46k63932
24. April 2022
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45
: Wenn mir jemand willkürlich Schmerzen zufügt (nichts anderes machen die Hügel) ist es mein gutes Recht aggressiv zu werden und mich entsprechend zu wehren.
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39
Hier kommen verschiedene Dinge zusammen, aber vor allem: die höhere Geschwindigkeit. Klar der cw-Wert und der Rollreibungskoeffizient ist reduziert, jedoch ist deren Einfluss dann nur klein. Zu #40 Wenn du so aggressiv wirst, bist du dann ebenso für den Straßenverkehr noch geeignet? Warst du selbst schon mal selbst der Idiot, indem du zu nahe aufgefahren bist? Oder zu schnell? Gleiches gilt für deine Rückprobleme nach den vielen geschwindigkeitsabhängigen Schlägen durch die Schwellen.
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2
Zu der These "symbolische Geste" und "dass Tempolimits energietechnisch praktisch nichts bringen" bitte ganz dringend Kommentar 7 unter dieser News lesen und beachten:
<link>
43k63932
23. April 2022
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41
: gerade größere Autos können das teilw. ganz gut wegfedern, Höhe=mehr Federbein hilft. Manche fahren auch so, dass zumindest die Fahrerseite möglichst nah am Fahrbandrand ist - dann störts weniger. So mancher fährt dann auch schon mal auf die andere Fahrbandseite. Was der Verkehrssicherheit jetzt auch nicht unbedingt dienlich ist. Genauso dass allgemein eher auf "wie vermeide ich möglichst viel Geschaukel" als "was ist um mich rum los" geachtet wird. Gefährlich, aber nachvollziehbar.
Naja, der Markt regelt solche Sachen auch teilweise, bei einer preissteigerung sinkt die Nachfrage und jeder schaut dass er sein Geld nicht sinnlos verbrät. Daraufhin sollte der Preis wieder sinken.
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40
Ich befahre solche Hügel auch oft nur mit knappem Schritttempo, weit weniger als den teilweise vorgeschriebenen 30 km/h in diesen Bereichen (Pkw, kein SUV). Aber die meisten anderen Fahrer rollen mit unverminderter Geschwindigkeit drüber, dass ich mich frage, ob ich nur besonders ängstlich bin.
40k63932
23. April 2022
Aber anstatt diese Idioten zielgerichtet aus dem Verkehr zu ziehen meint man alle Autofahrer pauschal immer mehr drangsalieren zu müssen. Und spätestens bei den Hügeln, wo man selbst bei Schrittgeschwindigkeit einen ordentlichen Schlag in den Rücken bekommt und es den Dämpfern am Auto auch nicht gut tut, reicht es mir schlicht und ergreifend. Da werde selbst ich aggressiv. Und kann durchaus dafür sorgen, dass mein nächstes Auto eben eine Nummer größer wird, dass das besser wegfedern kann.
39k63932
23. April 2022
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37
: Genau deswegen wundert es mich selbst heftig, dass ein ICE ähnlich viel Energie verbraucht wie ein eAuto. Beim ICE habe ich was von 2,5...3l Benzinäquivalenten auf 100 km pro Passagier gesehen, was ca. 25 kWh entspricht. Das bekommt man mit einem eAuto auch gut hin, obwohl der seine Energie mitschleppen muss und keine Synergieeffekte hat. Arbeiten im ICE kann ich z.B. nicht - aus Übelheitsgründen, aber schon aus Sicherheitsgründen dürfte ich das gar nicht. Vom WLAN ganz zu schweigen.
38k63932
23. April 2022
Aber anscheinend ist die Vernunft bei einigen so stark gefallen, dass man Geschwindigkeitslimits so auslegt, dass man diese auch nachts im Vollsuff und Unwetter sicher fahren kann. Interessanterweise nur in einigen Regionen. RLP und der äußerste Süden kurz vor Deutschland habe ich da in sehr schlechter Erinnerung.
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32
ICEs sind aber etwas windschnittiger als SUVs, rollen auf Stahl und nicht auf Gummi und speisen seit jeher Bremsenergie zurück in den Fahrdraht. Die Unfallbilanz spricht m.E. auch eher für den ICE. Und man kann beim Fahren arbeiten, ausruhen oder spielen/per Kopfhörer Musik hören, auch wenn sich viele Autofahrer unzulässigerweise ebenso mit solchen Dingen beschäftigen.
