Berlin (dts) - Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat ein Gesetz angekündigt, mit dem der ungehinderten Zugang zu Beratungsstellen und Arztpraxen für Personen mit Abtreibungswunsch gesichert werden soll. Sie reagierte damit auf die Ankündigung von Abtreibungsgegnern, unter dem Motto "40 days […] mehr

Kommentare

7wimola23. Februar 2023
2) Die Bannmeile um Beratungsstellen sollte sehr groß sein und weit gefächert. Also auch kein "stilles Gebet" an den Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel zu den Beratungsstellen. Beängstigend, dass diese Sekten auch hier so Fuß fassen können.
6wimola23. Februar 2023
@ 4) Wertfrei wird wohl ein Traum bleiben. Du kannst das Denken der Menschen nicht ändern, auch wenn das wünschenswert wäre. @5 ) Es handelt sich momentan also um eine "Gehsteigbelästigung" (kannte ich nicht). Wie auch immer, eine wünschenswerte, schnelle klare Gesetzeslage wird wohl nur eine Ordnungswidrigkeit bei einem Verstoß zur Folge haben. <link> Dass "40 days for life" aufgeben, glaube ich nicht. 2)
5Pontius23. Februar 2023
@4 Definitiv. Wir sollten Szenen verhindern, wie sie in den USA vor Abtreibungskliniken zur Normalität gehören, bei denen jegliche Besucher stark bedrängt werden bis hin zu körperlichen Angriffen, um vom Zutritt abzuhalten. Allerdings wir haben selbst ja erst vor kurzem den "Werbe"paragraph 219a gelockert, da haben wir noch einen weiten Weg vor uns.
4FichtenMoped23. Februar 2023
@3 : Nicht nur ungehindert, sondern auch wertfrei. Demonstrationen vor den Praxen hindern und sind wertend (in meinen Augen asozial).
3wimola23. Februar 2023
Derartige gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen scheint unerlässlich zu sein. Danke, @1 und 2. Sich mit diesem Thema ungehindert auseinandersetzen zu können ist für jede betroffene Frau wichtig.
2FichtenMoped23. Februar 2023
Das Thema ist hochsensibel, für Frauen die über eine Abtreibung nachdenken. Das sollte alleinig die Entscheidung 'der Frau' sein. Jegliche gesellschaftliche, und auch politische, Einmischung halte ich für diskriminierend und inakzeptabel. Die Politik muss Frauen den entsprechenden schaffen, zur Not mit Gesetzen.
1Polarlichter23. Februar 2023
Mahnwachen und Belagerungen sind schon sehr makaber. Das Thema ist hochsensibel, man sollte lieber politisch darüber gerne kontrovers diskutieren als zu solchen Aktionen zu greifen. Zumal ich es auch wichtig finde, dass das Individuum selbst mit seinen Rechten und Freiheiten berücksichtigt werden muss.