Nürnberg (dpa) - Im Streit um Staatshilfen für den angeschlagenen Handelskonzern Arcandor gehen heute die Quelle- Beschäftigten auf die Straße. Mit einer Kundgebung in Nürnberg wollen sie deutlich machen, dass es nicht nur um die Karstadt-Warenhäuser gehe, sondern auch um das Versandhandelsgeschäft […] mehr

Kommentare

5mikall03. Juni 2009
@Lord - alleine der Vorstand von Arcandor gönnt sich >10 millionen Euro im Jahr (im Jahr 2007, 2009 sicher deutlich mehr) die müssen natürlich auch erstmal verdient werden.. Meiner Meinung nach kann man auch mit solchen großen Kaufhäusern noch gutes Geld verdienen, aber wenn der Konzern dann irgendwann mal zu groß wird - und der Wasserkopf der darüber "wacht" ebenso dann gehts halt bergab. Zuviele wichtige Leute und Aktionäre die sich alle die Taschen vollmachen müssen..
4k29329503. Juni 2009
Früher hieß es, der Große frißt den Kleinen. Heute frißt der Schnelle den Langsamen. Wir Verbraucher sind ja schon ein seltsames Völkchen. Wir wollen alles haben, es darf aber nix kosten. Kein Wunder eigentlich, daß davon NIEMAND leben kann. Es ist ein Teufelskreis, aus dem kein Entrinnen möglich scheint, ohne das ganze Weltwirtschaftssystem in Frage zu stellen. Allein die Fragestellung ist aber weltweit verboten.
3Spock-Online03. Juni 2009
Die Firmen haben sich seit Jahrzehnten bereichert, wo es nur ging. Geld gescheffelt ohne Ende. Wo ist die Kohle hin? Schaut doch mal in den Taschen der Manager.... holt euch dort die Hilfe, denn die haben den Karren in den Dreck gefahren. Wenn mein Laden morgen pleite macht, kriege ich nichts vom Staat. Dann kriege ich höchstens vom Finanzamt ein Datum auferlegt, an dem ich den Laden zu schließen habe. Aber als kleiner Geschäftsinhaber hat man nichts zu sagen; die korrupten Manager gehen vor...
2k8518603. Juni 2009
Ich frage mich, was mein Vorredner beruflich macht und wie lange es wohl noch dauert, bis sein Job out ist, weil es ihn auch uebers Internet gibt... abgesehen davon finde ich einen Einkaufsbummel in grossen Kaufhaeusern oder Passagen immer sehr angenehm.
1Heiermann03. Juni 2009
Karstadt-Warenhäuser sind out - Internet-Shops sind in. Und der Quelle-Shop im Internet ist nur einer von vielen. Die Menschen können einen Euro nur einmal ausgeben. Und sie tuen dies immer öfter online. Wenn eine Geschäftsidee wie die Warenhäuser ausgedient hat, dann darf auch kein Staat künstliche Beatmung leisten. Das wäre massive Verschwendung von Steuergeld.