Berlin (dts) - Die Bundesregierung prüft Maßnahmen, um die Medienvielfalt in Deutschland zu sichern. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, seien zum Beispiel direkte oder indirekte Finanzhilfen für Zeitungen und Zeitschriften möglich. So könnte die GEZ- […] mehr

Kommentare

11anddie07. Februar 2020
Also wenn die Zeitungen nicht nur einfach DPA-Meldungen abschreiben würden, dann sähe die Situation vermutlich auch anders aus. Guckt euch auch mal "Die Anstalt" vom 22.5.2018 an. Da gab es einen wunderbaren Beitrag über "die ach so tolle Zeitungsvielfalt".
10Wawa66607. Februar 2020
@8 Fairerweise sei gesagt, dass nicht geplant wird, die Zeitungen in den Dienst des Staates zu stellen, sondern dass es um finanzielle Hilfen geht, die unabhängig von einer Gegenleistung sein sollen. Dass das Risiken birgt, ist mir aber auch klar. Und: Staatliche Medien haben wir doch heute schon. @9 Sprache wandelt sich schon immer, aber manche Neuerungen sind schon nicht schön, ja. Glaube aber, Zeitungen sind da das geringste Problem. Manche Werbewortschöpfungen hingegen gruseln mich. ;)
9steffleu07. Februar 2020
@6) da muss ich dir absolut recht geben... Journalisten und medien überhaupt beeinflussen extrem den Sprachgebrauch, ich hab manchmal angst um die deutsche sprache im ganzen
8robby35007. Februar 2020
Zwick mich mal, die Zeitung als Zentralorgan, kommt mir sehr bekannt vor "ND gelesen dabei gewesen" . SUUUUPER. Ich bügle schon mal mein FDJ - Hemd .Nur Vorsorge halber.
7Wawa66607. Februar 2020
@6 Bei Privatpersonen stört es mich nicht, umgangssprachlich sage ich es auch noch. Aber wenn ein Journalist einen Beitrag drüber schreibt, wäre es schon wünschenswert, wenn er die richtigen Namen verwendet, statt einen, der schon seit über 7 Jahren veraltet ist.
6steffleu07. Februar 2020
@5 ) jetzt sei mal nicht so kleinlich, ich sag ja auch noch arge, weil ich mich damit schwer tue, mich an jobcenter zu gewöhnen... so geht es vielen mit der GEZ
5Wawa66607. Februar 2020
Und wo wir dabei sind: Die GEZ (Gebühreneinzugszentrale) gibt es unter dem Namen schon seit dem 1.1.2013 nicht mehr.
4Wawa66607. Februar 2020
Ich frag mich, ob, wenn es finanzielle Zuschüsse durch den Staat gäbe, eine politische Beeinflussung auszuschließen ist? Und ja, mir ist klar, dass Zeitungen nie politisch neutral sind, sondern alle irgendeine Richtung haben. Aber in anderen Ländern wird so eine Verbindung zwischen Staat und Nachrichtenmedien auch kritisiert - zu Recht, meine ich. Und dann allein schon die Frage der Auswahl. "Unabhängiges Fachgremium" - und wer setzt das zusammen? GEZ/Rundfunkbeitrag wär schon ein eigenes Thema.
3steffleu07. Februar 2020
ich bin zwiegespalten, wenn ich das lese...einerseits würde das meinen Job und Verdienst für ein paar Jahre länger sichern, ich arbeite bei der DDV- Group und ich bekomme den jährlichen Leserschwund bei Abonnements hautnah mit, andererseits bin ich ein Gegner des staatlich verordneten Rundfunkbeitrags, das macht ja die öffentlich-rechtlichen im Prinzip auch zu Pay-TV,
2Wasweissdennich07. Februar 2020
Lieber die GEZ mehr erhöhen, umso schneller sind wir sie los
1slowhand07. Februar 2020
>> So könnte die GEZ-Gebühr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk um wenige Euro für eine allgemeine "Medienabgabe" erhöht werden, schreibt das Magazin. << Sind die Printmedien dann kostenlos? Ich kaufe die jetzt schon nicht weil mir das Altpapier zu teuer ist.