Berlin (dts) - Die Klett Gruppe, bekannt für das Wörterbuch Pons, übernimmt mit dem Kauf von Langenscheidt lediglich die Marke, nicht aber die Mitarbeiter. "Es wird keine Übernahme von Mitarbeitern geben", sagte eine Klett-Sprecherin dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe). Es gebe bereits "genug […] mehr

Kommentare

9Dr_Feelgood_Jr29. April 2019
@8 "Das gedruckte Wort wird noch eine große Bedeutung haben." Selbstverständlich. Aber nur für jenen Kreis, der die Kontrolle über das Volk haben möchte oder haben wird. Da sind wir uns - glaube ich - einig. Der "Rest" wird intellektuell zurück ins Mittelalter befördert, hie freiwillig, dort irgendwann zwangsläufig.
8FichtenMoped29. April 2019
Es ist einfach nur Faulheit nicht in ein Buch/Leikon zu sehen, und auch eine Finanzfrage. So verlässt sich der lernende Mensch auf Online-Wissen, das nicht unbedigt integer ist. Dieses zu hintrefragen und zu verifizieren müssen die Kids lernen und es ist die Aufgabe von uns Eltern es ihnen beizubringen. Das gedruckte Wort wird noch eine große Bedeutung haben.
7Dr_Feelgood_Jr29. April 2019
@6 : Meine Glaskugel sagt jedoch: Mit Büchern wird die Mehrheit in naher Zukunft nichts mehr anfangen können oder wollen. Einerseits, da die vermeintliche "Wahrheit" im Internet zu lesen ist und Büchern misstraut werden wird. Andererseits wird die Schriftsprache nach und nach an Bedeutung verlieren. Da geht's wohl zurück in Richtung Höhlenmalerei - also zu visuellem Nachrichtenaustausch. (Emojis, Clips, Fotos).
6FichtenMoped29. April 2019
Es wird Rationalisiert und erklärt, wieso das so toll ist. Was Digitalisierung für Außmaße haben kann, sieht man in China, Zuerst ist es Videoüberwachung zur Kriminalitätsbekämpfung, jetzt ist es eine soziale Kontrolle mit Erkennung, bei der 'per Software' Social-Credit-Points vergeben oder gestrichen werden. Automatisierte Kontrolle des Lebens. Es klingt wie Utopie, ist jedoch RealLife in China. Dahin gehen die Regierunge, und man muas das unterbinden. Währet den Anfängen.
5FichtenMoped29. April 2019
Es geht um die langfristige Beeinflussung und das daraus resultierende Ausmaß, sprich die Macht durch Wissen/Nichtwissen. Der Schlüssel ist der Zugang zum Wissen. Wenn man diesen Schlüssel digitalisiert, d.h. niemand hat mehr das Wissen einem Buch zu Hause stehen, dann hat derjenige, der den Schlüssel bestitz und/oder Einfluss darauf hat, Macht. Das darf nicht passieren. Weit gestreutes Wissen verhindert absolute Kontrolle. Die gefahr darin ist sich kaum einer bewusst.
4Dr_Feelgood_Jr29. April 2019
@3 Yep. Du weißt ja: "Ignorance is Strength". Die Orwell'sche Dystopie überholen wir im Sauseschritt - und die Mehrheit will's gar nicht anders.
3FichtenMoped29. April 2019
Wehe, wenn das Wissen nicht mehr greifbar/verfügbar ist.
2FichtenMoped29. April 2019
Ohne Internet geht nichts mehr. Ohne Idealiste und ohne Open-Source wären wir durch Konzerne lenkbar und fremdbestimmt. Das sollte sich jeder klar sein/werden .... und Lexika im Schrank haben ... und seien es 'einfache' Duden und Language-to-Language Lexika.
1Troll29. April 2019
Viele jungel Leute nutzen solche Lexika offenbar eh nicht mehr. Ich weiß nur, wie viele goße Panik geschoben haben, als im Rahmen einer Klimaschutzaktion vor einigen Tagen wikipedia für einen Tag nicht nutzbar war. Viele wußten sich da gar nicht zu behelfen.