Madrid (dpa) - Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien die «Stärke» des spanischen Staates hervorgehoben. Es habe in Katalonien «kein Referendum, sondern eine Inszenierung» gegeben, erklärte der konservative Politiker in Madrid. […] mehr

Kommentare

6k4978202. Oktober 2017
@5 Aber das gab es doch schon. Nur irgendwie wurde meines Erachtens die ETA keineswegs so "gefeiert" wie das in den anderen Beispielen für die nach Unabhängigkeit strebenden Länder/Regionen es zumindest nach deren Unabhängigkeit war. Trotz das die ETA fast ausnahmslos nur Regierungs-/Armeeposten angriff, im Gegensatz zu manchen islamistischen Gruppen wie ISIS die ja dann vorrangig auf zivile Opfer erpicht waren/sind. Ich hoffe nicht das dieser Konflikt wieder ausbricht.
5Mehlwurmle02. Oktober 2017
@4 : Wie in diesen Fällen, dann wohl durch einen bewaffneten Konflikt.
4MaypozAngeloz01. Oktober 2017
@2 : und wie entscheidet sich das dann? Das britische Parlament (und Verfassungsgericht) hat bestimmt auch nicht der Unabhängigkeitserklärung der USA zugestimmt. Oder Indiens. Oder eines anderen Commonwealth-Staates.
3seepferd01. Oktober 2017
Unabhängig ob das Referendum legitim war! Wer als Staatsoberhaupt anordnet sein Volk niederzuknüppeln hat sich automatisch damit für dieses Amt disqualifiziert! Das erinnert fast an Zeiten des Prager Frühlings oder des Studentenaufstandes am Tianamen-Platz. Und das in Westeuropa! Selbst der Mauerfall wurde ohne Niederknüppeln des eigenen Volkes vollendet
2Mehlwurmle01. Oktober 2017
Ein Referendum setzt ja voraus, dass es rechtmäßig abgehalten wird. Da aber sogar das spanische Verfassungsgericht dies verneint hat, gab es faktisch auch keins. Eher eine unverbindliche und nichts bewirkende Stimmungsumfrage, die von der herrschenden Klasse in Katalonien widerrechtlich zum Referendum erklärt wurde.
1k4978201. Oktober 2017
Inszenierung? Komisch warum seit Tagen dann die Polizei dort irgendwas unternahm. *facepalm* Wenn es nur eine Inszenierung gewesen wäre, hätte er die mindestens 5.000 Polizisten die mehrere hudnert wohl verletzt haben gar nicht dahin beordern müssen. Oder waren an den Verletzungen auch jene Personen der "Inszenierung" beteiligt und nicht die Polizei? So ein Dummkopf.