Kiew/Moskau/Brüssel (dpa) - Dramatische Zuspitzung im Ukraine-Konflikt: Der russische Präsident Wladimir Putin hat die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk im Osten des Landes als unabhängige Staaten anerkannt. Der Kremlchef unterzeichnete am Montag ein entsprechendes Dekret. Zugleich […] mehr

Kommentare

69Dr_Feelgood_Jr24. Februar 2022
@68 ich bin mir nicht ganz sicher, ob du überhaupt verstehen WILLST, worauf ich hinaus will. Von meiner Seite ist alles gesagt. Die Ukraine ist KEIN Spielball des Westens, nur weil der Westen sich nicht für die Ukraine so einsetzt, wie du es gerne hättest. Und das ist jetzt mein Schlusswort dazu.
68Ravishe24. Februar 2022
@67 : Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man die Situation zwischen der Ukraine und Russland mit Schlägertrupps und Netto-Kassiererinnen vergleichen kann...
67Dr_Feelgood_Jr24. Februar 2022
@66 genau. Die Kassiererin bei Netto hat auch die volle Kontrolle über mich, weil sie sich nicht in mich verknallen will ... ^^ Um auf das Beispiel zurückzukommen: Die volle Kontrolle über mein Leben hat der stadtbekannte Schläger, der mich bedroht.
66Ravishe24. Februar 2022
@65 : Ja. Genau das bist du. Beide Seiten haben volle Kontrolle über dich. Beide entscheiden über dein Schicksal. Du kannst das Ergebnis nicht bestimmen, das machen Andere für dich...
65Dr_Feelgood_Jr24. Februar 2022
@62 "Eine bessere Definition von Spielball kann es eigentlich nicht geben". Aha. Wenn ich einen stadtbekannten Schläger frage, ob er mich vor einem anderen stadtbekannten Schläger schützen will, und er nur mit den Augenbrauen zuckt, weil ihm die Sache zu heiß ist, bin ich dann dessen Spielball?
64Sonnenwende24. Februar 2022
(2) mehr allzu lange leben wird - und will die ganze Menschheit mitnehmen. Er ist vielleicht der schlimmste Psychopath, den die Welt jemals in einer solchen Machtposition gesehen hat. Ich hoffe meine Befürchtung trifft nicht zu, denn dann gäbe es kaum Hoffnung.
63Sonnenwende24. Februar 2022
@61 Und es darf auf keinen Fall passieren, dass der Westen sich mit Russland in der und über die Ukraine bekriegt. Aber etwas anderes könnte man schon machen, nämlich Putin's Sprache sprechen: hieße konkret, auch eine Drohkulisse aufzubauen, indem man Truppen an den Grenzen der NATO-Staaten zu Russland und zur Ukraine zusammen zieht z.B. Meine größte Sorge ist derzeit aber: Putin ist ein alter, starrsinniger und vermutlich auch einsamer Mann, dem Menschen egal sind. Er weiß, dass er in nicht (2)
62Ravishe24. Februar 2022
@61 : Deine Frage war, warum ich meine, dass die Ukraine Spielball beider Seiten ist oder nicht? Und meine Antwort ist, dass die Ukraine sich nichts mehr von Russland diktieren lassen wollte, aber wiederum von der westlichen Seite im Stich gelassen wird, wenn sie sich ihr zuwendet, zum zweiten Mal im übrigen. Eine bessere Definition von Spielball kann es eigentlich nicht geben
61Dr_Feelgood_Jr24. Februar 2022
@60 ich bin schon für dich konkret geworden, von daher verstehe ich nicht, was du mir sagen willst. Aber gerne nochmal: Wenn der Westen sich in den Krieg hineinziehen lässt, hat Putin sein Ziel erreicht. Das kann durchaus immer noch passieren ... Wärst du dann zufrieden?
60Ravishe24. Februar 2022
@59 : Ich weiß nicht, wie konkreter du es noch haben willst. Ukraine ersucht Hilfe (z.B. Waffen aus Deutschland) und bekommt Helme(!). Hier und da von den USA und GB ein paar Panzerabwehrraketen und Schutzwesten. Wollen wir mal ehrlich sein: Die Hilfe des Westens für die Ukraine ist bestenfalls "halbherzig". Und vor sieben Jahren haben sie auch schon um Hilfe gebeten. Als Hilfe kam dann "Empörung" und ein paar Sanktionen. Da würde ich mir schon extrem verarscht vorkommen...
