Hagen (dpa) - Weil Hunderte Schaulustige einen Rettungseinsatz behindert haben, wird die Hagener Polizei im Internet nun deutlich: «Schämt Euch, ihr Gaffer vom Hauptbahnhof! », schrieben die Beamten am Donnerstag bei Facebook über einen Fall vom Vortag. Ein zehnjähriges Mädchen war von einem Auto ...

Kommentare

(9) the_nemo_finder · 15. April 2016
@7 : Ich kann die Emotion zwar nachempfinden, aber Selbstjustiz im Rahmen der Zerstörung fremden Eigentums löst das Problem nun eben leider auch nicht. Da muss es probatere Mittel geben. Zumal damit die Leute erst recht nicht gehen, weil wessen Smartphone kaputt gemacht wurde, wird jetzt nicht ohne Anzeige einfach gehen, die werden also eher der Polizei noch mehr auf den Sack gehen, nur damit sie ihre dämliche Anzeige aufgeben können... -.-
(8) Kargam · 15. April 2016
@6 Du sprichst mir aus dem Herzen. Wenn ich zu einem solchen Unfall komme, ziehe ich das Smartphone nur raus, um einen Notruf ab zu setzen, und ansonsten versucht man zu helfen, wenn man kann (oder zumindest gut zu reden, um das Opfer zu beruhigen). Und wenn schon genug da sind, dann geht man weiter, aber die Gafferei ist das letzte.
(7) k463269 · 15. April 2016
es sollte bestraft werden solche gaffer die filmen....beim mir wären einige handys geflogen
(6) the_nemo_finder · 15. April 2016
@1 @2 @3 : Warum so passiv? Die Polizei ist berechtigt Unruhestifter festzunehmen! Hätten die angefangen die ersten 3 Hanseln festzunehmen (am besten auch später einem Richter vorführen lassen), hätte sich die Traube schon von selbst aufgelöst. Ich verstehe nicht, warum sich die Polizei bei sowas immer so passiv verhält. Auch auf der Autobahn wenn keine Rettungsgasse gebildet wird, zweite Streife mit Kamera lang schicken und hinterher Strafbefehle rausschicken! Das erzieht mehr als ein Posting!
(5) SunnyBrB · 15. April 2016
Richtig anstatt gaffen und filmen soll man lieber helfen wenn es geht und den Rettungskräften ihre Arbeit machen.Wenn ich Polizist gewesen wäre denn hätte ich auch Strafen gegen die Filmer verhängt.
(4) Aalpha · 14. April 2016
@3 Danke. Ich bin da nicht 100% sicher, aber ich glaube gegen die Veröffentlichung kann die Person dann klagen. Aufnahmen dürfen von allem gemacht werden, was öffentlich sichtbar ist, man darf es nur nicht neu veröffentlichen. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege!
(3) LoneSurvivor · 14. April 2016
@2 : Finde Deinen Vorschlag gut. Ein Polizeipraktikant sollte das machen. Ich frag mich auch, ob eine Person der Rettungskräfte (oder das Opfer, wenn es noch kann) gegen die Veröffentlichung von Bildmaterial, auf dem er oder sie ungefragt zu sehen ist, erfolgreich klagen kann.
(2) Aalpha · 14. April 2016
Es sollte langsam trend werden, dass man aus einigen Metern Distanz die Gaffer fotografiert/filmt und dann ins Netz stellt! So würde ich es zumindest tun!
(1) LoneSurvivor · 14. April 2016
Wenn durch die Behinderung der Schaulustigen die Rettung so stark beeinträchtigt gewesen wäre, dass die Verletzte nicht rechtzeitig oder ausreichend hätte behandelt werden können und vielleicht sogar gestorben wäre, hätten diese Handyidioten gleich etwas aufgezeichnet, was sie ihr Leben lang daran erinnern kann, dass sie daran Schuld sind. Ich stimme der Polizei zu.
 
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