Berlin (dpa) - Zum Wochenbeginn sind in Deutschland viele Arztpraxen geschlossen geblieben. Am Brückentag versammelten sich niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu Protesten gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung. Bei einer zentralen Demonstration in Berlin legten Mediziner symbolisch ihre […] mehr

Kommentare

22CYBERMAN200302. Oktober 2023
Jup..
21Net-player02. Oktober 2023
Ich finde den Protest der Hausärzte berechtigt. Die bleiben derzeit mehr oder weniger auf der Strecke, da Gesundheitsminister Lauterbach derzeit nur seine Krankenhäuser interessieren. Und den Medianwert den er da raus haut, wäre noch besser gewesen den mehr zu differenzieren, wenn es ihm ernsthaft gewesen wäre mit dem Thema. Davon mal abgesehen, ist auch die Frage wichtiger, wie man priorisiert.
20Sonnenwende02. Oktober 2023
@18 oder: man kann einen ohnehin geplanten Brückentag – denn viele Arztpraxen machen sowieso an diesen Brückentagen zu, bei meinem Hausarzt sind dieser und auch andere Brückentage schon ein halbes Jahr vorher angekündigt – dazu nutzen, um zu protestieren. Aber meckern und schlecht machen geht ja immer…
19eubbw02. Oktober 2023
@18 dies fiel mir auch sofort ein.
18Mehlwurmle02. Oktober 2023
Naja, so kann man den geplanten Brückentag schön als Protest verpacken. Ist schon schlau.
17Sonnenwende02. Oktober 2023
@14 ,16 ich gebe zu bedenken, dass diese Durchschnittswerte von Jahresarbeitsstunden auf die Woche runter gebrochen gelten. Bei 52,5 Stunden durchschnittliche Wochenarbeitszeit bedeutet das allein schon nach Abzug von Urlaub mindestens 60 Stunden in der Woche. Und das bedeutet eben zu Spitzenzeiten – und das nicht nur eine Woche im Jahr – Arbeitszeiten von bis zu 80 Stunden. Würde ich in dem Umfang nicht mehr machen wollen.
16Pontius02. Oktober 2023
70h im Schnitt müssen einige mehr arbeiten.
15Pontius02. Oktober 2023
@14 Es gibt solche Statistiken: <link> Du darfst nicht vergessen, dass die Arbeitszeit nicht ausschließlich aus der geöffneten Praxis besteht. Da kommt Arbeitsvorbereitung und -nachbereitung dazu, Notdienste (gerade am Wochenende), Hausbesuche, Zeit für die Abrechnungen etc. - <link> Ist zwar schon älter, allerdings für
14Fan201602. Oktober 2023
@13 zeige mir mal den Arzt, der jede Woche 80 Stunden arbeitet. Dann würde keiner von denen über 40 Jahre alt werden. Sind bei einer 5 Tage Woche 16 Stunden täglich, bei 7 Tage die Woche 11 Stunden täglich. Das hält kein Mensch aus.
13Sonnenwende02. Oktober 2023
@12 nun ja, das ist ein Teufelskreis: weil der Job von Hausärzten auf dem Land so unbefriedigend ist in jederlei Hinsicht, gibt es immer weniger davon. Und weil es immer weniger davon gibt, müssen die praktisch Aufgaben umschichten auf andere, sind ja nicht nur die Patienten, weil sie ihre Arbeit nicht mehr stemmen können. Ich würde mal sagen bei 80 Arbeitsstunden in der Woche ist dann auch Schluss.
12Emelyberti02. Oktober 2023
@9 Da magst du recht haben,aber das Ländliche in dem Sinne gibt es doch heute fast nicht mehr.Alles drängt in die Städte und fast jeder ist heute mobil.Hausärzte gibt es auch nur noch in Notfällen.Wer ein Auto hat,packt seine Oma oder seinen Opa ins Auto.Wer seine Patienten schon länger kennt,schickt dann gleich eine Überweisung ins nächste Krankenhaus auf das Handy.Den Krankenwagen musst du dann selbst anrufen.Also die Ärzte laden viel von ihren Pflichten auf die Patienten ab.
