Berlin - Der Rechtspsychologe Max Steller fordert einen nüchternen Umgang mit Aussagen in Sexualstrafverfahren - und warnt vor Justizirrtümern. "Jeder Vorwurf muss geprüft werden", sagte Steller dem "Spiegel". Die Haltung, Betroffenen stets unbedingt zu glauben, wie es manche Aktivisten der Metoo- […] mehr

Kommentare

2Sonnenwende21. September 2025
@1 »"Jeder Vorwurf muss geprüft werden", sagte Steller ...« Das ist genau die "nüchterne" - ich gehe davon aus, du meinst rationale - Forderung, die auch die von dir genannte zentrale Forderung der Metoo Bewgung ist. Prüfung bedeutet allerdings dass man in alle Richtungen prüft, sonst ist die Prüfung nicht neutral. Aus meiner Sicht hat Steller vollkommen recht. Gibt ja nicht nur den schlimmen Fall, der in der News genannt wird. Spontan fällt mir da der Fall Gelbhaar ein ...
1Pontius21. September 2025
"Die Haltung, Betroffenen stets unbedingt zu glauben, wie es manche Aktivisten der Metoo-Bewegung fordern" Das ist aber auch nur eine Minderheit der metoo-Bewegung, denen es vor allem darum geht, dass jedem Verdacht nachgegangen wird - etwas, was heute selten passiert. Dazu könnte man ja auch etwas nüchtern Fordern...