Washington (dpa) - Donald Trump wird sich nach Ansicht von Barack Obama ändern müssen, um ein guter US-Präsident zu sein. «Es gibt bestimmte Teile seines Naturells, die ihm nicht gut tun werden, solange er sie nicht anerkennt und korrigiert», sagte der scheidende US-Präsident in Washington im Weißen […] mehr

Kommentare

16JimRaynor15. November 2016
@15 Da stimme ich dir absolut zu, man wird abwarten müssen, was er nun konkret macht und muss akzeptieren, dass er nunmal gewählt wurde. Wenn er tatsächlich Jobs und Perspektive für Abgehängte bringt, wäre das positiv, wenn er aber in Diskriminierung und Hass abgleitet, wird man ihm dort Opposition leisten müssten. Im Grunde bin ich da Sanders Meinung.
15k47464715. November 2016
@14 und auch hier muss ich dir Recht geben...ich war schockiert, als ich am Mittwochmorgen von Trumps Sieg erfahren hatte, nachdem er diese teilweise assozialen Aussagen getroffen hatte...nur bin ich der Meinung, dass man nicht von vornherein das Schlimmste erwarten sollte...würde ich jeden morgen aufstehen und an einen Weltuntergang glauben, wäre mein Leben doch sehr trostlos. Es ist nunmal so und anstatt sich zu beschweren sollte man auf Trump einwirken, nicht aggressiv sondern diplomatisch
14JimRaynor15. November 2016
@13 Naja, Trump hat nunmal einen der schmutzigstens und persönlichsten Wahlkämpfe in der Geschichte der USA gefahren und dabei alles und jeden auf übelste Weise persönlich angegriffen, wofür er allgemein Verurteilt wurde (nebenbei Clinton wurde ja auch medial angegriffen für ihre Fehler). Ich finde es halt schwierig, wenn sich jemand monatelang wie das allerletzte benehmen darf und danach sagt man einfach "schwamm drüber". Würde nicht wollen, dass sich meine Kinder wie Trump benehmen.
13k47464715. November 2016
ich glaube ja generell, dass weniger die Aussagen Trumps zu Mexiko und der Mauer und "Illegalen" den großen Erfolg brachte, wie gerne behauptet, sondern eher seine Haltung zum Thema Waffenbesitz. Ob er außenpolitisch seine Versprechen einhält ist genauso fraglich, wie seine Versprechen innenpolitisch, aber mMn kann man nicht schon verurteilen, wenn man nichtmal einen Tag regiert hat. Letztendlich sind diese Verurteilungen Hetze und Populismus, in wie weit unterscheidet man sich also von Trump?
12JimRaynor15. November 2016
@9 Und auch wenn sich die Nationalisten derzeit gegenseitig noch alle bejubeln, je mehr wir in Regierungen haben, desto gefährlicher und explosiver wird die Situation. Trump, Putin, Erdogan, Le Pen, Orban, Hofer, Wilders und Co mögen sich jetzt noch super verstehen, aber sobald alle an der Macht sind wird es zu immer größeren Spannungen führen, wenn jeder nur noch auf sich fixiert ist und keine Kompromissbereitschaft mehr besteht. Hat die Geschichte auch oft genug bewiesen :/.
11JimRaynor15. November 2016
@9 Notfalls muss mit Wirtschaftspolitik und Geld eine gewisse Grundachtung von Menschenrechten erzwungen werden, aber militärische Intervention führt einfach zu nichts, die Liste mit failed States danach ist inzwischen lang genug. Russland ist schwierig, ich halte auch nichts von der Konfrontation aber andererseits sind Dinge wie die Krim-Anektion schwierig hinzunehmen und insbesondere das Baltikum/Osteuropa haben Angst vor vergleichbaren Aktionen seitens Putins.
10JimRaynor15. November 2016
@9 Ich war von Anfang an für Sanders und hätte wohl schweren Herzens Clinton als kleineres Übel gewählt (auch wenn das Verhalten des DNC gegen Sanders unter aller Sau war), weil ich das Naturell von Trump für extrem gefährlich und labil halte. Aber ja, außenpolitisch ist Trump wohl besser, da der Westen/USA endlich aufhören müssen in anderen Ländern Regierungen wegzubombem, das hat bisher immer alles verschlimmert. Demokratie kann nicht mit Bomben eingeführt werden, muss von Innen kommen.
