rechtsextremen unterwandert und instrumentalisiert, die ganz andere Ziele verfolgen...
9Aalpha21. Juni 2018
@8 Ich habe doch gar nicht gesagt, dass man dadurch Gewalt und Straftaten rechtfertigen sollte. Mal ein Kopfkino zum vereinfachten Verständnis: Bürger A ist besorgt (vielleicht sogar zu unrecht). Partei X stellt sich arme verschränkt vor ihm und hält ihm höchstens kurz den Stinkefinger ins Gesicht. Reaktion von Bürger ist ganz bestimmt nicht wie folgt: "Achso, ja. Jetzt hab ichs kapiert. Alles klar, ich lag falsch." Die Reaktion ist eher: "Die Wähle ich nicht mehr. Gehen mich zu aggresiv an."
8Folkman21. Juni 2018
@7 : Bei Argumenten wie "Unzufriedenheit" und "die Politik schürt Hass und Wut" bekomme ich Bauchschmerzen, denn so rechtfertigten letztlich auch RAF und NSU ihre Untaten. Mal ehrlich: uns alle ärgern Dinge in Gesellschaft & Politik, aber das kann keine Rechtfertigung für Straftaten und Gewalt sein. Mich bspw. besorgt die industrielle Umweltzerstörung oder die von der Politik forcierte soziale Spaltung, aber deshalb baue ich mir keine Bomben oder haue Managern in die Fresse. Wo kämen wir da hin?!
7Aalpha20. Juni 2018
@6 Nein, bloß nicht. Wie gesagt, Protestwähler, die wählen nicht, weil sie der AfD zustimmen, die Wählen weil sie mit dem ganzen Rest unzufrieden sind. Wäre vermutlich die Piratenpartei ca. 5 Jahre später entstanden, dann hätten die Wohl die ganzen Protestwähler einkassiert. Statt positiv auf diese Bevökerungsgruppen (wie auch Pegida) einzureden, hat CDU/SPD eher Hass und Wut geschürt. Ob die Sorge der Bürger gerechtfertigt ist oder nicht, spielt kaum eine rolle. Die Sorge ist nun mal da.
6thrasea20. Juni 2018
@5 Ich weiß, man denke nur an Erika Steinbach und Gauland als ehemalige CDU-Funktionäre. Aber ich finde, du machst es dir zu einfach. Es gibt nicht "die eine" Sorge der Bürger, genau so wenig kann eine Gruppe für sich allein proklamieren "das Volk" zu sein. Bleiben wir bei der AfD - gegründet 2013 mit dem Thema "Euro". Hätte man die Sorge Luckes ernst nehmen sollen und den Euro wieder abschaffen sollen? Ich glaube, das denkt nur eine Minderheit. Man kann nicht über jedes Stöckchen springen.
5Aalpha20. Juni 2018
@4 Das habe ich nicht gesagt, obwohl Nazis in SPD/CDU/CSU auch schon saßen! Fakt ist: wenn die Altparteien mal die Sorgen der Bürger ernst genommen hätten, dann hätten wir vermutlich die AfD nicht. Zumindest nicht in diesem Ausmaß, da jeder zweite AfD-Wähler ein Protestwähler ist. Das Problem muss an der Wurzel bekämpft werden und solange Altparteien die Sorgen der Bürger nicht ernst nehmen (sie eher sogar verspotten und das obwohl 1Mio. AfD-Wähler mal CDU wähler waren) wird es nur schlimmer.
4thrasea19. Juni 2018
@3 Deiner Meinung nach sind CDU/CSU und SPD schuld an rechter Gewalt, habe ich das richtig verstanden?
3Aalpha19. Juni 2018
Schlimmer als die AfD ist doch immer noch CDU/CSU und SPD, die haben uns das doch eingebrockt.
2wazzor18. Juni 2018
"Unterdessen haben Neonazis und andere Rechte dem Bericht zufolge nach vorläufigen Erkenntnissen der Polizei in den ersten vier Monaten 2018 bereits 3714 Straftaten begangen, darunter 174 Gewaltdelikte" Und die AfD will uns NUR vor dem Asyl-Terror beschützen. Das zeigt doch mal wieder das potenzielle AfD Wähler schlimmer sind als die vor denen sie uns "beschützen" will.
1Folkman18. Juni 2018
Dass die größte Terrorgefahr bei uns von Rechtsextremisten ausgeht, musste kürzlich auch die AfD erkennen, als sie in einer Anfrage an die Regierung wissen wollte, wer hier die meisten Bomben baue. Denn das Ergebnis war: von 136 Bombenfunden kamen 94 aus dem rechten, 24 aus dem islamistischen und 18 aus dem linksextremen Milieu. Seitdem herrscht betretene Funkstille bei der AfD, die natürlich auf andere Ergebnisse gehofft hatte...