59Dr_Feelgood_Jr24. Februar 2022
@58 Okay, dann werden wir doch mal konkret. Bloß weil der Westen nicht so blöd ist, für die Ukraine in den Krieg zu ziehen (Putin wartet doch nur darauf) ist die Ukraine also Spielball des Westens, richtig? Die Ukraine ist der Spielball Russlands, und nichts anderes.
58Ravishe24. Februar 2022
@57 : Weil allein der Westen entscheidet, in welchem Umfang sie der Ukraine helfen werden. Und dieser Umfang wird bei weitem nicht so groß sein, wie sich das die Ukraine möglicherweise erhofft (siehe Krim)
57Dr_Feelgood_Jr24. Februar 2022
@56 warum genau ist die Ukraine dem Westen hilflos ausgeliefert? Weil der Westen nicht für die Ukraine in den Krieg zieht? Oder ist da sonst noch was?
56Ravishe24. Februar 2022
@51: Weil Selenskyj 100% weiß, dass er beiden Seiten (Westen und Russland) hilflos ausgeliefert ist. Warum? Weil er nicht die Hilfe bekommen wird, die er bräuchte, um Russland ernsthaft etwas entgegensetzen. Das war schon 2014 so und das ist jetzt so. Er kann praktisch nur zusehen, wie sein Land zum Spielball der Weltmächte verkommt und kann dann später die Scherben wegräumen. Ein klassischer Fall von "Что делать?"
55Sonnenwende23. Februar 2022
@51 Ja dann verrat uns doch mal, was du denkst warum....
54k29329523. Februar 2022
@53 : Ok, dann hat die "Kommunistische" Partei Chinas kapiert, mit welchen Waffen man einen Weltkrieg WIRKLICH gewinnen kann: Wirtschaft in jeder Hinsicht.
53Redigel23. Februar 2022
@50 : Nicht mal im entferntesten... 1. Russland, 2. USA, dann kommt erst China. Nur so zum Vergleich, 1. und 2. haben in mittlerer 4-stelliger Anzahl Nuklearwaffen. China "nur" 350 und bewegt sich damit minimal über Frankreich und GB.
5217August22. Februar 2022
@48 , die NATO-Millitär-Ausgaben sind 20 X so groß, wie die Russlands (und die Vereinigten Staaten haben sie bereits angewandt).
51Ravishe22. Februar 2022
Das Beste ist: Wolodymyr Selenskyj macht schon seit Wochen noch den ruhigsten Eindruck von allen. Obwohl es ihn und sein Land unmittelbar(!) betrifft, ist gerade er derjenige, der am heftigsten auf die Bremse tritt und sich anscheinend kaum ernsthafte Sorgen macht. Und ich weiß, warum (he,he)...
50k29329522. Februar 2022
@49 : Nicht die Chinesen?
49Redigel22. Februar 2022
@48 : Die Russen haben irrwitzigerweise das größte Atomwaffenarsenal...
48k29329522. Februar 2022
@47 : Nee, Kollege, das ist zu billig. Das mag für die "Freien Sachsen" gelten, aber nicht für den Präsidenten eines 150-Millionen-Volkes mit dem zweitgrößten Atomwaffen-Arsenal weltweit. Das mit der Entmachtung Gorbatschows und dem Ende der Sowjetunion hätte auch ganz anders ausgehen können, das sollte man nicht vergessen.
47Aalpha22. Februar 2022
@46 Dann sollten die Männer in weiß bereit stehen!
46k29329522. Februar 2022
@45 : Bei den Sanktionen wird zu beobachten sein, ob die USA ihre Ölimporte aus Russland einstellen, oder ob das wie bisher keine Option ist - aber natürlich wird Biden fordern, Nordstream2 ad acta zu legen. Man muss weiterhin bedenken, dass Russland selbst eine Föderation ist, deren Teilrepubliken einzeln ziemlich bedeutungslos in jeder Hinsicht sind. Nach dem Zerfall der UdSSR noch den Zerfall der Russischen Föderation kann Putin nicht (v)ertragen.
