Berlin (dpa) - Zur finanziellen Stabilisierung der Pflegeversicherung müssen sich Heimbewohner, Gutverdiener und Menschen ohne Kinder auf Mehrbelastungen einstellen. Das sehen Gesetzespläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor, die Milliarden-Lücken schließen und erneute allgemeine […] mehr

Kommentare

13nierenspendervor 33 Minuten
@11 so sehe ich das auch. @7 warum ich kinderlos bin habe ich bewusst nicht erwähnt, weil es keinen was angeht. Sei es Krankheit, Unfruchtbarkeit oder bloßes "keine wollen", wer die Gründe bereden möchte tut es, wer nicht der nicht. Der Fakt bleibt aber. Und egal ob Armutsgrenze oder nicht, 0,1% mehr fallen beim Einzelnen nicht wirklich auf, aber gerne könnte man das auch nach Einkommen staffeln oder ne Freigrenze haben.
12suse99vor 40 Minuten
die Leistungen der KK immer mehr eingeschränkt werden? Wer braucht schon eine Brille oder vernünftigen Zahnersatz? Wieder einmal verhandeln privat versicherte Gutverdiener über das Leben der Massen. Alle meckern, gehört werden aber nur die, die sich ihre Stimme leisten können. Wie praktisch, dass in Deutschland niemand auf die Strasse geht für sich und seinen Nachbarn.
11thraseavor 45 Minuten
Es ist eine ganz objektive Feststellung, dass die Erziehung von Kindern ein Beitrag zur Funktionsfähigkeit unseres umlagefinanzierten Sozialversicherungssystems ist. Das *muss* beim Beitragssatz für die Pflegeversicherung angerechnet werden. So lautet das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Alles andere wäre verfassungswidrig. Laut Gericht spielt es keine Rolle, warum jemand keine Kinder hat. Ebenso spielt keine Rolle, ob jemand freiwillig oder unfreiwillig/ungeplant Kinder hat.
10thraseavor 45 Minuten
@7 Dein persönliches Schicksal tut mir leid. Ich weiß auch, dass du damit nicht alleine bist. Allerdings finde ich, dass du mit deiner Kritik übertreibst. Vor allem in dieser Diskussion finde ich keine Menschen, die jammern, sie hätten nur Ärger und Kosten mit den Kindern. Ich kenne auch niemanden, der behauptet, *keine* Kinder zu haben sei unverantwortlich (egal ob freiwillig oder erzwungen). Ehrlich gesagt jammern nach meinem Eindruck nur die Kinderlosen.
9suse99vor 45 Minuten
... Rente nicht für einen Warteplatz auf den Tod reicht, und die Kommunen ordentlich draufzahlen und den Bewohnern gerade einmal das Taschengeld bleibt, wird immer mehr. Der demographische Wandel, den ich schon in den 70ern in der Schule gelernt habe, kommt ja sooo plötzlich, dass bestimmt die Reform der Pflegestufen "schuld" ist an der zunehmenden Anzahl der Bedürftigen. Und weil wir alle viel zu selten beim Arzt waren wegen Vorsorgeuntersuchungen. Oder sind wir alle zu verweichlicht, obwohl
8suse99vor 49 Minuten
... und dafür mal eben auf den dringend nötigen Beruf verzichten und sie in der kleinen Wohnung aufnehmen, in der sich schon 2 Kinder ein Zimmer teilen und die Eltern im Wohnzimmer schlafen. Und alleinstehende pflegebedürftige, die mit den 131 Euro wenigstens eine Putzhilfe bezahlen müssen, bedanken sich bestimmt für die Streichung wenn sie dafür eine professionelle Pflegebegleitung (keine Pflege!) bekommen und mehr Vorsorgeuntersuchungen (zu denen sie kaum hin kommen). Der Regelfall, dass die
7suse99vor 55 Minuten
Ach ja, die armen Eltern, die ja nur Ärger und Kosten haben weil sie Kinder in die Welt gesetzt haben, im Gegensatz zu den super verdienenden, freiwillig kinderlosen, unverantwortlichen Menschen. Nun, ich wollte Kinder, durfte aus gesundheitlichen Gründen aber nicht. Karriere mit Supergehalt habe ich auch nicht gemacht, lebe an der Armutsgrenze. Aber natürlich bin ich eine von denen, die sich frei entschieden haben. *K*tz* Wir haben aber keine Gesellschaft mehr, in der Kinder ihre Eltern pflegen
6Elegandinavor 1 Stunde
Ich finde es lustig immer von Reformen zu sprechen. Egal in welchem Bereich. Das ist keine Reform sondern nur Streichungen. Reform wäre, z.B. wenn alle in die Rentenkasse oder Pflegekasse oder GKV einzahlen würden.
5Pontiusvor 4 Stunden
Zumal die Kinder in der Regel die anfängliche Pflege übernehmen und damit dem System eine Menge an Kosten ersparen.
4thraseavor 4 Stunden
@3 Die Menschen werden nicht diskriminiert, in keiner Weise. Es muss berücksichtigt werden, dass Eltern mit der Erziehung von Kindern einen zusätzlichen generativen Beitrag zur Funktionsfähigkeit unseres umlagefinanzierten Sozialversicherungssystems leisten. Daher ist gerechtfertigt und geboten, dass sich Kinderlose mit einem geringfügig höheren Beitragssatz beteiligen.
3pharaoandivor 4 Stunden
Ich halte das für falsch Menschen für ihre persönliche Entscheidung keine Kinder zu wollen zu diskriminieren.
2nierenspendervor 5 Stunden
@1 ich (kinderlos und gutverdienend) finde das trotzdem fair. Klar zahlen wir vielleich tin Summe so schon mehr Beitrage, haben aber keine zukünftigen Beitragszahler und Pflegekräfte zu verantworten und natürlich auch reichlich mehr Freiheiten und Vorzüge als Menschen mit Kindern.
1RicoGustavsonvor 6 Stunden
Gut das es die kinderlosen gibt... die ja auch im Erwerbsleben oftmals beide Vollzeit gearbeitet haben und somit beide ihre Beiträge bezahlt haben im Gegensatz zu Familien mit Kindern.