36k63932
23. April 2022
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31
: Dasselbe auf Autobahnen. Es wäre schon viel geholfen, bei Limits der Grund für diese anzugeben. Geschwindigkeit ist nämlich für viele Gefahren nur einer der Faktoren, häufig auch nicht der Hauptfaktor. Meist ist Abstand, achten auf diese konkrete Gefahr, so zu fahren, dass keine heftigen Lenk- und Bremsbewegungen nötig sind, bei Windböjen mehr seitlicher Abstand von LKWs etc. nämlich deutlich wichtiger.
Zumal die Parteien vor Kriegsbeginn ohnehin vorhatten die Preise immer wieder zu steigern, um langfristig nur "grüne" Energie zu nutzen. Jetzt reduzieren, um danach gnadenlos zu steigern, würde auch viele irritieren, einige zu Fehlinvestitionen verleiten.
34k63932
23. April 2022
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31
: Und wegen diesen Iditoten werden die Vernünftigen mit drangsaliert, denen es dann irgendwann auch reicht und aggressiv(er) werden. Typisches Beispiel ist dieser "Verkehrsberuhigungs"quatsch aka Hügel, willkürliche Hindernisse etc. Die sind einfach nur gefährlich, produzieren Krach und sorgen erst recht für Aggression. Den Idioten ist das egal und sehen das eher noch als Anreiz die Fage zu klären "wie schnell und wie laut komme ich da noch durch".
33k63932
23. April 2022
Nennenswert mehr Züge gehen auf der Infrastruktur nicht mehr, außer man schmeißt den Güterverkehr noch mehr von den Gleisen, was klimatechnisch eine Katastrophe wäre. Rein nach Klimagesichtspunkten wäre eine Abschaffung der ICEs und dafür mehr Güterverkehr auf den Schienen genau das richtige.
32k63932
23. April 2022
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30
: Selbst bei 100% Auslastung ist es beim ICE noch immer ca. 1 Tonne pro sitzender Passagier. Ohne Reservierung etc. sind mehr als 50...60% durchschnittliche Auslastung nicht drin, weil dir dann schlicht die Reserven fehlen. Schon heute sind ICEs häufig so überfüllt, dass Passageire rausgeschmissen werden müssen. Grund: Völlige Überzüchtung der ICEs, die kaum Resserven bei der Zuladung haben.
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29
Das sehe ich ähnlich, diese absolute Freiheit auf dt. Straßen, die manche Fahrzeuglenker so vehement einfordern, ist doch ohnehin nur auf einem Teil der Autobahnabschnitte realisiert. Vielerorts wird man auf 130, 120 abgebremst. Und selbst dort finden Kontrollen viel zu selten statt, da heizen noch genügend Fahrer mit wesentlich mehr herum. 100 oder 80 km/h bei Nässe? Interessiert doch selbst bei strömenden Regen nur wenige.
Pragmatisch betrachtet müsste man das Tempolimit einfach durchsetzen. Vermutlich dann nicht im Bereich 130 km/h sondern darunter. Was zum Schluss der Bahn hilft, denn deren Auslastung verbessert dann den Tonnen- und Personenkilometerverbrauch.
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23
"Freiheit vieler direkt eingreift" klingt aus meiner Warte übertrieben, vor allem in Verbindung mit 180 (eine Geschwindigkeit, welche du scheinbar kaum fährst - aber hier einen Sicherheitsaspekt siehst) und 160 (was scheinbar dein Reisetempo ist) - wenn das Durchschnittstempo auf den unbegrenzten Autobahnen 125 km/h beträgt. Da betreffen deine Beschränkung dann rund 10% bzw. 20%. Viele sieht für mich anders aus. Deswegen kann man von Symbolpolitik sprechen, weil es nur wenige betrifft.
28k63932
23. April 2022
Wobei LKWs halt auch echte Wände sind, da kommt der Luftwiderstand deutlich heftiger zum Tragen. Und viele Maschinen haben heute schon mit ihren 80 km/h an Steigungen zu kämpfen. Aber wie gesagt, in diesem Bereich kenne ich mich zu wenig aus, um was wirklich substanzielles sagen zu können.
