Kiel (dpa) - Der Großteil der von Kieler Pathologen obduzierten Menschen, die sich vor ihrem Tod mit Corona infiziert hatten, ist tatsächlich an Covid-19 gestorben. «Bei 85 Prozent der Fälle konnten wir wirklich bestätigen, dass sie an Covid-19 verstorben sind», sagte der Direktor des Instituts für […] mehr

Kommentare

18Sonnenwende07. Februar 2021
@17 ,15 Da SARS-COVID19 im Endstadium massive Gerinnungsstörungen auslöst, sterben die meisten Covid-Toten an Multiorganversagen...
17gabrielefink07. Februar 2021
@15 <... wandern dann auch coronainfizierte Multiorganversagen, Herzinfarkte etc. mit in die Statistik> Das ist ja dann auch korrekt. Die zusätzliche Corona-Infektion kann bei einem sowieso schon schwer geschwächten Körper den schnellen Tod auslösen. Das sind dann die "mit" Corona Gestorbenen. Aber der direkte Zusammenhang kann in diesen Fällen durchaus plausibel erklärt werden.
16Pontius07. Februar 2021
sofern die Todesursache nicht ausreichend geklärt ist und auf dem Totenschein dann "Covid19" eingetragen wurde.
15Pontius07. Februar 2021
@12 +13 Mit dem Autounfall habe ich mich in die Nesseln gesetzt, das wusste ich eigentlich schon, dass es nicht gezählt wird - aber da hat sich die Fakenews irgendwie ins Gehirn eingebrannt. Allerdings ist die Einordnung der Toten Sache des Gesundheitsamtes und hängt maßgeblich mit der ärztlichen Bescheinigung der Todesursache zusammen. Da man nicht alle Toten obduzieren kann, wandern dann auch coronainfizierte Multiorganversagen, Herzinfarkte etc. mit in die Statistik -
14DirkS06. Februar 2021
Traurig, und die Daten aus der so genannten Übersterblichkeit sprechen eigentlich die selbe Sprache. Grippe ist dieses Jahr quasi ausgefallen. Jetzt muss nur noch so ein Coronaleugner anfangen das gegeneinander aufzubrechen.
13Marc06. Februar 2021
@10 @12 ich kann mir auch kaum vorstellen, dass jemand, der mit 200 Sachen gegen die Wand brettert noch auf Corona getestet wird...und wenn er vorher positiv getestet wurde und sich nicht an die Quarantäne gehalten hat....na, da reden wir besser nicht drüber.
12gabrielefink06. Februar 2021
@10 Das ist nicht ganz richtig. <link> Zitat: "In die Statistik des RKI gehen die COVID-19-Todesfälle ein, bei denen ein laborbestätigter Nachweis von SARS-CoV-2 (direkter Erregernachweis) vorliegt und die in Bezug auf diese Infektion verstorben sind." Im Falle des Autounfalls ist ein Bezug nicht nachzuweisen. Wenn jemand eine Vorerkrankung hat und der Körper durch die Infektion zusätzlich geschwächt wird, was dann zum Tod führt, dann schon.
11Sonnenwende06. Februar 2021
@8 Nur weil du das nicht weißt, glaubst du, das wissen die wenigsten? Das ist schon wieder so eine "ich bin viele" Argumentation.
10Pontius06. Februar 2021
@8 Wenn du einen tödlichen Autounfall hast, vorher aber positiv auf Covid getestet wurdest, dann gehst du als Coronatoter in die Statistik mit ein. Oder einen Herzinfarkt/Schlaganfall bekommst. Dann ist das Virus nicht ursächlich für den Tod - demnach bist du mit Covid gestorben.
9raffaela06. Februar 2021
@8 Ach herrje! Das wissen wirklich die wenigsten? Frag mal die Querdenker-Fraktion, die behaupten, dass alle "mit" dem Virus versterben. Also Vorerkrankungen haben! Und "an" Covid-19 sterben die wenigsten. Das wird hier eben widerlegt.
8goa5306. Februar 2021
was ist denn der Unterschied? an bzw.mit? denke mal das wissen wohl die wenigsten
7Pontius06. Februar 2021
Auch wenn es nur eine Stichprobe ist, so scheint es die Übersterblichkeit zu "erklären". Der Schluss kann nur lauten, dass die Anzahl der Infektionen so weit wie möglich reduziert werden sollte.
6gabrielefink06. Februar 2021
@1 Hast Du auch den oberen Teil des Artikels gelesen? <Bei 85 Prozent der Fälle konnten wir wirklich bestätigen, dass sie an Covid-19 verstorben sind», sagte der Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Christoph Röcken.>
5raffaela06. Februar 2021
@3 Das ist zu befürchten. Irgendeinem youtube-Papst wird schon wieder was einfallen. Das wird dann 1000 mal geteilt und die Querdenker haben wieder neue "wissenschaftliche" Erkenntnisse.
4k29329506. Februar 2021
@1 : «Bei 85 Prozent der Fälle konnten wir wirklich bestätigen, dass sie an Covid-19 verstorben sind»
3BranVan06. Februar 2021
@1 Corona-Leugner machen daraus das, was sie wollen und lesen nur das, was ihnen in den Kram passt.
2Wasweissdennich06. Februar 2021
Ob man da beglückwünschen darf?
1Moritzo06. Februar 2021
Warum meldet Christoph Röcken zu Wort, wenn er gleichzeitig keine Zahlen liefert, sondern schwammig sagt: "Bislang liegen bundesweite Daten aus dem Obduktionsregister noch nicht vor. Aber er höre von anderen Pathologen bundesweit, dass diese zu ähnlichen Ergebnissen kämen." Was ist ähnlich? Was versteht er unter Großteil? (51:49 oder 70:30) Und was könnten Corona-Leugner aus diesen seichten und unwissenschaftlichen Aussagen machen? Sie könnten sagen: Nur 1 von 100 oder etwas milder, 5 von 100…