Berlin (dts) - Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir will die Haltung bestimmter Tierarten verbieten. "Warum braucht jemand etwa anspruchsvoll zu haltende, exotische Tiere wie Schlangen oder ein Chamäleon zu Hause? Das habe ich nie verstanden", sagte der Grünen-Politiker den Partnerzeitungen der […] mehr

Kommentare

9Sonnenwende19. Januar 2023
Er hat zwar recht - allerdings dass sich das realisieren lässt wage ich zu bezweifeln. Insbesondere Halter von Schlangen und anderen Reptilien werden das zu unterwandern wissen.
8anddie19. Januar 2023
@5 : So eine Versicherung wird nicht funktionieren. Es gibt heutzutage noch nicht mal in jedem Bundesland die Pflicht für einen Hundehalter eine Hundehaftpflicht abzuschließen. Da klappt das mit einer "Exotenversicherung" garantiert noch weniger. @7 : das mit der Strafe finde ich zwar gut, aber da stelle ich mir auch die Frage, wie das in der Realität kontrolliert werden soll.
7wimola19. Januar 2023
2) und eine Sachkundeprüfung müsste abgelegt werden. Alle die dann ein ungenehmigtes Tier haben, besitzen es illegal und es kann beschlagnahmt werden, mit entsprechenden Kosten (also lebenslanger Unterhalt für das Tier etc.) und Strafen verbunden. - Hui, heute scheine ich gute Laune zu haben. ...
6wimola19. Januar 2023
@5 ) Ja, das wäre ein Zwischenschritt, um eine parlamentarische Mehrheit zu erhalten. Vielleicht hält es ja tatsächlich den einen oder anderen von so einer Anschaffung ab. Alle anderen werden, egal was man sich ausdenkt, einfach nicht erreicht. Die Tiere werden keine besseren Haltungsbedingungen erfahren. Allein die Einfuhr müsste eigentlich schon unter Strafe stehen. Ggf. könnte man es doch ähnlich handhaben, wie mit den Listenhunden. Alle Tiere dieser Art müssen gemeldet werden 2)
5Pontius19. Januar 2023
@4 Ob es positives Denken ist? Ich sehe es nämlich ähnlich wie du. Es wäre ein kleiner (Zwischen)Schritt, der sich mit einer parlamentarischen Mehrheit umsetzen lassen könnte. Oder man müsste eine Versicherung abschließen, welche dann die Kosten bei Abgabe übernähme. Alternativ eine Art Kaution, allerdings habe ich dann die Befürchtung, dass Tiere umgebracht werden, damit man sie zurückbekommt :-/
4wimola19. Januar 2023
@3 ) Erfrischend, wie positiv man denken kann. Mir ist das an dieser Stelle so gar nicht gegeben. Ich vermute eher, dass diejenigen, die sich derartige Tiere anschaffen, nur ein müdes Lächeln für derartige Informationen haben. Letztlich können doch nicht einmal Hunde oder Katzen vernünftig gehalten werden, obwohl doch wohl jeder weiß, welche Kosten das mit sich führt. An Verantwortung will ich gar nicht denken. Einige schaffen die ja nicht einmal für ihre Kinder aufzubringen.
3Pontius19. Januar 2023
@2 Tja, bei Verboten wird dann immer schnell wieder FREIHEIT gerufen. Hier geht es ja vor allem um die Folgewirkungen, das Aussetzen in der Natur und die Kosten für die Tierheime. Man könnte alternativ auch Kostentabellen für die Verpflegung und Haltung verschiedener Tierarten sowie die durchschnittlichen Vermittlungszeiten von Tierheimen veröffentlichen. Dann könnte dem einen oder anderen die Augen geöffnet werden.
2wimola19. Januar 2023
Ich verstehe das vermutlich nicht, ok - ich will das auch nicht. Es gibt mittlerweile sehr viele Dinge, die - ich sage das mal vorsichtig - bedenklich sind. Keiner wagt es mehr, das Wort "Verbot" auch nur in Erwägung zu ziehen. Der Preis dieser Freiheit sind Unterfangen, die letztlich nicht wirkungsvoll sind/sein werden, Zeit, die unnütz vertrödelt wird und vor allem immer am Ende Leidtragende, die den Preis dafür zahlen müssen.
1k51368019. Januar 2023
"Positivlisten können bewirken, dass in Zukunft eine größere Anzahl an Tieren illegal erworben wird und im Verborgenen ohne ausreichende veterinärmedizinische Versorgung leben muss" Das könnte dann durchaus passieren, da die Haltung der Tiere, die nicht auf der Positivliste stehen, nicht explizit verboten ist.