Berlin (dts) - Der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat mit Blick auf den Krieg in der Ukraine eine atomare Bewaffnung der Europäischen Union ins Spiel gebracht. "Auf der europäischen Tagesordnung wird über kurz oder lang die Frage stehen, eine eigene europäische Nuklearabschreckung […] mehr

Kommentare

7Folkman05. März 2022
Wenn man mal einen Blick in die Zukunft wirft, könnte Münkler Recht behalten, dass eine europäische Atombewaffnung nötig werden könnte: Putin wird sich kaum mehr in ein Unschuldslamm verwandeln, China dürfte wohl auch zunehmend aggressiver auftreten, und zu allem Überdruss ist es gut möglich, dass Trump wieder an die Macht kommt, auf den man sich nun alles andere als verlassen kann und der das Bündnis bereits in seiner letzten Amtszeit infrage gestellt hat...
6Stiltskin05. März 2022
Es sind ausreichend Kernwaffen auf Europa gerichtet. Würde Europa eine eigenständige Atombewaffnung einrichten, würde das im Endeffekt keinen Nutzen bringen. Denn wenn Kernwaffen auf (West)europa abgefeuert würden, sind die Vorwarnzeiten so kurz, dass wohl kein Gegenschlag möglich wäre. Statt immer größere Atomarsenale einzurichten, wobei Russland das größte besitzt, wäre Abrüstung angesagt. Mir ist aber bewusst, dass das vor dem Hintergrund der aktuellen Krise völlig illusorisch ist.
5Mone05. März 2022
Mordaufrufe, -befürwortungen und -billigungen sind hier auch nicht erlaubt.
4Pontius05. März 2022
Ist die Atommacht Frankreich nach dem Frexit nicht mehr in der EU? @3 Abgeschossene Atomraketen verteilen das radioaktive Material trotzdem in der Nähe der Abschussposition.
3auron200805. März 2022
Eine ordentliche Raketen/Luftabwehr und das Problem ist entschärft. Kernaffen brauchen wir nicht.
2satta05. März 2022
Eigentlich sollte nukleare Abrüstung das Ziel sein, nicht der Neuaufbau und Ausbau von Kernwaffen. Außerdem fehlen dann die Gelder für sinnvolle Ausgaben. Ich wüsste auch nicht, welche pol. Partei dieses Anliegen aktuell teilt.
1Muschel05. März 2022
Man müßte Putin ernsthaft drohen, was anderes versteht der nicht.