45Stiltskin22. Februar 2022
@44 : Natürlich blufft Putin nicht. Er hat seit Beginn der Krise, nichts anders vorgehabt, als die Ukraine Stück für Stück zu zerschlagen, und dem russischen Staat einzuverleiben. Klar auch, der Westen wird außer ein paar Protesten und Sanktionen nichts gravierendes unternehmen. Und nach einer Schamfrist wird man zur Normalität zurückkehren. Putin weiß, wie uneins der Westen ist, und es ist nur eine Frage der Zeit, wenn er anderenorts, den "Schutz russischer Minderheiten" als nötig erachtet.
44Ravishe22. Februar 2022
So, meine erste Prognose "Putin blufft nicht" ist schon mal eingetreten. <link> bzw. @22. Zweite Prognose: Der Westen wird nichts Großes unternehmen, denn die Ukraine ist entbehrlich. Natürlich ein bisschen Empörung hier, ein paar Sanktionen da, aber niemand wird der Ukraine wirklich zu Hilfe eilen.
43k29329521. Februar 2022
@42 : Ja, wie könnte man auch antirussisch sein? Russlands Bevölkerung ist arg gebeutelt worden, erst in zahlreichen Kriegen, dann von ihren "Eliten", die ihren Namen höchst selten wert waren. Schon an den Rändern der Millionenstädte beginnt die bittere Armut, das "Plumpsklo übern Hof". Millionen russischer Renten reichen nicht zum Leben. Russische Männer saufen sich häufig zu Tode, weil das Leben für sie unerträglich ist. Die Wirtschaft ist im Oligarchischen Würgegriff unter FSB-Kontrolle.
42Stiltskin21. Februar 2022
@30 : Die letzten beiden Sätze deines Kommentares, insbesondere aber der vorletzte, sind einfach nur lächerlich. Die Ukraine ist militärisch hoffnungslos unterlegen, und hätte gegen russisches Militär, dass sich an der Grenze zum Einmarsch ins Nachbarland vorbereitet keine Chance. Somit ist die Zukunft der selbsternannten, alleine nicht lebensfähigen Volksrepubliken, die demnächst russisch werden, geklärt. Wohl niemand hier ist antirussisch, sehr wohl aber Anti Putin eingestellt.
41Redigel21. Februar 2022
@38 : Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, woher der Hang zum Selbstbelügen seitens sozialistisch geprägter Länder herrührt. Die Demokratische Republik Deutschland kann ein Lied davon singen in der deutschen Geschichte. Die Namensgebung dieser Länder kann zum lachen animieren, es sei denn man befindet sich darin.
40carnok21. Februar 2022
jetzt kann er ja russische Truppen dort stationieren, sind ja auch rein zufällig direkt vor der Haustür. Wenn das nicht nach Krieg riecht....
39Bruno5521. Februar 2022
@30 Wer marschiert denn dort wo ein,da verwechselt du was.
38Bruno5521. Februar 2022
Wenn sich ein Land Volksrepublik nennt weiß man ja das dort das Volk nichts zu sagen hat,siehe China und Nordkorea.Mal sehen wann Putin sich den Rest der Ukraine holt.Sein Lieblingssong ist und bleibt Back in the USSR.
37campomann21. Februar 2022
@30 7 Jahre hat Russland die Separatisten mit Waffen und Ausrüstung unterstützt um sich die Ukraine einzulerleiben. Wenn diese Leute dort unbedingt Russen werden wollen könne sie jederzeit nach Putinwelt ausreisen. Aber das möchte Gott-Putin auch nicht, der will die Ukraine unter Kontrolle bringen und sonst nichts. Die Menschen dort sind ihm dabei zu 100% egal, genau wie seine eigenen Staatsbürger, der Herr denkt nur an sich und den Ausbau seiner Macht.
36Dr_Feelgood_Jr21. Februar 2022
@34 also ehrlich gesagt: wer von "antirussisch verseuchten" Kommentaren schreibt, disqualifiziert sich doch selbst. Antirussisch wäre schon übertrieben, aber antirussisch verseucht ... Da fragt man sich schon, warum der Nutzer noch beim sogenannten "Klassenfeind" verweilt.
35Xeelee21. Februar 2022
@30 Antirussich? nein! Antiputin? ja sicher, niemand braucht größenwahnsinnige Zarendarsteller in verantwortlichen Positionen die ihre Armseligkeit durch anzetteln von Kriegen zu kompensieren versuchen.
