Berlin (dts) - Die Pflegeheimkosten in Deutschland sind seit Mai 2017 im bundesweiten Schnitt um gut drei Prozent gestiegen. Anfang 2018 mussten Pflegebedürftige für die Unterbringung in Heimen im Durchschnitt 1.751,19 Euro pro Monat zahlen, im Mai 2017 waren es 1.696,84 Euro. Das geht aus Daten der […] mehr

Kommentare

4schnallnix09. März 2018
@1 das sind wohl die durchschnittlichen selbstaufzubringenden Kosten = Eigenzahlung wenn z.B. beim Pflegegrad 4 1612€ pro Monat durch Pflegekasse bezahlt wird, kommt somit der Betrag 1715 € aus der eigenen Tasche bzw. die der Angehörigen, falls/wenn das Sozialamt nicht dafür aufkommt.
3colaflaschi09. März 2018
Ich find die Kosten für solche Pflegeheime einfach nur heftig irgendwie *-* ... Vorallem für das, was man teilweise dort dann auch geboten bekommt und wie die Leute dort behandelt werden (diverse Reportagen über die Zustände in irgendwelchen Pflegeheimen gibts zu genüge). Bei der derzeitigen Situation, wäre ich echt hart am überlegen, meinen Lebensabend nicht z.B. in Polen in so einem Heim zu verbringen. Das ist nicht nur günstiger, sondern man bekommt auch zig mal mehr fürs Geld.
2alx200009. März 2018
Ich mußte auch lachen, als ich 1751,19€ gelesen habe... im Rheinland bekommt man dafür knapp 21 Tage vollstationäre Pflege - real zahlt man in der Region wo ich lebe 2200€ Eigenanteil im Monat. Häuser mit konfessioneller Bindung liegen dann nochmal 25% höher. Da spaßige an der ganzen Nummer ist ja, dass sich eine Pflegefachkraft eine private Pflegezusatzversicherung in der geforderten Effektivhöhe garnicht leisten kann, wenn Sie Alleinverdiener ist.
1Calinostro09. März 2018
Nur 1.751,19 Euro im Schnitt? Das dürfte ein wenig untertrieben sein...