Berlin (dts) - Eine höhere Mehrwertsteuer oder Preisaufschläge auf Fleisch und Wurst dürfen nach Ansicht des Paritätischen Gesamtverbands nicht auf Kosten der Armen geht. "Eine Mehrwertsteuererhöhung auf Lebensmittel würde arme Menschen besonders belasten", sagte Geschäftsführer Werner Hesse dem […] mehr

Kommentare

10ticktack03. März 2021
Ich kenne eine ganze Menge sozial schwache Menschen. Die essen Fleisch nicht, weil es das billigste Lebensmittel ist. Sondern weil ihnen ein gegrillter Schweinbauch mit Bier besser schmeckt als ein Tofu-Bratling mit Ingwertee. (Am Rand: Auch ich beziehe regelmäßig Biogemüse vor Ort.) @6 Das klingt für mich sehr bevormundend, gerade gegenüber armen Menschen. Sie brauchen keine Bessewisser oder Bio-Blockwarte, viele brauchen einfach Chancen.
9Devil-Inside03. März 2021
@6 : Ja, die Armen können nunmal nur das kaufen, was sie sich leisten können. BIO kauft da sicher kaum einer, weils teurer ist als "normales" Gemüse. Gesund = Teuer. Das kann sich nunmal der von dir angesprochene Arme nicht leisten. Also bleibt nur noch eines: Hungern wie im Dritteweltland?
8tastenkoenig03. März 2021
Es wird nicht gehen, ohne dass es teurer wird. Aber eine Verbrauchssteuer scheint mir das falsche Ende. Vermutlich will man damit den Export schützen. Erstmal müsste das Brüsseler Subventionssystem wegkommen von der Belohnung der Masse hin zur Belohnung von Qualität. Derzeit haben die Bauern ja nur die Wahl zwischen Massenproduktion mit entsprechenden Bedingungen oder der teuren Nische. Dazwischen ist wenig.
7Devil-Inside03. März 2021
verteuert die Lebensmittel doch nur. Essen braucht Mensch nicht. Geil. Also kommt der Weltweite Hunger bald auch hierher..Und trotzdem hilft Dtl. mit Milliarden immer nur ins Ausland
6Sonnenwende03. März 2021
@3 Bitte was? Fleisch ist viel zu billig. Aber wenn Preiserhöhungen – egal ob über Steuer oder weil die Produktion teurer wird, weil die Vorgaben strenger sind – dann eben nur auf Fleisch und nicht auf andere Lebensmittel. Dann muss der allgemeine Verbraucher – auch die Armen, die bekannterweise am meisten zum Fleisch greifen (weil das so billig ist), sich anders – und damit gesünder – ernähren.
5Wasweissdennich03. März 2021
Wenn man den Tieren helfen will hebt man den gesetzlichen Rahmen für die Haltungsbedingungen an, wenn man die Staatskasse füllen will die Steuern
4DirkS03. März 2021
Egal ob Sonderabgabe oder MwSt.-Erhöhung. Es trifft immer die Armen. Das mass dann geregelt werden. Aber eine Kilo Schweinefleisch für 3€ aknn nicht kostendeckend und qualitativ irgend einem Anspruch genügend zugleich sein. Am Einfachsten wäre es tatsächlich die MwSt. auf Fleischprodukte zu erhöhen. Und davon den Bauern und den Armen dann einen Aufschlag zu zahlen. Nur muss dann sichergestellt werden, daß davon auch was bei den Tieren und der Fleischqualität ankommt.
3aladin2503. März 2021
Was der Jule einfällt, sind nur immer wieder hohe Preise für Fleisch. Dabei sind die Preise schon immens hoch. Wenn die Dame glaubt, höhere Preise kommen dem Tierwohl zugute, dann irrt sie sich gewaltig.
2Elegandina03. März 2021
Dann soll Frau Klöckner das wie immer machen, nämlich auf freiwilliger Basis. -Ironie off-
1hichs03. März 2021
Das ist doch gerade der Plan: Dass sich nicht jeder tonnenweise 1.99€ Hackfleisch reinzieht, sondern sich vernünftig (und günstig) ernährt. Fleisch ist VIEL zu billig.