Berlin (dpa) - Es ist ein Angriff auf die schwarz-rote Bundesregierung und auf die eigene Parteiführung rund um Vizekanzler Lars Klingbeil: Prominente SPD-Mitglieder fordern in einem «Manifest» eine Abkehr von der Aufrüstungspolitik und direkte diplomatische Gespräche mit Russland. SPD- […] mehr

Kommentare

24lone_wolf11. Juni 2025
@13 Genau das war ebenfalls mein erster Gedanke. Bewahrheitet sich leider immer wieder. Zu den SPD-"Friedenswächtern": "Wenn du nicht mehr weiter weißt, dann bilde einen Friedenskreis." Vielleicht sollte man die Herrschaften mal für ein paar Tage mit Putin in ein Zimmer sperren. Mal sehen, was dann dabei rauskommt.
23Tautou11. Juni 2025
@22 Eben, deshalb ist es ja so billig und polemisch, diese Realitätsverweigerung einer bestimmten Personengruppe zuzuschreiben. Noch dazu ist es sachlich falsch.
22Stoer11. Juni 2025
Mir persönlich ist es völlig egal,ob diese Realitätsverweigerer...diese Putin-Fans nun männlich oder weiblich ,alt oder jung ,weiss oder sonstige Hautfarben haben.Unumstösslicher Fakt ist,das deren Meinung absolut weltfremd und sogar beschämend ist.Ich weiss auch nicht,was Sinn und Zweck des ganzen ist.
21Tautou11. Juni 2025
@20 Es ist eine ernst gemeinte Frage. Nur, damit sich diese leichtsinnige Falschinformationen nicht weiter verbreitet: Zu den Unterstützenden gehören Frauen und Männer unterschiedlichen Alters. Man sollte grundsätzlich nicht den Fehler machen und alle Menschen über einen Kamm scheren.
20Sonnenwende11. Juni 2025
@19 Na dich scheine Ich ja sehr geärgert zu haben die letzten zwei Tage in Anbetracht dessen, wie sehr du dich seither – natürlich erfolglos – abmühst meine Kommentare zu betrollen 😂.
19Tautou11. Juni 2025
@18 "Das sollten die alten Herren, die alten weißen Männer, die sich da jetzt innerhalb der SPD zu selbsternannten "Friedenskreisen" versammelt haben, doch eigentlich auch wissen." - Was haben denn die Hautfarbe, das Geschlecht und das Alter damit zu tun?
18Sonnenwende11. Juni 2025
(2) kalten Krieges und führte letztendlich zu den Verhandlungen zwischen Reagan und Gorbatschow. Das sollten die alten Herren, die alten weißen Männer, die sich da jetzt innerhalb der SPD zu selbsternannten "Friedenskreisen" versammelt haben, doch eigentlich auch wissen.
17Sonnenwende11. Juni 2025
@16 Ja, ich weiß. Auch Willi Brandt hatte mit seiner klaren Haltung für die Integration in der NATO als sichere Basis in der Ostpolitik immer mal wieder Probleme in seiner Partei. Den Pershings stand ich ebenfalls ambivalent gegenüber – auch ich sehe das heute anders. Was den NATO Doppelbeschluss anbetrifft - eine diplomatische Meisterleistung von Helmut Schmidt und Hans Dietrich Genscher, deren Verdienste Kohl dann unberechtigterweise einkassiert hat - so war dieser der Anfang vom Ende des (2)
16tastenkoenig11. Juni 2025
Schmidt hatte ja mit Ähnlichem in seiner Partei zu kämpfen. Der NATO-Doppelbeschluss hat auch parteiintern so viel Gegenwind erzeugt, dass daran letztlich seine Kanzlerschaft scheiterte - auch wenn die FDP den Bruch der Koalition letztlich über ihr Wirtschaftspapier vollzogen hat. Ich selbst hab als Teenager dann gegen die Stationierung der Pershing II hier in der Gegend protestiert. In der Rückschau sehe ich das mit gemischten Gefühlen.
15Sonnenwende11. Juni 2025
@13 … oder wie Helmut Schmidt es formuliert hat: Man muss militärisch so stark sein, dass Nichtverhandeln für die andere Seite keine Option ist.