27k63932
23. April 2022
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26
: Wobei hier auch eine Rolle spielen wird, dass man so die LKWs ggüber der Bahn zumindest etwas einbremsen kann. Aber ja, zumindest eine leichte Anhebung der LKW-Limits, wenn dafür Sicherheitssysteme verpflichtend werden, ist tatsächlich etwas, über was man diskutieren könnte. Dann könnte man z.B. auch mehr Fahrten ohne Pause zwischendurch machen, was gerade im Hinblick auf den massiv mangelnden Parkplätzen an Autobahnen für Entlastung sorgen könnte.
Bei dieser leidigen v(max)-Debatte sollte man die physikalische Grundlage dieser Forderungen nicht vernachlässigen: die notwendige Antriebsleistung steigt theoretisch mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit. Also wird für ein paar km/h mehr Endgeschwindigkeit ein ungleich größerer Haufen Kohlendioxid freigesetzt. LKW-Fahrer, die wesentlich mehr Lebenszeit auf Autobahnen verbringen unterliegen relativ zu PKWs niedrigen Tempolimits, interessiert sich jemand für deren "Freiheit"?
25k63932
23. April 2022
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20
: Zu "Ökonomen": Um Grimm zu zitieren: "Auch ein Tempolimit sollten wir umsetzen, selbst wenn es vor allem eine symbolische Geste ist." Wegen symbolischen Gesten gängeln und in die Freiheit vieler eingreifen. Da fällt mir echt nichts mehr zu ein. Das ist genau das, was ich so heftig kritisiere. Ich vermisse gerade in Deutschland in der Tat an vielen Stellen Sachverstand und Pragmatismus in der Durchführung wirklich hilfreicher Projekte. Ich sag nur "Digitalisierung".
24k63932
23. April 2022
P.S. Ein Tempolimit von 180 aus sicherheitstechnischen Gründen wäre für mich voll in Ordnung. Und nein, für 160 km/h brauchts keine große Kiste - das schafft eigentlich jedes Auto der letzten 20...30 Jahren völlig problemlos. Das ist noch in einem Bereich, wo für normale Beschleunigungen mehr Leistung benötigt wird.
23k63932
23. April 2022
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20
: In Bayern hat die Politik wegen Verweis auf mangelnde Wirtschaftlichkeit PV auf öffentlichen Gebäuden quasi nie gebaut. Das war schon vor 5 Jahren Schmarrn, und ist es jetzt erst Recht. Und statt einem Tempolimit, was in die Freiheit vieler direkt eingreift, wegen "Symbolpolitik" sollte man endlich mal die wirklich heftigen Auswüchse angehen - wo die SUVs und der allgemeine Trend zu größeren und schweren Autos einen großen Anteil haben.
22k63932
23. April 2022
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20
: Es geht mir in vielen Fällen schlicht um Gleichbehandlung. Die Bahn muss z.B. keinerlei Rechenschaft über ihren Verbrauch ablegen und kann sich wohlig im Vorurteil ihrer Umweltfreundlichkeit sonnen. Und bei Autos wird geschimpft, wenn da pro Passagier durchschnittlich eine Tonne Material rumgefahren wird, beim ICE sollen 2 Tonnen aber plötzlich kein Problem sein. Sowas geht mir halt auf den Senkel.
21k63932
23. April 2022
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19
: Über die 5% bin ich die oder letzte Woche tatsächlich gestolpert, aber die Seite leider nicht abgespeichert. Ich versuche die Seite mal wieder zu finden.
Einerseits beklagst du Gestaltungs- und Gängelwahn der Politik und der Grünen, andererseits schlägst du vor, eine PV-Pflicht einzuführen, den Bahnverkehr auszubremsen, Durchflussbegrenzer in Verbrenner einzubauen, um sie auszubremsen. Natürlich sind deine Vorschläge kein Gängelwahn, immer nur die Vorschläge der anderen. Und was wissen schon Ökonomen... *kopfschüttel* Kann es sein, dass du dich hier *absurd* reinsteigerst? Wer soll das noch ernst nehmen?
