Dresden (dpa) - Nach einer Pegida-Kundgebung haben Rechtsextreme vor der Dresdener Semperoper ein Protestcamp von Flüchtlingen attackiert. Die Polizei ging dazwischen und konnte Schlimmeres verhindern. Auf dem Platz hatten sich mehrere hundert Unterstützer der Flüchtlinge eingefunden, um eine […] mehr

Kommentare

11argelius03. März 2015
@9 Warum behauptest du, ich verteidige die Gewalt? Unter 3 habe ich mich klar dagegen ausgesprochen. Ich halte es bloß für angebracht, daß man über das redet, was passiert ist, statt es durch möglichst krasse Formulierung zu etwas anderem zu machen als es ist. Ich halte diese Versammlung der Flüchtlinge dort für rechtswidrig, nenne die Flüchtlinge aber deswegen nicht Verbrecher. Das wäre ein Gegenstück zur dem Wort "Lynchen" Solche Unsachlichkeit wird aber der Diskussion nicht helfen.
10KerweManfred03. März 2015
Dresden ist eine Weltoffene Stadt ,aber eigentlich ist da mehr an Touristen gedacht die das Elbflorenz besuchen.
9Caduceus03. März 2015
@7 : Gewalt wäre aber in jedem Fall im Spiel gewesen und die Angreifer wollten das Recht in die eigene Hand nehmen - warum du diese verteidigst bleibt mir schleierhaft.
8k31966703. März 2015
Würden wir in einen geordneten Rechtsstaat Leben gebe es weder Grund für Extremisten noch würde dieses Lager existieren. Also bevor ich mich über 100 Leute aufrege denen eventuell der Kragen platzt, rege ich ich über jene auf die mir das antun. So ein Camp ist doch nur eine Gefährdung der Öffentlichkeit.
7argelius03. März 2015
@6 Was im Duden steht interessiert nicht. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird nahezu jeder aus der Aussage, jemand wurde gelyncht schließen, daß er getötet wurde. Wieso du den Begriff grausam für heftiges Verprügeln nutzt und das Wort so entwertest bleibt dein Geheimnis. Je niedriger man die Schwelle für den Begriff setzt, desto weniger sagt er aus. Außerdem bleibt offen, ob sie die Flüchtlinge mißhandeln oder nur vertreiben wollten.
6Caduceus03. März 2015
@4 : Laut Duden bedeutet lynchen "jemanden [...] wegen einer (als Unrecht angesehenen) Tat grausam misshandeln oder töten". Teeren und Federn oder auch "nur" heftiges Verprügeln zählen ebenso dazu. Und ich denke, die Stürmenden wollten mit den Campierenden nicht Karten spielen oder ihnen nur aufhelfen.
5argelius03. März 2015
es darum, die Pegidaversammlung zu verhindern, zumindestens an diesem Ort, indem sie den Platz besetzen. Die Pegidaanhänger haben aber das Recht zur Versammlung. Wenn nun Flüchtlinge hierher kommen, erwarte ich daß sie sich benehmen und die Rechte anderer wahren. Dies geschieht hier nicht.
4argelius03. März 2015
@3 Deinem letzten Satz stimme ich zu, nur sehe ich da das Problem bei dir. Wie kommst du auf Lynchen? Damit wird allgemein Töten verbunden, worum es nicht ging. Ich halte den Angriff auch für total daneben. Andererseits halte ich die Aktion der Flüchtlinge auch nicht für ok. Nicht, weil das Versammlungsrecht ein Recht der Deutschen, nicht aber der Flüchtlinge ist (daraus folgt kein Versammlungsverbot, nur die Möglichkeit, dieses auszusprechen), sondern wegen der Dauerhaftigkeit. Denn ihnen geht
3Caduceus03. März 2015
@1 : Wo steht da was von Demo verbieten? Und wo, das die Flüchtlinge Illegale sind? Zu mal es es eher hunderte Unterstützer denn hunderte Flüchtlinge waren? Und seit wann bedeutet Demokratie, das ein Lynchmob durch die Stadt ziehen kann, um andere Menschen, die ihnen nicht passen, aufzumischen? Offensichtlich filtert ein von Hass vernebeltes Hirn alles so, dass am Ende nur noch das wahrgenommen wird, was man gern möchte. Arme Menschheit!
2KerweManfred03. März 2015
Die Räumung des Camps ist die Aufgabe der Polizei .
1jdmolay03. März 2015
mein lieber mann - da strömten hunderte - nachdem tausende demonstriert haben. also demo für tausende verbieten. prima demokratie - und hunderte illegale feixen sich einen.