Berlin (dts) - Nach Einschätzung des Berliner Parteienforschers Oskar Niedermayer könnte die Debatte über ein neues Griechenland-Paket der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD) weitere Wähler zutreiben und damit indirekt SPD und Grüne stärken. Die AfD könne profitieren, "wenn das […] mehr

Kommentare

12TILK24. August 2013
@11 : Ja, das ist natürlich der Trick... Deswegen werde solche Studien mit repräsentativen Gruppen gemacht. Und die Welt denke ich, kriegt das schon anständig hin.
11k4861224. August 2013
@10 nein das meinte ich nicht.Aber kann eigentlich auch nicht so sein.Also die SPD ist sicher keine Protestpartei und der Artikel spricht auch von der SPD.Ich meinte aber eher das so:Mann Frage 500 Leute in der CDU Parteizentrale und kommt zu dem Schluss alle Deutschen wählen CDU.Man fragt 1000 Vattenfallfall angestellte im Tagebau in der Lausitz und kommt zu dem Schluß das alle Lausitzer Braunkohle für richtig halten.Man fragt AfD Mitglieder was sie voher gewählt haben und kommt zu dem Schluß?
10TILK24. August 2013
@9 : Was ist daran seltsam? Man kombiniere 'Wen haste letztes mal gewählt?' mit 'Is die AfD cool?' und schon kommt heraus, dass die AfD (=Protestpartei) insbesondere von ehemaligen Linke-Wählern (=Protestpartei) gut gefunden/gewählt wird. - Rechts ist die AfD, weil sie offensichtlich einen 'Jeder ist sich selbst der Nächste'-Kurs verfolgt, der per Definition nun mal Rechts ist.
9k4861224. August 2013
achso.Naja sind schon seltsame Umfragen im Moment im Umlauf...
8TILK24. August 2013
@7 : Grundlage ist eine Umfrage.
7k4861223. August 2013
@6 mit welcher Begründung wird das erklärt,das SPD und Linke mehr Wähler an die AfD verlieren?Weil wenn dem so ist verstehe ich nicht das die AfD dann mehr rechtkonservativ eingestuft wird.
6TILK23. August 2013
@4 : Stimmt nicht. Der Artikel hier sagt, dass die AfD die FDP unter die 5% Hürde drücken könnte, wen sie mehr Stimmen kostet, darüber wird hier keine Aussage gemacht. - Im Welt Artikel wird genau das selbe gesagt, mit der Zusatzinformation, dass SPD und Linke wohl mehr Wähler an die AfD verlieren werden. @5 : Laut Welt-Artikel hat die FDP ein Wählerpotential von 20%... :D - Und inwieweit Rot-Grün von der AfD profitieren könnte, steht ganz klar im Artikel.
5k44910823. August 2013
Eigentlich egal, wem die AfD die Stimmen wegnimmt, sollten sie die 5 Prozent-Hürde überspringen, und die AfD hat noch ein Wähler-Potenzial von 8-10 Prozent, dann gibt es ein 6 Parteien-System im Bundestag. Inwieweit das Rot-Grün nützt, bleibt Oskar´s Geheimnis. PS: Bevor Fragen kommen: Wähler-Potenzial steht für Bürger, die sich vorstellen können, die Partei zu wählen und steht nicht für die derzeitigen Umfragewerte.
4Perlini23. August 2013
@3 Niemayer sagt, dass die Afd Schwarz-Gelb Stimmen kosten könnten und Rot-Grün indirekt profitiere. Beim Welt-Artikel heißt es, dass Afd vor allem SPD und Linkspartei Stimmen kosten wird.
3TILK23. August 2013
@2 : Wo widersprechen sich die beiden Beiträge denn?
2k44910823. August 2013
Welt-Online schrieb gestern in einem Merkel-krischischen Artikel "Warum Angela Merkel noch zittern muss" über das Thema: "Wird die AfD das Zünglein an der Waage?" - Die AfD würde, das scheint gesichert zu sein, zwar mehr Stimmen von der SPD und der Linkspartei als von der FDP oder CDU abziehen. Aber es könnte reichen, um am 22. September Schwarz-Gelb zur Makulatur werden zu lassen." - also genau das Gegenteil, was dieser Parteienforscher Oskar Niedermayer erzählt.
1Perlini23. August 2013
Wieso könnte? Die AfD ist eine konservative Partei und eine neue "Heimat" für viele konservative Wähler, denen die CDU zu weit in die Mitte gerutscht ist, denen die FDP nicht marktradikal ist, und/oder die von anderen konservativen Kleinstparteien / Vereinigungen sich von der Stärke der AfD angezogen fühlen. Und damit sind sie natürlich ein Konkurrent von Schwarz-Gelb.