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2
Also es tut mir leid, langsam wirkt deine Argumentation einfach nur noch schizophren. Einerseits bezweifelst du 5% Einsparung russischer Ölimporte durch ein Tempolimit (bei einer Argumentation, die physikalische Gesetze aushebelt), sagst es würde energietechnisch nichts bringen, fändest das Tempolimit gar kontraproduktiv (ja würde es denn zu Energie-MEHRverbrauch führen?). Andererseits behauptest du, einfaches Zuziehen von Gardinen würde gleich 5% Energie einsparen. Ja klar.
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12
Es ist eine EU-Geschichte - da gibt es Länder mit Höchstgeschwindigkeiten von 80km/h außerorts oder 90. Da Schwimmen diese dann im Verkehr mit. Gibt es die 100 eigentlich noch irgendwo außerhalb des deutschen Sprachraumes? Bei den 45km/h gebe ich dir recht, das ist leider bei den Dränglern ein Problem und EU-weit sind da 50 km/h Standard. @
15
Ja, wobei das nicht nur die Energie sondern auch die anderen Produktions- und Lohnkosten betrifft.
17k63932
23. April 2022
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15
: Deutschland hat durch Steuern und Abgaben tatsächlich mit die höchsten Energiepreise. Auch wenn das durch Vergünstigungen für Großverbraucher abgemildert wird, was den Markt aber noch weiter verzerrt.
16k63932
23. April 2022
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11
: Ich hatte vor einiger Zeit tatsächlich mal (erfolglos) nach Begründungen für die 90 km/h Begrenzung gesucht, gerade eben wieder ohne Erfolg. Anscheinend kam die eher still und leise rein...
"Es könne durch die hohen Preise zwar passieren, dass Produktion ins Ausland verlagert wird und auch nicht zurückkommt" Ist Energie im Ausland etwa billiger?
14k63932
23. April 2022
Das habe ich in einer solchen Stadt über ein Jahrzehnt mitgemacht (erst studiert, dann gearbeitet). Irgendwann wurde es mir zu bunt, das war tatsächlich ein wichtiger Grund, wieso ich weggezogen bin. Ich habe mich von der Stadt nur noch verarscht und gegängelt gefühlt. Naja, bekommt mein Steuergeld halt eine andere Gemeinde.
13k63932
23. April 2022
Solange die Grünen auf kommunaler Ebene so viel Mist machen und nur auf ihr Klientel achten sind sie für mich absolut unwählbar. Sieht man sehr schön in Studentenstädten. Studenten bekommen alles in den Allerwertesten geschoben (zentral gelegene Studentenwohnheime, Semestertickets), alle anderen Einwohner, deren Arbeitsstelle oder Wohnungen auch aus finanziellen Gründen außerhalb ist und nicht mehr so viel Zeit haben (u.a. wegen Kinder) haben das Nachsehen.
12k63932
23. April 2022
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10
: Die 90 km/h Regel sorgt halt genauso wie die 45 km/h dafür, dass sie wegen 10...20% an Geschwindigkeit von "interessante Fahrzeuge für ihr Umfeld" zu "unattraktiven gefährlichen Verkehrshindernissen" degradiert werden. Da waren ziemlich sicher keine energie- oder kostentechnischen Argumente dabei.
Einstellungen ihnen gegenüber zurückstecken. Bzgl. der kontraproduktiven Maßnahmen gilt derselbe Rat: Wenn man etwas von seiner Meinung zurücktritt, dann kann man eventuell erkennen, was sich bei den Maßnahmen gedacht wurde. Sicher trifft nicht alles ins Schwarze. Allerdings wirst du das für deine Vorschläge sicher ebenso nicht in Anspruch nehmen...
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7
Da sind wir wieder bei der Verbrauchsdiskussion: Wenn die L7e schneller fahren dürften, dann bräuchten sie stärkere Akkus - das gleiche bei größerer Reichweite - würden schwerer und hätten damit höhere Verbräuche. Zum Schluss wären das alles Mehrkosten, welche du nicht ablehnst. Bei den Subventionen kritisieren die Grünen im übrigen deren fehlen. Selbiges gilt für die 10H-Regel etc. Bekommst du so etwas mit? Denn dann könnten sie ja deine Wahl sein. Müsstest dann allerdings deine negative
9k63932
23. April 2022
Aber so muss halt der Verbrenner auch für sowas herhalten. Und so sieht es an vielen Stellen der Politik aus. Aus "Gestaltungs-" (O-Ton Grüne) und Gängelwahn haufenweise kontraproduktive Maßnahmen erfinden. Und wenn man endlich erkennt, dass sie nichts bringen oder kontraproduktiv sind werden sie zur "symbolischen Geste" umfunktioniert.
