Würzburg - Nur ein Fünftel der Internetnutzer in Deutschland überprüft die Quelle von Inhalten, um KI-generierte Falschinformationen oder Betrugsversuche zu erkennen. Das geht aus dem aktuellen Cybersicherheitsmonitor des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Programms […] mehr

Kommentare

10Tautouvor 2 Stunden
@9 "Naja, die Chatbots nutzen Wikipedia plus Rest des Netzes und da wird die Schwarmintelligenz nicht größer." - Siehst du, irgendwie muss die KI ja an ihre falschen Informationen gelangen.
9ichbindrinvor 2 Stunden
Naja, die Chatbots nutzen Wikipedia plus Rest des Netzes und da wird die Schwarmintelligenz nicht größer. Die verlinkte Sendung hatte ich gesehen und war mir vorher schon bewusst, dass vor allem Artikel zu Personen und Ereignissen herausgefordert sind. Dennoch stellt sich die Wiki als recht verlässlich heraus und wenn es drauf ankommt hilft die Diskussions- und Verlaufsseite mehr als die Quellen. Ich mag den idealistischen Ansatz. Dass sie nicht perfekt ist, liegt an unserer Natur.
8Sonnenwendevor 4 Stunden
Nun ja, hätte ich nur zwei Möglichkeiten um Fakten zu überprüfen, die Wikipedia und das ZDF Magazin Royale, würde ich der Wikipedia in jedem Fall den Vorzug geben. Zumal der Erstellungs- und Korrekturverlauf bei der Wikipedia transparent, gut nachvollziehbar und damit auch leicht überprüfbar ist, während das Magazin Royale häufig genug einseitig und voreingenommen darstellt.
7Tautouvor 5 Stunden
@6 Für solch einfache Suchanfragen habe ich die KI nie benutzt, eher für komplexe Recherchen mit tiefen Zusammenhängen. Dass Leute Wikipedia als Quelle benutzen, verwundert mich hingegen. Als ob die User dort die Quellen, die mitunter ins Leere führen, weil sie veraltet oder gar falsch sind, überprüfen, oder unbelegte Angaben hinterfragen!? Edit: Falls du mal die Zeit findest: "Wie Politik, PR und Nazis die Wikipedia beeinflussen" <link>
6ichbindrinvor 6 Stunden
@3 Mich wundert, dass Leute die Textvervollständiger (ich meide das Wort KI für Chatbots) nutzen, um gesetztes, lexikalisches Wissen an gewohnter Stelle nachzuschlagen. Ich schaue lieber direkt in die Wikipedia, da mein Vertrauen darin höher ist als der des unkuratierten Gemisches diverser Quellen. Es hilft außerdem direkt prüfbares Wissen wie Programmcode und ähnliches zu erfragen und auszuprobieren, dann stellt man schnell fest mit welcher Selbstsicherheit einem Müll als Lösung ausgegeben wird
5ichbindrinvor 6 Stunden
@2 Ich denke es ist Glück oder Zufall rechtzeitig entsprechen gebildet zu werden. Ich kann mich nicht an irgendeine Art schulischen Medienkompetenzunterricht oder Mahnungen meiner Eltern erinnern. Und wenn ich an die Pandemie denke, dann waren es nicht maßgeblich die Kinder, die Falschinformationen geglaubt und verbreitet haben. Und die ganzen Klatschblätter lesen auch nicht die jungen Menschen.
4mario9326vor 6 Stunden
@2 - das hab ich mir damals (80ger) noch selbst beigebracht, heutzutage gilt für die meisten nur schnell durch, dabei kann und sollte man viele Medien inzwischen meiden
3Tautouvor 6 Stunden
Nachdem ich vergangenes Jahr testweise über 30 KI-Falschinformationen (so viel schaffen nicht einmal die besten Klamm-User) in einer Liste für einen persönlichen Überblick gesammelt habe, nutze ich KI gar nicht mehr für Recherche und kann auch nur davor warnen, wenn man nicht bereit ist, die Ergebnisse zeitaufwendig gegenzuchecken. Häufig ist die eigene Recherche noch die beste und gewährt überdies einen Blick auf nicht zu verachtende Randinformationen, die die KI sonst filtert.
2Sonnenwendevor 6 Stunden
@1 Oder es wird den Menschen in jungen Jahren nicht mehr beigebracht beziehungsweise ist verloren gegangen. Ich hab in Kindheit und Jugend von meinen Eltern und in der Schule gelernt Nachrichten und Wissen immer kritisch zu reflektieren und tue das bis heute. Bei KI ist es so, dass, wenn man weiß, wie die LLM's funktionieren diese mit kritischer Reflexion eine hervorragende Informationsquelle sein und Wissen erweitern können.
1ichbindrinvor 6 Stunden
Verwundert mich nicht, denn das Prüfen von Quellen und Hinterfragen von Inhalten gehört an keiner Stelle zum gelernten und gewohnten Vorgehen beim Aufnehmen von Informationen. Das fängt beim einfachen Tratsch an und zieht sich durch alle Medien. Es mag eine Zeit gegeben haben, da konnte man mit gutem Gewissen und hoher Wahrscheinlichkeit darauf vertrauen, dass die Inhalten von gewissen Sendern und Zeitungen korrekt sind. Diese Gewohnheit und Vertraulichkeit ist bequem und wird fortgesetzt.