14Urxl11. Juni 2025
Die SPD-Opi-Truppe will kurz vor dem Grab noch mal wichtig sein.
13nonam11. Juni 2025
"Si vis pacem para bellum" "Wenn du (den) Frieden willst, bereite (den) Krieg vor" : leider ist das der stand der heutigen menschheit;
12tastenkoenig11. Juni 2025
@9 :Schwach zu bleiben ist leider die beste Garantie, irgendwann in der ersten Reihe zu sitzen. Ich wünschte mir auch, dass es anders wäre.
11Tautou11. Juni 2025
@5 Ich habe dich verstanden, weil ich richtig gelesen.
10Sonnenwende11. Juni 2025
Niemand hier will Krieg - also Kleffkleff nur weiter 😂
9Kleffkleff11. Juni 2025
Und ihr wolt ja so gerne kriegstüchtig werden, damit ihr auch toll mitspielen könnt. Ich wünsche euch Plätze in der ersten Reihe.
8Grizzlybaer11. Juni 2025
Leider sind einige Menschen immer noch nicht bereit zu erkennen, dass Putin keine Gespräche will. Er will die Ukraine und wenn möglich alle anderen Länder, die einst zur "Ruhmreichen UDSSR" gehörten, dazu.
7hbflusa11. Juni 2025
"Bitte Bitte Bitte Herr Putin, lass uns doch abrüsten und Freunde sein, denn Freunde tun ich gegeneitig nicht weh." - Haben die den Schlag denn immer noch nicht gehört??? Mit Putin "diplomatisch verhandeln"? Wovon träumen die eigentlich nachts???
6Sonnenwende11. Juni 2025
@5 Du schriebst auch: »Diese Koaliation wird ja noch schlimmer als die Ampel, die sind sich ja jetzt schon nicht mehr einig.« In diesem Punkt streitet diese Koalition gar nicht, über die notwendige Aufrüstung sind sie sich einig. Keiner der Unterzeichner dieses Manifests, das an Naivität kaum zu überbieten ist, ist, soweit ich das derzeit überblicke, an der Regierung beteiligt.
5slowhand11. Juni 2025
@4 Ich schrieb doch >> Warum fahren denn diese Politiker nicht nach Moskau << und habe nicht alle angesprochen.
4Sonnenwende11. Juni 2025
@3 Mach bitte nicht den Fehler und schere alle SPD Mitglieder und - Politiker über einen Kamm. Diese selbst ernannten Friedensbringer - die den Frieden aus meiner Sicht eher gefährden – sind in der SPD eine kleine Minderheit, leider aber recht laut.
3slowhand11. Juni 2025
>> Die Unterzeichner fordern, «nach dem Schweigen der Waffen wieder ins Gespräch mit Russland zu kommen, ... << Vom schweigen der Waffen ist Russland aber weit entfernt. Warum fahren denn diese Politiker nicht nach Moskau und reden mit dem Diktator? Diese Koaliation wird ja noch schlimmer als die Ampel, die sind sich ja jetzt schon nicht mehr einig.
2Sonnenwende11. Juni 2025
(2) solchen Aggressor nicht unbewaffnet oder schlecht bewaffnet den Frieden erhalten. Wir brauchen weitaus mehr Bewaffnung, als wir sie aktuell haben, um zu gewährleisten, dass ein Krieg das übrige Europa erst gar nicht erreicht.
1Sonnenwende11. Juni 2025
Ich bin ehrlich gesagt fassungslos. "Friedenskreise" dafür ist definitiv die falsche Bezeichnung, "Unterwerfungskreise" wäre wohl angemessener. Wer jetzt noch glaubt, nach diesen letzten Monaten seitdem Trump sich "eingemischt" hat, Russland sei an einer Sicherheitsarchitektur in Europa auf Augenhöhe und für Frieden interessiert, der hat wirklich keinen Blick mehr für die Realität. Russland will Europa beherrschen und um das zu erreichen, ist ihnen jedes Mittel recht. Man kann gegen einen (2)