9k47464715. November 2016
@8 ich gebe dir völlig Recht...paradox ist das in der Tat, aber man kann nicht einerseits sagen "Clinton wäre die bessere Wahl, da man Trump nicht einschätzen kann", aber andererseits sagen, dass man ihn zumindestens so weit einschätzen kann, dass er "alles" ins negative verändert...ich mag ihn ja auch nicht, aber die Pest wurde der Cholera vorgezogen. Ehrlich gesagt sehe ich aber auch nichts schlimmes, wenn er sagt, er will den Kompromiss und das Gespräch mit Russland suchen...
8JimRaynor15. November 2016
@7 Es ist aber etwas pradadox, dass man einerseits Clinton (berechtigterweise) vorwirft verlogen zu sein und in der Vergangenheit diverse Versprechen gebrochen zu haben bzw. 180°-Drehungen in Meinungen hatte, dann aber als Alternative jemanden wählt, der noch offensichtlicher und noch krasser lügt und seine Meinung alle 5 Minuten ändert. "Clinton lügt mir zuviel, dann wähle ich lieber Trump, der noch dreister und krasser lügt". Schwierig nachzuvollziehen.
7k47464715. November 2016
@6 ich bezweifle auch, dass Trump seine Verprechen durchsetzen kann, aber man kann Trump nicht als Erfinder der "gebrochenen Wahlversprechen" hinstellen...ich müsste selbst länger überlegen, ob es überhaupt je einen Politiker gab, der seine Wahlversprechen eingehalten hat...Ja, Trump hat sehr drastische Aussagen getroffen, da sind die meisten Politiker intelligenter, allerdings hat er das Wahlgeschehen in den USA verstanden, so doof scheint er also nicht zu sein
6tastenkoenig15. November 2016
Das Problem ist weniger, dass Trump beim Erfüllen seiner Versprechen scheitern könnte. Das Problem ist eher, dass viele seiner Versprechen von vornherein vollkommen illusorisch waren. Er wollte diesen Sieg um jeden Preis und hat das Blaue vom Himmel gelogen. Er wird seine Wähler zwangsläufig enttäuschen, denn entgegen seiner Selbstwahrnehmung ist er nicht gottgleich und allmächtig.
5JimRaynor15. November 2016
@1 Ein Großteil der Konflikte, die wir heute im arabischen Raum haben, sind Altlasten, die er von Bush geerbt hat. Bush hatte damals die gesamte Region mit seinen Kriegen destabilisiert und gerade der IS ist primär auf Saddams Ex-Generäle zurückzuführen. Auch die ganzen Schulden der USA und die Wirtschaftskrise sind auf Bush zurückzuführen, die aus Kriegen und Unreguliertheit der Banken resultieren. Es ist daher etwas unfair alles Obama anzulasten, auch wenn er teilweise enttäuscht hat.
4k47464715. November 2016
Obama hat auch viele seiner Versprechen nicht gehalten/halten können...dennoch erwartet man nun von Trump, dass er es tut, hofft aber, dass auch er es nicht schafft, damit man wieder einen Grund hat draufzuhauen. Trump sollte insgesamt diplomatischere Aussagen treffen und sich von künftigen frauenfeindlichen Aussagen distanzieren, aber das Reduzieren von Menschen auf einen Satz ist wohl mittlerweile üblich (auch Merkel mit "Wir schaffen das")
3vienna-project14. November 2016
8 Jahre Obama: Keine Skandale. Keine Geliebten. Keine Impeachment-Anhörungen. Nur personifizierte Klasse und Würde. Keine Diskriminierung von Frauen, Behinderten und Homosexuellen. Die Welt wird ihn noch vermissen...
2DocTrax14. November 2016
Jetzt wird aus dem Sponti ein Realo.
1Gertrud14. November 2016
Ach Mr. Yes we can trat an um Frieden zu schaffen. 8 Jahre später hat die Welt mehr Krieg als zuvor. Wie hat Mr. Obama sich geändert?