11lesebibi02. Oktober 2023
Die Hausärzte haben es schwer, ich kann es verstehen.
10Sonnenwende02. Oktober 2023
(2) Job eines Hausarztes nicht machen.
9Sonnenwende02. Oktober 2023
@8 ich finde, man muss da differenzieren. Es gibt Chefs in Fachbereichen wie Radiologie oder Labormedizin in Großstädten, deren Einkommen im Jahr sich zum Teil auf über 1 Million belaufen, und es gibt Hausärzte, insbesondere auf dem Land, die ein Nettoeinkommen von vielleicht noch 5000 € im Monat haben, bei 60-80 Arbeitsstunden in der Woche und ungeheurer Verantwortung. Das ist vollkommen unangemessen und wird auch durch Lauterbachs Reformen nicht berührt. Und für 5000 € netto würde ich den (2)
8Emelyberti02. Oktober 2023
Früher hat man sich über die Reförmchen aufgeregt,alles nur Flickschusterei.Heute versucht der Karl da mal ein einigermassen angemessenes System zu bewerkstelligen,schon fühlen sich die auf die Füße getreten,die nun nicht die Ärmsten sind.Zu leiden haben immer die,die wirklich Probleme haben.Es wäre an der Zeit,dass auch die Ärzte(oder Halbgötter in weiß)von ihrem hohen Sockel herab steigen und das tun,wofür sie ihren Eid geleistet haben.Die alten Tugenden waren doch die besseren.
7sonic702. Oktober 2023
finde ich gut!
6Pontius02. Oktober 2023
eine Patentienbeschwerde bei der Ärztekammer ratsam.
5Pontius02. Oktober 2023
"Im Mittel (Median) verdienen sie aber nach Abzug aller Kosten um die 230.000 Euro pro Jahr" Hier wäre die Verteilung wichtig: Ist der Facharzt dem Hausarzt übergelegen und wie sieht die Verteilung zwischen Land und Stadt bzw. zwischen Klinik und Arztpraxis aus. @1 Bei Mangel sind Leiharbeiter immer extrem teuer. @2 Dir ist klar, dass du damit weniger Netto von deinem Brutto fordest? @4 In dem Falle wäre ein neuer Hausarzt anzuraten. Wenn die Situation jedoch wie beschrieben ist, wäre zumindest
4Devil-Inside02. Oktober 2023
Aus meiner Sicht bekommt mein Arzt (sofern es zutrifft) mit diesen gerechneten mtl. 7K€ netto viel zu viel. Oftmals fühle ich mich wie eine Laborratte, an der sie experimentiert, welches Mittel gegen meine Beschwerden hilft, ohne dass die eine Ahnung hat, was ich habe. Untersuchung? Ja, per Ferndiagnose von der anderen Seite des Schreibtischs. Die steht sehr selten auf, um sich nen Patient aus der Nähe anzusehen. Genaugenommen machen 50% der Arbeit die Schwestern. Andere Ärzte nehmen keine Neuen
3kurze261002. Oktober 2023
mit einem Hüftleiden, wo ich eh kaum laufen kann.... da fragt keiner nach, da heißt es nur sieh zu wie du das machst....Ärzte sind überfordert, Schwestern verstehen immer mehr noch nicht einmal unsere Sprache.... ist das unsere Zukunft? Na dann gute Nacht.
2kurze261002. Oktober 2023
Ich finde ein Arzt, sollte in unserer Gesellschaft mit am meisten verdienen, mehr wie ein Manager, oder Leute die keinem was Nutzen, außer sich selbst. Kliniken sollten nicht mehr privat sein allerdings, wir haben ja teilweise Zuständige wie in einem Armenhaus. Wo Patienten auf Fluren liegen und nicht behandelt werden, wo ältere Patienten Hilfe brauchen und sei es nur um aufs Klo zu müssen, sie werden einfach nicht beachtet.... Man wird umher gescheucht, ich spüre das gerade selber und das mit
1Polarlichter02. Oktober 2023
Viele Ärzte verdienen bereits schon recht gut. Kritisch finde ich wie horrend eher in Kliniken die Vergütung von "Honorarärzten" ist.