34Stiltskin21. Februar 2022
@30 , Ich sehe keine antirussisch verseuchten Kommentare. Die Menschen in diesen Regionen wollen russische Staatsbürger werden. Wenn Russland das militärisch unterstützt, muss man das auch kritisieren. Nur durch Verhandlungen hätte das gelöst werden dürfen. Dass sich in anderen Staaten des ehemaligen Ostblock Sorgen vor russischer Politik breit machen, kann doch niemanden mehr verwundern. Aus den Kommentaren spricht eher die Sorge vor einer unklaren Zukunft der Ukraine, wenn nicht sogar Europas.
33Stiltskin21. Februar 2022
Es ist doch zwangsläüfig, dass diese "Volksrepubliken" ohne russische Hilfe nicht lebensfähig sind, und ziemlich schnell zu russischem Staatsgebiet werden. Somit werden alle Bemühungen um Deeskalation, den Einmarsch russischer Truppen nur verzögern, aber nicht verhindern. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker wird für russische Expansionsgelüste pervertiert. Schon auf der Krim hat sich Russland über geltendes Völkerrecht hinweggesetzt, und das Gebiet annektiert. Und: Wer ist als nächstes dran?
32thrasea21. Februar 2022
@30 Was ist mit Souveränität der Ukraine? Wie soll die ukrainische Regierung Menschen in einem Gebiet unterstützen, das gar nicht unter ihrer Kontrolle ist? In dem stattdessen russische Pässe wie Freikarten verteilt werden?
31nadine211321. Februar 2022
@30 : Kann es sein, dass Du überwiegend russische Medien konsumierst?
30e1faerber21. Februar 2022
Die meisten Kommentare sind antirussisch verseucht und nur halbwahr. 7 Jahre hat Russland zugeschaut, wie Kiew die Menschen in der Ostukraine wie Menschen 2.Klasse behandelt. Rentner keine Rente, Staatsbedienstete kein Geld aus Kiew, ständige Verletzung des Minsker Abkommen. Menschen müssen deshalb im Keller leben. Kiew weigert sich mit der Ostukraine zu verhandeln. Es steht ein Einmarsch von KIew bevor mit schlimmen Folgen. Das wird Russland nicht zulassen.
29Dr_Feelgood_Jr21. Februar 2022
@27 Leider hinter der Bezahlschranke. Aber eigentlich müßig, dazu überhaupt einen Link zu posten: <link> Wenn dir das nicht reicht, bitte Google bemühen.
2817August21. Februar 2022
Bitte nie vergessen, dass es neben dem Recht "der Unverletzbarkeit der Grenzen" auch das "Selbstbestimmungsrecht der Völker" gibt. Leider ohne Wertung durch die UN, so dass sich stets jede Partei ihr eigenen Recht aussuchen kann. Jede Partei kann sich somit zu Recht darauf berufen, im "Recht zu sein".
27gomes21. Februar 2022
Was hält eigentlich die russische Bevölkerung davon? Gibt es da keinerlei Proteste? Finden die das geil oder haben sie einfach nur Angst?
26tastenkoenig21. Februar 2022
Damit ist Minsk praktisch tot. Und das ganze scheint mir leider nur Sinn zu ergeben, wenn Putin tatsächlich militärisch eingreifen will. In welchem Ausmaß auch immer. Die überdeutliche Betonung der russischen Staatsbürgerschaft vieler Bewohner in den Separatistengebieten durch Medwedew beim heutigen Laienschauspiel lässt Böses ahnen.
25Aalpha21. Februar 2022
Putin sollte sich mal fragen warum ehemalige Landsleute zum Westen hinstreben! Ist vielleicht nicht so schön bei einem Diktator und einem Land voller Korruption und Unmenschlichkeit zu leben!? Vielleicht wäre es sogar das Beste für Putin, wenn er mal einen Antrag zum Beitritt zur Nato stellt!
24Sonnenwende21. Februar 2022
@20 Diese Garantie kann die NATO aber nicht geben, denn wie schon gesagt, damit würde die NATO gegen die außenpolitische Souveränität von Staaten verstoßen.
