Berlin/Chemnitz (dts) - Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), wirbt um Verständnis für die Proteste in Chemnitz. "Der Kampf um Meinungen und Haltungen findet im Osten viel öffentlicher statt", sagte Hirte dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgaben). "Dass das […] mehr

Kommentare

5k29329506. September 2018
Wenn auf einer Straßen-Demo dutzendfach der Hitlergruß gezeigt wird, wenn hunderte von Nazis durch die Straßen gröhlen: "Wir sind die Fans von Adolf Hitler, Hooligans!", dann haben die den <<Kampf um Meinungen und Haltungen>> gefälligst per Wasserwerfer und Handschellen zu verlieren. In Chemnitz wurden rechtsextreme Straftaten quasi im Sekundentakt begangen, und die Polizei hat das ignoriert.
4Dr_Feelgood_Jr06. September 2018
@1 , @2 : In einer Demokratie steht es jedem Bürger frei, selbst aktiv an "bürgernaher Politik" mitzuwirken. Anders als damals in der "guten alten sowjetisch besetzten Zone" übrigens.
3ProjektAutobahn06. September 2018
Schon geil genug, dass es in Deutschland einen Ostbeauftragten gibt...
2Platon99906. September 2018
ist wesentlich diffiziler und zieht sich tiefer durch die Bevölkerung, als manchem Politkier lieb sein dürfte. So lange es keine Alternativen gibt, gibt man sich dann halt der Alternative hin, fraglich, ob das die richtige Wahl ist, aber irgendwie muss sich Bürgerwut halt entladen. Es gibt Leute in meinem Bekanntenkreis, die ich nie und nimmer als "Nazi" oder "braun" titulieren würde, die mittlerwiele den Hals gestrichen voll haben, eine Entwicklung, die mich etwas mit Angst erfüllt.
1Platon99906. September 2018
Man kann den etablierten Parteien nur wünschen, dass sie das richtige Händchen für bürgernahe Politik finden, sonst sehe ich schwarz. Die Vorfälle in Chemnitz und anderswo sind nur Aufhänger, mit denen die Bürger ihre Unzufriedenheit mit der Politik zum Ausdruck bringen. Und die, ihren Unmut öffentlich zum Ausdruck bringen, sind nur die Spitze des Eisbergs, wenn ich mich in der Gesellschaft so umschaue. Es wäre fatal, die unzufriedenen Bürger alle als "braunes Gesocks" abzutun, denn die Ursache