Berlin (dpa) - Mit einer groß angelegten Razzia sind Ermittler am Dienstag in vier Bundesländern gegen mutmaßliche Islamisten vorgegangen. Mehreren Verdächtigen tschetschenischer Abstammung wird vorgeworfen, Örtlichkeiten für einen etwaigen islamistisch motivierten Anschlag ausgespäht zu haben, wie […] mehr

Kommentare

6Wawa66614. Januar 2020
@5 Das kommt mir persönlich nicht so logisch vor. Es ist doch so: Wenn man in einer Gegend als fremd wahrgenommen wird, gucken die Leute besonders gut hin, was man macht (so geht es einem ja schon in manchen kleinen Dörfern, da muss man nichtmal Ausländer sein). Für unauffällige Planungen (hier: Auskundschaften von Anschlagszielen) wäre das ja nun echt kontraproduktiv, wenn alle einen beobachten.
5deBlocki14. Januar 2020
@4 Vielleicht lebt aber jemand ja auch extra "auffällig", weil er die Hoffnung hat, man würde ihn eben wegen dieser Auffälligkeit nicht verdächtigen.
4Wawa66614. Januar 2020
"Schön", dass der Erste schon nicht einverstanden ist. Mir ging es um eine rein logische Sache: Wenn ein beispielsweise tunesischer Islamist in Hellersdorf in einer Straße herumläuft, wo vielleicht noch 1, 2 andere arabischstämmige Ausländer leben, dann fällt er dort deutlicher auf, als in einer Straße im Norden Neukölln mit über 50% arabischstämmiger Bevölkerung. Als Straftäter würde ich mich wo verbergen, wo ich nicht weiter auffalle. Und nun?
3Wawa66614. Januar 2020
In Berlin ging man in Hellersdorf, Hohenschönhausen, Spandau und Köpenick vor? Abgesehen von manchen Teilen Spandaus sind das interessanterweise gerade Bezirke, in denen kaum Ausländer leben, oder zumindest kaum welche aus Ländern, in denen der Islam - und damit auch seine extremistische Form, der Islamismus - verbreitet ist. Hätte eher gedacht, solche Leute verbergen sich, wo sie schon optisch eher nicht so auffallen, Neukölln, Kreuzberg,...
2k49921814. Januar 2020
"Wegen des Verdachts ..." <link>
1hichs14. Januar 2020
Teufelsanbeter