Seoul (dpa) - Zum spirituellen Höhepunkt seines Besuchs in Südkorea hat Papst Franziskus bei einer Freiluftmesse vor Hunderttausenden Menschen 124 Märtyrer seliggesprochen. Es handelt sich um Koreaner, die im 18. und 19. Jahrhundert in der Chosun-Dynastie wegen ihres christlichen Glaubens gefoltert […] mehr

Kommentare

7naturschonen16. August 2014
@6 und diesen leidenden Menschen geht es wirklich besser, wenn wir die schönen Dinge minimieren?Jetzt haben wir noch 124 Gedenktage mehr, die uns an Leid erinnern und selbst wenn es nur ein einziger ist, der 124 Menschen gewidmet ist, es ist ein sinnloser Tag, weil wir stattdessen dankbar sein könnten oder fröhlich - versuch es mal morgen von 20:00 bis 20:05 dich in Gedanken anzuschließen an Menschen, die dankbar sind
6Stiltskin16. August 2014
@5 : Es geht mir sicher nicht darum, die schönen Dinge des Lebens zu verneinen- Geburt des Kindes, Enkel, eine intakte Partnerschaft, Gesundheit, aber auch materielle Dinge abzulehnen-im Gegenteil. Aber es wird von den meisten vergessen, daß zuviele Menschen eben nicht auf der Sonnenseite des Lebens sind, die alles als selbstverständlich hinnehmen, oder es eben Schiksal nennen, wenn es dem einen gut geht, während andere leiden müssen. Und da muß ein umdenken einsetzen.
5naturschonen16. August 2014
@4 auch wenn du Recht hast und dieses Leid real ist, wir kommen darüber ja auch nicht mehr dazu, das Schöne im Leben zu sehen, dabei ist das Leben doch gar nicht lang genug für all die glücklichen Möglichkeiten, die es gibt, jetzt und heute, direkt vor uns und neben uns und über uns...
4Stiltskin16. August 2014
An unsägliches Leid, welches im Namen von Führern politischer und religiöser Coleur geschehen ist, bzw.an irgendwelchen Gedenktagen den moralischen Zeigefinger zu erheben, nutzt nichts.Gedenktage- (danach wird wieder zur Tagesordnung übergegangen)- an den meisten weiß kaum noch jemand, auf welchen Ereignissen sie beruhen. Und man sieht, wie wenig Gedenktage dazu geeignet sind, sich des unsäglichen Leides, welches tagtäglich, z.B. in Gazah, oder in der Ukraine geschieht, bewusst zu werden.
3naturschonen16. August 2014
Das kommt ja noch dazu, dass diese Gedenktage uns immer wieder an die Vergangenheit erinnern, damit wir nicht vergessen und lernen - und wenn wir richtig hinschauen, dann lernen wir nicht nur nichts dazu, machen also die gleichen Erfahrungen immer wieder, wir sind nie im Hier und Jetzt
2Stiltskin16. August 2014
Ein Personenkult, der dem wirklichen Leid dem die Menschen seit ewigen Zeiten durch Kriege ausgesetzt sind, nicht gerecht wird. Einzelne hervorzuheben, darüber aber dem namenlosen Leid von Millionen Menschen nur an einem Pseudotrauertag zu gedenken, halte ich für falsch.
1naturschonen16. August 2014
das ist für mich eine der irreführendsten Botschaften, wenn Menschen verherrlicht und geehrt werden, die ihr Leben opfern, wir brauchen Menschen, die Vertrauen haben und ihr Leben schützen