Teheran (dpa) - Immer mehr Iraner sind einem Bericht des Präsidialamts zufolge gegen die Kopftuchpflicht für Frauen im Land. Der wachsende Widerstand gegen das Gesetz sei für das islamische Land besorgniserregend, so der Bericht des strategischen Zentrums im iranischen Präsidialamt. Im Iran müssen […] mehr

Kommentare

4k4978203. Februar 2018
@2 Lies den Text des Artikels, dann weißt Du warum ich explizit darauf eingegangen bin. Lesen bildet. Und bevor wieder Unterstellungen kommen ich akzeptiere das Kopftuchverbot. NEIN das tue ich nicht. So war ich bei einer "Demo" am "white (scarf) wednesday"-day in Rasht und Isfahan dabei. Mir geht es um die Falschaussage im Text von der DPA, welche wieder nur Propaganda von sich gibt. In anderen Ländern wäre man wohl eher froh wenn es überhaupt eine Diskussion darüber geben würde.
3k4978203. Februar 2018
Ja ist es ein grosses Thema im Iran. Aber, es ist keine "besorgniserregende Situation" für die Kleriker. Die haben mit ganz anderen Dingen zu tun, das ist der Kopftuchzwang nur ein zustzliches Thema. Die Öl-/Benzinthematik ist z.B. viel schwerwiegender. Die freie Meinungsäusserung, Facebook-Verbot etc. Jedoch haben die Iraner gelernt damit zu leben. O-Ton eines regimekritischen Journalisten der fast alles verloren hat: "Im Iran hast Du ALLE Freiheiten, solange kein Polizist nehmen Dir steht"
2colaflaschi03. Februar 2018
@1 .... "nur das Kopftuch Pflicht"
1k4978203. Februar 2018
Wer schreibt denn schon wieder so einen Bullshit zusammen. Selbst in Mashhad oder Ghom (den beiden religiösesten Städten im Iran) ist nur das Kopftuch Pflicht. Dort sieht man zwar fast keine Frauen/Mädchen die keinen Tschador tragen, aber es ist trotzdem nur das Kopftuch Pflicht und lange Kleidung (keine Hotpants) . Einen weiten Mantel muss dort niemand tragen. In Städten im Nordwestens Irans ist das Kopftuch hingegen gerade mal ein "Schal" über den Kopf/Nacken.