Berlin (dts) - Deutschlands transplantierte Sportler haben vor der Organspende-Abstimmung am Donnerstag im Bundestag schwere Vorwürfe gegen die Kirchen erhoben. "Die Freiheit, die Ablehnung einer Organspende mit Schweigen ausdrücken zu können, ist den deutschen Kirchenvertretern wichtiger als die […] mehr

Kommentare

4Mehlwurmle15. Januar 2020
Die Betroffenen haben natürlich das Recht auf ihre Sichtweise, sollten aber auch andere Sichtweisen akzeptieren. Es gibt durchaus Gründe, gegen die automatisierte Organspende zu sein. Eine regelmäßige Beratungspflicht mit Anregung zur Entscheidung wäre durchaus die bessere Lösung, auch wenn es vielleicht nicht so viele Spender bringt. Auch für die gesellschaftliche Akzeptanz wäre das besser.
3schoko15. Januar 2020
Wenn ihr möchtet, dass man bei euch (noch lebend) die Organe entnehmt, dann holt euch einen Spenderausweis! Jetzt sagt nicht, dass ich ja widersprechen könnte. Wer versichert mir, dass mein Widerspruch im Notfall nicht verschwunden ist?
2Spock-Online15. Januar 2020
@1 Es hat sich inzwischen herausgestellt, dass der alte Papst kein Buch geschrieben hat über das Zölibat. Ein Kardinal hat das getan, und Benedikt aufs Cover gesetzt, obwohl der nur das Vorwort geschrieben hatte.
1Grizzlybaer15. Januar 2020
Die Kirche ist wieder auf dem Weg zurück ins Mittelalter! Der "alte Papst" verteidigt das Zölibat und nun wenden sich die Kirchenvertreter gegen dieses Gesetz! Wenn zur Zeit Christi eine Organtransplantation schon möglich gewesen wäre, hätte er das bestimmt nicht abgelehnt!