Berlin (dpa) - Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann hat die SPD angesichts ihrer tiefen Krise zur Schärfung des linken Profils aufgerufen und einen Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde gefordert. Er halt das für angemessen, sagte der ehemalige SPD-Fraktionschef im Bundestag der dpa. Denn es […] mehr

Kommentare

16k4978231. Oktober 2018
@14 "Wenn Betriebe die 12 Euro für "simple" Tätigkeiten nicht zahlen können, gibt es gar keine Jobs mehr für die entsprechenden Arbeitnehmer, die jetzt wenigstens Arbeit haben." Und subventioniert werden durch die Gemeinschaft, durch Aufstocken. Wie war das gleich? "Weniger "ich will alles haben" und mehr Gemeinsinn für jeden einzelnen."Du scheinst inkonsequent zu sein, bei Firmen. Und wenn ein Job keine 12 Euro erreicht, muss man sich eben fragen,ob man mehr Arbeit hinzu nimmt, oder es verteilt
15suse9923. Oktober 2018
bedeutet, da streiten sich alle. Ein Anfang wäre gleicher Lohn für gleiche Arbeit, bezahlbarer Wohnraum, bessere Bildungsmöglichkeiten für alle und sinnvolle (!) Förderungen durch die Arbeitsagenturen. Weniger "ich will alles haben" und mehr Gemeinsinn für jeden einzelnen. Gemeinsam kann auch die Bevölkerung etwas erreichen aber leider sind die Egomanen die, die am lautesten brüllen und so nur die Spirale weiter nach oben treiben.
14suse9923. Oktober 2018
@3 : Zum einen überlasse es doch bitte mir, wonach ich frage. Weiterhin ist es oft hilfreich, mal den eigenen Horizont zu erweitern. Ich bin nicht dagegen, den Mindestlohn zu erhöhen sondern für eine sinnvolle und langfristige Lösung. 12 Euro sind weder das eine noch das andere. Wenn Betriebe die 12 Euro für "simple" Tätigkeiten nicht zahlen können, gibt es gar keine Jobs mehr für die entsprechenden Arbeitnehmer, die jetzt wenigstens Arbeit haben. Arbeit muss ordentlich bezahlt werden. Was das
13k4978221. Oktober 2018
@12 Nach @6 könnte man ja auch auf Schlafen verzichten um was für sich zu machen. Oder halt schon früher, wie eben jetzt alle, zu studieren statt nur Mittlere Reife ;) Selbst bei Bürokaufleuten und so, wird ja heute schon z.T. sehr gute Abiturabschlüsse nicht mehr nur akzeptiert.
12wazzor21. Oktober 2018
@6 Sorry verstehe leider nicht ganz was du mir sagen willst. Was meinst du lieber in sich selbst investieren? Hä? Fortbildung oder was? Erzähl das mal eine Putzfrau. Wie soll die sich Fortbilden? Es können sich nicht alle Fortbilden, einer wird immer die Klos putzen müssen,die putzen sich nicht alleine. Manche haben auch gar keine Zeit oder das Geld für Fortbildung weil sie zwei oder drei Jobs haben da heute schon sehr oft der Mindestlohn umgangen wird.
11k4978221. Oktober 2018
@10 Nein na das sag mal dem Arbeitsamt,wenn ein ALG1/2 genau aus den Dingen die Du ansprichst, eine Stelle nicht anfragt.Und noch einmal ging es doch bei Dir um eine Stelle,ob die überhaupt genug "Wert abschöpft" diese Stelle wird doch aber vom Arbeitgeber vorgelegt. Du drückst Dich m.E. um eine Aussage das Unternehmen Stellen ausschreiben die aufgrund der eigenen Dummheit angeblich keine Mindestlohn-Beschäftigung sind.Dann muss doch aber der Arbeitgeber mehr in die Stelle legen und nicht der AN
10Wasweissdennich21. Oktober 2018
@9 ich kann mir aussuchen in welchem Bereich ich arbeite, ob selbstständig oder nicht, für welches Unternehmen, in welcher Position und vieles mehr - ich kann diese Opferrollen die zu nix führen einfach nicht mehr sehen, ausbeuten lassen muss sich niemand
9k4978221. Oktober 2018
@8 Du meinst der Stellensucher hat Einfluss auf das Jobprofil des Arbeitgebers? Interessant. Das man ein Profil erweitern kann wenn man zusätzliche Zertifikate/Kenntnisse/Erfahru ngen hat, gschenkt, aber ein vorab-Profil ändern das möchte ich sehen. Und dieses vorab-Profil muss eben so gestaltet sein das der Job genug abwirft. Für Kaffee kochen brauch es niemanden, das sollte der Cheffel auch alleine schaffen, ausser er mag gerne Menschen ausnehmen.
8Wasweissdennich21. Oktober 2018
@7 sowohl als auch, die eigene Verantwortung auf andere abwälzen hilft jedenfalls nie weiter
7k4978221. Oktober 2018
@6 Liegt das am Abeitnehmer oder am Produkt/Dienstleistung etc. des Arbeitgebers? Dann muss die Stellenbeschreibung eben umfänglicher ausfallen. Dafür hat doch aber nicht der Arbeitnehmer zu sorgen, denn m.E. schreibt der nicht das Stellenprofil.
6Wasweissdennich21. Oktober 2018
@3 Was hilft es einem arbeitslos zu Hause zu sitzen wenn der eigene Job nicht genug Wert schafft um 12 Euro Lohn zu rechtfertigen? Lieber in sich selber investieren und dann ist es egal ob der Mindestlohn 9, 12 oder 15 Euro ist weil man eh mehr bekommt
5NeedSomeWeed21. Oktober 2018
@3 & @4 : Die Frage sollte aber auch sein, was denn die Menschen die für Mindestlohn arbeiten (müssen), dafür tun, aus diesem Einkommensbereich "heraus"zu kommen. Dass der Mindestlohn zu gering ist, steht ausser Frage - fraglich ob eine "Erhöhung" ausreichend ist.
4k49687821. Oktober 2018
@3 ---aber genauso muss man die Sache sehen!
3wazzor21. Oktober 2018
@1 Du solltest nicht fragen wie das kleine und mittlere Betriebe finanzieren sollen sondern wie man vom heutigen Mindestlohn Leben soll. Was nutzt es einem wenn er einen Job hat aber davon nicht Leben kann.
2k4978221. Oktober 2018
Der Mindestlohn sollte nicht als "Subventionsanlage" gedacht sein. Diesen Anschein hat es aber bei vielen Unternehmern.
1suse9921. Oktober 2018
Wie sollen kleine und mittlere Betriebe das finanzieren? Auch wenn ich es verstehen kann, steigende Löhne bringen steigende Preise mit sich und schon reicht das Geld wieder nicht für die, die eh kaum genug haben während die Großverdiener sich noch mehr die Taschen füllen. Das Ziel hieß einmal "gerechte Einkommensverteilung". Leider sind wir davon meilenweit entfernt obwohl wir ein so reicher Staat sind.