23Stiltskin21. Februar 2022
@21: Das mag wohl so sein. Aber ich kann mir nicht vorstellen, wenn man ihm eine Okkupation der Ukraine durchgehen lässt, dass er sich dann in seinen Kreml zurückzieht. Und- schau mal nach Kasachstan, oder nach Belarus- auch dort haben sich die Menschen für ein politische Veränderung ausgesprochen, was aber Langzeitdiktator Lukaschenko nicht gefiel, so dass er das Märchen von Wahlfälschung aufbrachte. Ohne Putins politische Unterstützung hätte man Lukaschenko längst zu Teufel gejagt.
22Ravishe21. Februar 2022
@20 : Naja viel weiter nach Osten als jetzt kann sich die NATO auch nicht mehr ausdehnen :-) Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Putin blufft und wieder brav abzieht, sollte keiner seiner Forderungen erfüllt werden. Niemand würde ihn jemals mehr ernst nehmen, innen-noch außenpolitisch. Allein deswegen schon "muss" er das durchziehen. Ich gebe dir Brief und Siegel: Irgendetwas wird er bekommen...
21Stiltskin21. Februar 2022
Und es sollte eigentlich jedem klar sein, was geschieht, würde man Putins Forderungen nach einem Rückzug der Nato aus den osteuropäischen Staaten nachkommen, die sich sicher vieles vorstellen können/ wünschen, außer wieder nach Russland "zwangseingemeindet" zu werden. Heim ins Reich- das hatten wir doch schon einmal.
20Stiltskin21. Februar 2022
@18 : Nein man muss ihm nicht irgendwas geben- außer Garantien eine erneute Osterweiterung der Nato, über die Staaten hinaus, die der Nato freiwillig beigetreten sind, auszuschließen. In der Ukraine haben weder Putin noch sein williger Helfer Lukaschenko nicht das geringste verloren. Und er hat sich schon mehr als genug fremdes Territorium völkerrechtswidrig angeeignet. Dass Putin und Lukaschenko ihre Truppen in die Kasernen zurück beordern, glaube ich allerdings auch nicht.
19Xeelee21. Februar 2022
@18 genau genommen ist der einzige der was geben muss Putin, er sollte die Krim zurück geben und abziehen…
18Ravishe21. Februar 2022
Es muss jedem klar sein, dass man Putin irgendetwas geben muss (Stichwort: Olivenzweig) <link> Ukraine in die NATO? Wird nicht passieren. Russland wird nicht abziehen, ohne etwas "mitgenommen" zu haben. Nennt mir bitte jemand auch nur einen(!) vernünftigen Kompromiss, einen konkreten Vorschlag.
17Stiltskin21. Februar 2022
@13 : Nein, so einfach ist das nicht. Putins Expansionsgelüste sind eine Gefahr nicht nur für den Frieden in Europa. Erst kassiert er entgegen des Völkerrechtes die Krim, obwohl er die Souveränität der Ukraine vertraglich garantiert hat. Nun unterstützt er die Separatisten im Osten der Ukraine, und ist auch in Georgien (Abchasien/ Südossetien aktiv). Heute soll die Ukraine "geopfert" werden, und wer ist als nächstes dran? Das erinnert stark ans Deutsche Reich und seine Gebietsforderungen.
16Sonnenwende21. Februar 2022
@all ich zitiere mal den letzten Satz aus dem von mir in (9) genannten Artikel: "Würde die NATO auf Druck Putins hin jedoch eine Garantie für den Nichtbeitritt beider Staaten [Anmerkung: hier sind Ukraine und Georgien gemeint] geben, würde dies deren außenpolitische Souveränität verletzen." Oder mit anderen Worten: nicht Russland, sondern die NATO verletzt dann die Souveränität von Staaten.
15Xeelee21. Februar 2022
@13 nein, Putin muss in seine Schranken verwiesen werden denn er wird nicht bei der Ukraine aufhören wenn er damit durch kommt…
14Stiltskin21. Februar 2022
Was auch immer letztlich stimmen mag- Osterweiterung der Nato entgegen mündlicher Absprachen- oder nicht, die Staaten der ehemaligen Sowjetunion oder des Warschauer Paktes, sind der Nato aus freien Stücken beigetreten, und das gefällt Putin nicht. Das kann aber längst nicht als Rechtfertigung dafür dienen, gemeinsam mit dem Diktator von Putins Gnaden, Lukaschenko, eine Drohgebärde gegen einen souveränen Staat aufzubauen, bei der nur der Gutgläubige davon ausgeht, es handle sich um "Manöver".
