Berlin - Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) fordert angesichts der Bedrohungslage durch Russland und neuen Nato-Forderungen der künftigen US-Regierung von Donald Trump, dass die deutschen Verteidigungsausgaben mittelfristig um mindestens 30 Milliarden steigen. "Wir werden im Zweifel eher […] mehr

Kommentare

11Pontius19. Januar 2025
@10 Das Einigeln war auf die eigene Bevölkerung bezogen: Indem man die Nachrichtensender kapert und nur noch Propaganda des schlechten Lebens in Deutschland sendet. Indem man den freien Zugang zum Netz einschränkt bzw. dort ebenfalls größtenteils Propaganda streut. So schwächst du das Innere bzw. stärkst sogar deine eigene Autokratenposition.
10ichbindrin19. Januar 2025
Ausdehnen ist aber das Gegenteil von Einigeln. ;) Ein Argument für den Krieg ist, dass das Leben in der Ukraine besser wurde, weil sie sich dem Westen angleicht und von Russland entfernt und somit ein unerwünschtes Vorbild für die russische Bevölkerung wurde. Überspitzt gesagt: Wenn die Russen um sich herum nur fröhliche Demokratien sehen, dann sinkt die Unterstützung für den eigenen Autokraten. Vielleicht Wunschdenken, aber am Besten ist es immer, wenn die Veränderung von innen erfolgt.
9Pontius19. Januar 2025
Hier noch die Gebietsgewinne Russlands in den Jahren: <link> 2024 in Dunkelrot
8Pontius19. Januar 2025
@7 Eine glückliche Bevölkerung hilft dir nicht, wenn sich Russland eh einigelt und dann vor deiner Haustüre steht um es dir wegzunehmen. Man wünscht sich, dass man es nicht benötigt - bis man es dann doch braucht und wenn es nur zur Abschreckung taugt, wie zum Beispiel Atomwaffen.
7ichbindrin19. Januar 2025
Militärische Aufrüstung wirft uns jedenfalls zurück und verhindert, dass wir uns um dringende Dinge kümmern. Ein ganz anderer Ansatz wäre es den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aufzurüsten und durch breite Zufriedenheit in der Bevölkerung die Überlegenheit des eigenen Systems zu zeigen und somit andere Bevölkerungen dazu zu motivieren von innen ihre Systeme ebenfalls zu verändern und Kriegstreiber und Ausbeuter zu entmachten.
6Pontius18. Januar 2025
@5 Eigentlich zeigt die Ukraine sehr gut, dass Masse Klasse nicht generell überlegen ist. Allerdings nur sofern ausreichend Klasse vorhanden ist. An den gut ausgebauten ukrainischen Stellungen kommt Russland kaum voran - dort wo das nicht der Fall ist, haben sie schnell Boden gut gemacht. zumal sie damals noch "Klasse" an Transport- und Kampfmitteln hatten. Dazu hat die Aufrüstung ja den Grund, dass Russland wegen der Stärke nicht angreift und einen Krieg vom Zaune bricht.
5ichbindrin18. Januar 2025
@3 Danke für den Aspekt. Selbst nach der Rechnung hätten wir auch jetzt schon einen Vorsprung. Er bestätigt aber auch, dass die Diskussion rein um die Ausgaben täuschend ist und nichts über die Qualität der Verteidigung aussagt. Es bleibt somit bei schlechter Politik, oder? @4 Zeigt der Krieg in der Ukraine nicht, dass die Masse allein es nicht ausmacht? Jedenfalls ist das Thema komplexer als die 2-3%-Diskussion, mit der wir uns beschäftigen.
4Pontius18. Januar 2025
@2 Wenn Russland bestimmt, ein Panzer kostet nur 1 Rubel dann läuft auch nur der eine Rubel in die Statistik. Daher ist der absolute Vergleich der Zahlen nicht zielführend für die militärische Vergleichbarkeit.
3thrasea18. Januar 2025
@2 Die absoluten Zahlen von Militärausgaben, wie du sie nennst, sind aber auch irreführend. Hier wurde das gut erläutert: <link>
2ichbindrin18. Januar 2025
Dieser Prozentwert ist täuschend! Russland will 2025 130 Milliarden fürs Militär ausgeben. Soviel wie die Ukraine und Deutschland schon 2023 zusammen ausgeben haben; da war Russland noch bei 110 Milliarden. Nehmen wir Frankreich und GB dazu, verdoppelt sich der Betrag für Europa nochmals. Die ganzen anderen EU-Länder noch gar nicht einbezogen. Warum brauchen wir noch mehr Geld? Wie kann es sein, dass das was wir haben nicht reicht? Schlechte Politik?!
1Polarlichter18. Januar 2025
Sicherlich ein weiterer guter eingebrachter Aspekt von Pistorius.