München (dts) - Führende Ökonomen warnen davor, mit einem Verkauf von Bundesbeteiligungen die Staatskasse aufzubessern. Zwar solle sich der Staat "nur in gut begründeten Ausnahmefällen an Unternehmen beteiligen", sagte Clemens Fuest, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, der "Süddeutschen Zeitung" […] mehr

Kommentare

13k29329501. Februar 2021
@12 : Das Problem ist, dass niemand für die Richtigkeit seiner Tips die Haftung übernehmen will, schon gar nicht für den Erfolg garantieren kann. "Der Deutsche" (ich hasse diesen Ausdruck!) geht gern mit Gürtel, Hosenträger UND Fallschirm.
12Chris198601. Februar 2021
@11 Wer sich nicht tiefer damit beschäftigen will kann sich ja den klassischen MSCI World ETF, gerne auch mit EM Beimischung kaufen. Wer unbedingt in Einzelaktien als Altersvorsorge will sollte da entsprechend auch breit streuen und sich die Unternehmen gut aussuchen. Wer es etwas "sicherer" will kann auch auf aktive Fonds ausweichen, meist performen die aber nicht besser als ein schnöder ETF.
11k29329501. Februar 2021
@9 : Lt. Statistischen Bundesamt (kostenpflichtig) ist die Zahl derer, die in Deutschland Aktien und/oder -fonds besitzen, 9,65 Mio. Geht man davon aus, dass Eheleute nicht doppelt gezählt sind, könnten ca. 15 Mio. davon betroffen sein. Natürlich ist das gleichzeitig Chance + Risiko. Wer allein auf steigende Aktienkurse setzt, kann böse auf die Nase fallen. Das ist übel, wenn man die Rente aufstocken will. Also besser auf die Dividenden gucken.
10pullauge01. Februar 2021
die Deutschen investieren zu wenig in Aktien - dabei gibt es genug Titel die besser als das Sparbuch performen
9Chris198601. Februar 2021
@8 In Deutschland haben Aktien fast gar keine Bedeutung. Deswegen sind in den letzten Jahren die Vermögen von Bürgern aus anderen Ländern deutlich stärker gewachsen als das der Sparbuch-Deutschen. Und genau diese Leute kommen nachher um die Ecke und beschweren sich darüber, dass Andere ja angeblich so viel Geld mit Aktien machen, dass deutsche Firmen aus dem Ausland gekauft werden usw. usf. Man kauft Anteile an einer Firma an der Börse und keine Lotteriescheine (die der Deutsche gerne kauft)
8ticktack01. Februar 2021
@5 Nach den großen Börsencrashs ist die Zahl verarmter Rentner beispielsweise in de USA sehr groß. Sie haben die Rente in der Lotterie verloren. Schon jetzt haben Aktien in Deutschland eine zugroße Bedeutung.
7pullauge01. Februar 2021
ein Verkauf wäre ein Tropfen auf den heißen Stein
6k29329501. Februar 2021
Laufende Ausgaben mit einmaligen Einnahmen decken zu wollen ist wirtschaftlich unsinnig. Das kann nur funktionieren, wenn mit der einmaligen Einnahme die laufenden Ausgaben wegfallen würden - z. B. wenn man sich von einer verlustbringenden Beteiligung trennt, wobei dann die Frage ist, ob/zu welchem Preis die jemand haben will.
5AS101. Februar 2021
@4 Was ist denn da dran Perversion? Übrigens, wenn ich das anmerken darf, diese Abneigung gegen den angeblich so "lotterieartigen" Aktienmarkt ist typisch deutsch. Deswegen ist der DAX im Verhältnis zu anderen Indizes auch eher eine kleine Nummer. Und deswegen befinden sich viele inländische Unternehmen fast vollständig in der Hand von institutionellen Anlegern, was auch nicht positiv ist.
4ticktack01. Februar 2021
Das zeigt ja die ganze Perversion: Wenn der Staat dafür, dass er Schulden macht, noch Geld bekommt. Zugleich zwingt man Sparer durch Strafzinsen dazu, an der Börsenlotterie darum zu zocken, dass sie im Alter ihren Enkeln noch ein Eis kaufen können.
3AS101. Februar 2021
Diese Pauschalantworten sind nicht sehr hilfreich. Da muss man sich die Beteiligungen schon mal näher angucken, erstens, ob damit in irgendeiner Weise ein öffentlicher Zweck erreicht wird, und zweitens, wie sich der Aktienkurs entwickelt. Fakt ist, daß der BMF mit seinem winzigen Beteiligungsmanagement <link> das Ganze nicht effektiv steuern kann. Kleiner Tipp: Unterabteilung VIIIB.
2Wasweissdennich01. Februar 2021
bei Null bis negative Zinsen aber hoher Inflation bei den Vermögenspreisen ist der Verkauf ne doofe Idee, besser halten und noch mit Schulden Vermögen aufbauen (Sozialwohnungen)
1pullauge01. Februar 2021
so sehr viel würde ein Verkauf auch nicht einbringen