Düsseldorf (dts) - Die Deutsche Post und die Gewerkschaft Verdi haben sich nach zähen Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 160.000 Beschäftigten geeinigt. Das teilten beide Seiten am Samstagnachmittag mit. Die Vereinbarung sieht unter anderem deutliche Lohnerhöhungen vor. Zunächst ...

Kommentare

(15) galli · 12. März 2023
@9 stimmt.Umso höher die Löhne umso höher die Renten
(14) Pontius · 12. März 2023
Erhöhungen des Lohnes deutlich sozialer als relative Lohnsteigerungen.
(13) Pontius · 12. März 2023
@3 Aber die dauernden relativen Lohnerhöhungen führen zu welchem Ergebnis? Richtig, der Abstand der Löhne steigt trotz progressiver Besteuerung dieser immer weiter an. Außerdem stört mich das 'dauernd' in deinem Post. Seit wie vielen Tarifverträgen sind absolute Erhöhungen denn ein Bestandteil (da sprechen wir noch nicht einmal von ausschließlich!) oder gab es dies schon jemals? Vor allem wenn man im Blick hat, dass die Inflation die unteren Einkommensgruppen stärker trifft sind absolute
(12) CharlyZM · 11. März 2023
@7 ja, es ist etwas mehr als die Abeitgeber geben wollten. Es sollte ja auch nur für die Greifen, die schon 1 Jahr dabei sind. Mein Mann ist erst seit 3/4 Jahr dabei und hat dann heute erfahren, das es auch schon für ihn zählt. @10 @11 also wenn ich Pfleger*in wäre, würde ich auch nicht streiken, aus Angst das meiner zu pflegede Person etwas zustossen könnte. Vor allem hätte ich dafür auch zuviele Verantwortung. Übrigens mein Mann hat nicht gestreikt und würde auch nicht streiken.
(11) Shoppingqueen · 11. März 2023
@10 Ist nicht böse gemeint: Der soziale Bereich ist zu weich. Die Mitarbeiter von Post oder Bahn machen den Laden dicht - ohne Diskussion. Die Pflegebranche macht acht, neun, zehn und mehr Dienste hintereinander - das würde es bei der Bahn nicht geben...
(10) Fan2016 · 11. März 2023
Davon kann die Pflegebranche nur träumen....
(9) pullauge · 11. März 2023
dann steigen auch die Renten
(8) galli · 11. März 2023
@5 Wiso ? was hätteste denn
(7) Pontius · 11. März 2023
@6 Ich glaube das beinhaltet vor allem die höheren Einmalzahlungen. Wenn das Arbeitgeberangebot beispielsweise vorher aus 10% Erhöhung (mal Lohnerhöhung und Einmalzahlungen zusammengeschmissen) bestand, so ist der jetzt ausgehandelte Vertrag mit 12.5% dotiert. Also ist es doch etwas mehr als das Angebot der Arbeitgeber @5 .
(6) thrasea · 11. März 2023
Oh, und noch ein Satz aus der Pressemitteilung, den ich ehrlich gesagt nicht ganz verstehen: "Zudem sei mit dem Tarifergebnis der Einkommenszuwachs für die Tarifbeschäftigten über die gesamte Laufzeit des Tarifvertrages um 25 Prozent gegenüber dem letzten Arbeitgeberangebot erhöht worden." Heißt das, dass vorher nicht die ganze Erhöhung tabellenwirksam geworden wäre? @5 Das finde ich ehrlich gesagt nicht. Das ist im Durchschnitt mehr, als die IG Metall im November verhandelt hatte.
(5) storabird · 11. März 2023
@2 Trotzdem ist das für ver.di ein schwacher Abschluss.
(4) thrasea · 11. März 2023
@1 Ich war auch erst irritiert. Verdi bestätigt in der Pressemitteilung aber, was @2 schreibt: "Sie hob besonders die hohe Einmalzahlung im April 2023 hervor. Zudem hätten die Arbeitgeber bei der monatlichen Sonderzahlung ihr Angebot in der kurzfristig angesetzen Verhandlungsrunde gebenüber dem vorherigen Angebot um 20 Prozent erhöht. Auch waren sie bereit, die tabellenwirksame Erhöhung um den Festbetrag um acht Monate vorzuziehen."
(3) Chris1986 · 11. März 2023
Ich weiß nicht ob das mit den dauernden Forderungen nach absoluten Erhöhungen so sinnvoll ist. Der Abstand zwischen den Lohngruppen schmilzt immer weiter wodurch die oberen Lohngruppen immer früher in AT Verträge gehen werden und es somit immer weniger tarifgebundene Beschäftigte gibt. Davon abgsehen sind Sprünge in nächst höhere Entgeltgruppen dann mit immer weniger Plus verbunden.
(2) Pontius · 11. März 2023
@1 Nicht ganz, es sind höhere Einmalzahlungen. Zudem hat sich der Zeitpunkt der Lohnerhöhung zugunsten der Arbeitnehmer geändert.
(1) storabird · 11. März 2023
Das ist doch genau das was in dem Angebot von Anfang Februar stand.
 
Suchbegriff