8k63932
23. April 2022
Wenn meine Freundin einen vernünftigen eRoller der 11 kW Klasse fahren dürftem ohne erst 1000 Euro für Fahrstunden etc hinzublättern, und nicht immer mehr dieser gefährlichen Eingriffe in den Straßenverkehr (Hügel etc.) geben würde, wodurch man u.a. keine Rolleranhänger mehr verwenden kann, ohne dass alles rausfliegt (selbst bei Schrittgeschwindigkeit) hätten wir schon längst einen.
7k63932
23. April 2022
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5
: Da sollte der Industrie endlich mal in den Allerwertesten getreten werden, vernünftige und bezahlbare eAutos auf den Markt zu werfen. 130...150 km/h, 200...300 km Reichweite für 15k€ ohne Schnickschnack. Aber nein, den L7e werden munter Knüppel zwischen die Räder geworfen, u.a. mit der 90 km/h Begrenzung, damit man sie ja schön untauglich macht. Und subventioniert werden diese auch nicht. Letzteres für Roller.
6k63932
23. April 2022
Großpolitisch muss endlich die 10H Regel und ähnliche Bürokratien weg (gerade auch im PV Bereich bis 30 kW - und der sog. Denkmalschutz muss dafür komplett hinten anstehen müssen), Aufbaupflicht von PV gerade auch auf öffentlichen Gebäuden (Da hinkt z.B. noch Bayern massiv hinterher). Und zwar mit Akkus nach der 1:1:1 Regel.
Ja wir sollten statt Senkungen die Subventionen zurückfahren, dann geht es mit den Anpassungen gleich viel schneller. Denn wenn es auf einmal dunkel und kalt ist, dann bleibt es das auch. @
3
Glücklicherweise fahren auf deutschen Straßen nur E-Autos. Sagt ein Autohasser - was allerdings mit den bekloppten Insassen zusammenhängt, von denen ich einer bin.
4k63932
23. April 2022
Energieberatung gerade auch auf dem Land (schon regelmäßiges zuziehen der Gardinen kann 5% Ersparnis bringen!), Unterstützung (nicht nur finanziell, sondern auch beratungstechnisch und ohne Bürokratie bei einfachen energetischen Sanierungen (Fenster, Matte auf Dachbodenboden, Nachjustierungen von Heizungen, Spartipps beim Kochen und Waschen, echtes Ausschalten von Geräten etc. pp.) Richtig ausgeführt würden von den Spartipps v.a. auch schwächere Rentner helfen, die besonders von betroffen sind.
3k63932
23. April 2022
Ja, es ist merkwürdig, wie die Diskussion von den Autohassern geführt wird. Man sollte z.B. mal die Bahn verpflichten, ihre Verbrauchsdaten rauszurücken. Die werden nämlich quasi wie ein Betriebsgeheimnis behandelt. Aus den wenigen vorhandenen Daten wird nämlich klar, dass ICEs pro pkm ähnlich viel bis eher mehr Energie verbrauchen als eAutos. Dabei gäbe es so viele Stellen, wo man _wirklich_ sparen könnte - und zwar ohne Gängelung und Autofahrer mal wieder als Prügelknaben zu missbrauchen.
2k63932
23. April 2022
Aha, staatlich verordnete Einschränkungen als "symbolische Geste", nachdem auch bei ihr angekommen ist, dass Tempolimits energietechnisch praktisch nichts bringen... Auf welchen Stirn lebt sie eigentlich?
Diese Politik setzt einfach auf diejenigen Bürger, die sich weder einschränken noch nachdenken wollen sondern einfach weiter konsumieren wollen bisher, zu den Preisen wie bisher. Alle reden von Marktsteuerung und Preismechanismen, aber wehe es könnte tatsächlich mal ein heilsamer Schock stattfinden.