Brüssel (dpa) - Radfahrer und Fußgänger sind einer neuen Untersuchung zufolge auf Europas Straßen viel zu schlecht geschützt. Deshalb gebe es jedes Jahr zigtausend Tote, erklärte der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC am Donnerstag in Brüssel. Zwischen 2010 und 2018 seien mehr als 70.000 […] mehr

Kommentare

15thrasher66630. Januar 2020
rechts und links neben einem LKW hat man nichts verloren, wer dort überrollt wird, ist selbst schuld, egal wohin er blinkt! im übrigen kann man sich auch die streiterei sparen, wer schuld ist - zumindest bei uns in AT fahren und hatschen so ziemlich alle scheiße, egal ob roller, maschine, radl oder auto. die einzigen, die halbwegs gut fahren sind die BKF, mit ausnahme der taxler, die fahren wie die gesengten schweine...
14satta30. Januar 2020
Im Übrigen lernt jedes Kind in Dtl. schon in der Grundschule die Basisregeln des Straßenverkehrs. Ganz unbedarft ist also eigentlich niemand, der hierzulande aufgewachsen ist.
13satta30. Januar 2020
@9 @12 Deswegen plädiere ich ja auch für mehr Verkehrserziehung. Aber andererseits sollte schon eine geeignete Infrastruktur vorhanden sein, damit Radfahrer z.B. nicht ständig hin- und herwechseln müssen zwischen den Fahrbahnen. Außerdem bleibt dem Verkehrsteilnehmer viel eher abweichendes Verhalten im Gedächtnis, deswegen wird das dann schnell auf die Gesamtheit der Radfahrer übertragen, was so nicht stimmt. Die regelkonform Fahrenden fallen nur keinem auf.
12deBlocki30. Januar 2020
@11 Ich gebe zu, manchmal am Wochenende gehe ich in den ansässigen Bäcker frühstücken, um mir das Spektakel bei einer gemütlichen Tasse Kaffee anzuschauen :) Ich bin abgestumpft durch die "Ampel in einem Affenzahn auf dem Gehweg"-umfahrenden Radfahrer (trotz Radweg, der scheint also doch keine besonders gute Idee zu sein).
11Dr_Feelgood_Jr30. Januar 2020
@10 Jo. Aber die Kollegen steigen dann auch gerne mal aus und drohen damit, dir aufs Maul zu hauen, wenn sie dich schon nicht über den Haufen fahren konnten (ääääh. wenn du denen keine "Vorfahrt" einräumst). Hab hier unten direkt zwei Zebrastreifen. Jeden Tag Wildwest. Und je dicker, schwerer und protziger die Karre, desto höher das Aggressionspotential.
10deBlocki30. Januar 2020
@7 Das mach ich immer am Zebrastreifen beim Kaufland so, wenn die Autofahrer sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Erst gestern hat mich fast wieder jemand überfahren, der zu schnell und zu uneinsichtig war!
9Cyberdelicate30. Januar 2020
@3 Durchgehende Radfahrwege werden nicht viel bringen, wenn sich die Radfahrer nicht an die StVO halten. Wie auch, die meisten haben nicht die geringste Ahnung davon, da sie ja keinen Führerschein machen müssen, wie es die die Fahrer von Kraftfahrzeugen machen müssen. Die meisten Radfahrer machen nicht mal den obligatorischen Schulterblick beim Spurwechsel, schreien dann aber am lautesten wenn man sie anhupt, oder machen dich an der nächsten Ampel sehr aggressiv blöd an.
8Dr_Feelgood_Jr30. Januar 2020
@5 Unvernunft hin oder her - für die im Bericht genannten toten Fußgänger und Radler sind jene Kandidaten doch wohl eher nicht verantwortlich.
7smailies30. Januar 2020
@5 Wenn ich so jemanden kommen sehe, dann stelle ich mich immer möglichst in die Mitte und behinder den Radler so weit wie möglich. Vielleicht gewöhnt er sich das dann ja irgendwann ab :)
6tastenkoenig30. Januar 2020
Richtig ist, dass man als Radler defensiv fahren sollte und immer einkalkulieren muss, dass einen der Autofahrer nicht gesehen hat. Wenn möglich Blickkontakt herstellen, ansonsten jederzeit bremsbereit bleiben. Aber absteigen und schieben ist weder praktikabel noch zumutbar.
5CashKarnickel30. Januar 2020
@4 Leider ist es in vielen Fällen tatsächlich so, auch wenn man das natürlich keinesfalls pauschalisieren sollte...Bei uns im Stadtteil ist man auch als Fußgänger massiv gefährdet durch Radfahrer, da diese oftmals mit hoher Geschwindigkeit auf den Fußwegen fahren, weil Sie keine Lust haben auf dem Kopfsteinpflaster zu fahren...Gleiches gilt für E-Scooter und dergleichen...
4Pomponius30. Januar 2020
In der Dunkelheit sehe ich immer Fahrradfahrer mit spitzenmäßiger Beleuchtung und solche ohne jeglicher Beleuchtung. An Fußgängerüberwegen gibt es manchmal Fahrradfahrer, die absteigen und schieben, die Meisten fahren weiter, zum Teil sogar mit hoher Geschwindigkeit. Sie haben offensichtlich keine Ahnung vom Sichtfeld eines Autofahrers. Das ist leider wie bei kleinen Kindern: «Ich sehe das Auto also sieht mich das Auto auch!» Fußgänger erklären sich selbst zum Freiwild - leider!
3satta30. Januar 2020
Vor allem wäre mehr Verkehrserziehung nötig, auf allen Seiten. Fahrer von Kraftfahrzeugen sollten vielleicht alle fünf Jahre ein Updateseminar bezüglich StVO erhalten, Radfahrwege sollten durchgehend eingerichtet werden und nicht hier und da mal paar 100 m, für Fußgänger sollten mehr Inseln an Überquerungen geschaffen werden.
2Gertrud30. Januar 2020
@1 Treffend formuliert.
1tibi3830. Januar 2020
Hersteller der Fußgänger sind also aufgefordert mehr zum Schutz zu tun