13Ravishe21. Februar 2022
@11 : Wenn der Frieden erhalten bleiben soll, muss die Ukraine geopfert werden, entweder durch Teilung oder Neutralität. So einfach ist das. Souverän hin, souverän her. Die NATO wird die Ukraine nicht aufnehmen (Sie erfüllt noch nicht mal die Voraussetzungen dafür!). Ohne Frage ist die Ukraine die ärmste Sau in diesem Konflikt, ein Spielball der Weltmächte. Wenn sie nicht in die NATO kann aber auch nicht Russland in die Hände fallen soll, gibt es nur zwei o.g. Lösungen
12tastenkoenig21. Februar 2022
Die Zeiten, in denen andere über den Status eines Landes über dessen Kopf hinweg entscheiden, sollten eigentlich vorbei sein. Und: die Ukraine war neutral, als ihr die Krim genommen wurde. Also kein erstrebenswertes Ziel für sie.
11Xeelee21. Februar 2022
@10 das ist die Entscheidung des Souveränen Staates Ukraine ob sie Neutral sein oder sich einem Bündnis anschliessen wollen, da haben weder "der Westen" noch "die Russen" was zu melden.
10Ravishe21. Februar 2022
Solange Putin nicht bekommt, was er will (Ukraine ≠ NATO bzw. Positionen von 1997), bleiben die eben Truppen stehen bzw. die Bedrohung akut. Er versucht das Maximale rauszuholen. Man sollte ihm auch etwas anbieten. Mein Vorschlag: Ukraine neutral machen. Siehe hierzu <link>
9Sonnenwende21. Februar 2022
@8 ,7 ,3 Hier ist auch noch eine sehr interessante Recherche der Tagesschau zu den mündlichen Absprachen 1990 bzgl. NATO-Osterweiterung: <link> . Damals konnte sich niemand vorstellen, dass jemals Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes Aufnahmeanträge zur NATO stellen würden, deswegen redete man nur über die DDR. Und Gorbatschow - der ja immerhin dabei war - bestätigte das.
8Xeelee21. Februar 2022
nur mal so zu dem Märchen das die NATO Osterweiterung ausgeschlossen wurde: <link>
7Anathas21. Februar 2022
@5 Dein Post erinnert mich an: „Gewissenhafte Zweifler sind Nacht für Nacht mit der brennenden Kerze unterwegs, um zu prüfen, ob es auch wirklich dunkel ist." Ich bin überzeugt, dass die beteiligten, der Bevölkerung gegenüber verantwortlichen Staatschefs, dieser Aufgabe doch wohl erfolgreich gewachsen sind (ohne lächerlichen Blockade-Kindergarten:)
6Xeelee21. Februar 2022
@3 eine Nato Ost Erweiterung wurde zu keinem Zeitpunkt ausgeschlossen, wenn doch gäbe es entsprechende Verträge.
5Stiltskin21. Februar 2022
@4 : jeder, der halbwegs bei Verstand ist, wünscht sich, dass die Gespräche tatsächlich zu einer Entschärfung des Konfliktes beitragen können. Allerdings hege ich Zweifel, die ich mir gerne widerlegen lasse, dass es zu befriedigenden Resultaten kommt.
4Anathas21. Februar 2022
@3 "Frankreichs Präsident Emmanuel Macron habe ... ein weiteres mit allen Beteiligten (ein solches Treffen) vorgeschlagen, ..." während Scholz mit Biden und anderen Staatschefs telefoniert und sich sehr große Mühe gegeben hat. Entscheidend ist Frieden zwischen den Völkern
3Stiltskin21. Februar 2022
Miteinander zu sprechen ist immer besser, als das Militär marschieren zu lassen. Dazu bedarf es aber der Bereitschaft aller Konfliktparteien. Angesichts der Russisch/ weißrussischen "Manöver", die man gerade "angesichts der Eskalation" des Konfliktes verlängert habe, sind jedoch Zweifel angebracht. Wortbruch begeht nicht nur der Westen, der eine Nato Osterweiterung, die freiwillig erfolgte, ausgeschlossen hat, sondern auch Russland, dass die Souveränität der Ukraine vertraglich garantiert hat.
2Xeelee21. Februar 2022
@1 naja sie können der Weltöffentlichkeit nochmal mitteilen das sie sich nicht einigen können…
1pullauge21. Februar 2022
ob das jetzt was bringt