Düsseldorf (dts) - Schüler in NRW sollen nach dem Willen der Grünen in allen Ferien Nachhilfe bekommen können. "Der lange Lockdown kann bei den Schülern große Lücken verursachen. Reichere Familien finanzieren Nachhilfestunden, sozial benachteiligte Kinder aber brauchen dringend eine staatlich […] mehr

Kommentare

12Marc28. Januar 2021
...wäre das sicherlich sinnvoller. Dann hätten die Schüler im Sommer eben nur 2-3 Wochen frei...ob es erfolgreicher wäre? Vielleicht. Außerdem sehe ich zwar deutliche Überschneidungen aber dennoch Unterschiede zwischen "sozial schwach" und "bildungsfern". Außerdem könnten wir uns die Diskussion sparen, wenn der Online-Unterricht besser klappen würde, was eben zu unterschiedlichen Teilen an den Bundesländern, Schulen, Lehrern, Eltern und Schülern liegt. Wenn sich jeder ein wenig anstrengt... ;)
11Marc28. Januar 2021
@10 Ich spalte nicht, ich berichte nur aus der Realität und habe nicht irgendwelche blumigen Phantasien wie man scheinbar eine Lösung für ein Problem anbieten kann, welche dann aber nicht von denen genutzt wird, die es nötig hätten. Versteh mich bitte nicht falsch: natürlich muss den Schülern etwas angeboten werden, aber es nutzen dann doch meist die, die es nicht sooo nötig haben. Wenn für alle, die sitzen bleiben würden verpflichtende Kurse außerhalb der Schulzeit stattfinden würden,...
10thrasea28. Januar 2021
@9 Hau ruhig weiter drauf. Passt ja gut zu deiner Kommentarlinie bei solchen Themen, immer weiter spalten. Tatsache ist: Hier am Ort gibt es für 3 Sommerferienwochen ein bewährtes und gut genutztes Konzept. Schüler können sich wochenweise einschreiben, die "Lehrer" sind hauptsächlich Studenten fortgeschrittener Semester, unterstützt vom Schulsozialarbeiter und pädagogischen Fachkräften des Horts. "Sozial schwache" sind auch dabei, weil die Gebühr + Mittagessen über Teilhabe-Gelder abgedeckt wird
9Marc28. Januar 2021
@4 Egal ob Online oder vor Ort: die bildungsfernen Schüler/Familien werden es nicht nutzen. Außerdem stellt sich die Frage wer die Vorort-Veranstaltung durchführt...vermutlich sollen das die Lehrer machen...freie Zeit? Überbewertet! @8 Dieses Gedankengut "neue Wege finden" sollte mal besser in die Familien getragen werden, wo die Schüler trotz mehrerer Briefe und Telefonate an/mit den Eltern einfach keine Lust haben online irgend etwas zu machen. Dann bräuchte es auch keine/weniger Nachhilfe.
8gabrielefink28. Januar 2021
@7 Es ist eben für viele einfacher zu argumentieren warum etwas nicht geht, als zu überlegen wie es gehen könnte. @all Dass wir neue Wege finden müssen um die Fehlzeit wenigstes etwas wieder aufzuholen, müsste jedem klar sein. Ich kenne Familien, die haben weder das Geld für die nötige technische Ausrüstung, noch können sie die Kinder beim Lernen unterstützen. Deren Kinder werden jetzt in der Coronazeit komplett abgehängt. Ohne zusätzliche Förderung werden sie nie wieder den Anschluss schaffen.
7thrasea28. Januar 2021
Es gibt doch schon gute Angebote für die Sommerferien, hier am Ort zum Beispiel die Kiwanis Sommerschule. Natürlich ist die Teilnahme freiwillig. Wenn sich Eltern und Schüler aber dafür entscheiden, dann müssen sie sich *verbindlich* wochenweise anmelden. Es geht nicht, dass ein Kind nur jeden 3. Tag erscheint. DAS ist mit verbindlich gemeint. Bitte, Leute, man muss nicht alles immer möglichst negativ auslegen. Bitte denkt auch mal positiv und an die Chancen.
6thrasea28. Januar 2021
@5 Deine Worte: "Bei Vertragsbruch müssen die Eltern dann wohl die Kosten zahlen." Das ist für mich kostenpflichtig. Das Wort Vertrag bitte nicht überbewerten, im Zweifel die konkrete Umsetzung abwarten. In der Schule meiner Großen hat die Klasse am Anfang des Schuljahres Regeln definiert, die dann alle als "Vertrag" unterzeichnet haben. In der Grundschule meiner Kleinen schließen die Kinder zum Halbjahr "Verträge" mit der Klassenlehrerin, z.B. "Ich melde mich 3 Mal pro Schulstunde."
5Moritzo28. Januar 2021
@4 : Ich habe auch gar nicht von kostenpflichtig gesprochen. Nicht ein Wort davon. Aber ich stelle mir die Frage, was passiert, wenn man den Vertrag bricht. Es soll ja ein Vertrag geschlossen werden, damit die Eltern die Angelegenheit ernst nehmen. Warum unterstellt man den Eltern vorneweg, dass sie die Maßnahme nicht ernst nehmen könnten? Warum also an einen Vertrag binden? Und in der Regel gibt es bei Vertragsbrüchen Sanktionen. Was stellt man sich da vor?
4thrasea28. Januar 2021
Ich kann es kaum glauben. Ein konstruktiver, sinnvoller Vorschlag - aber er wird nur negativ kommentiert? @1 Es geht eben nicht um ein Onlineangebot, was man vielleicht mangels technischer Ausstattung und / oder Erfahrung nicht nutzen kann. Die betroffenen Familien werden wahrscheinlich froh sein, dass etwas für das Kind organisiert wird. @2 Lehrer und Schulsozialarbeiter werden sehr gut wissen, welche Kinder von dem Angebot profitieren würden. @3 Von kostenpflichtig redet keiner.
3Moritzo28. Januar 2021
Zitat: Damit die Teilnahme ernst genommen wird, soll mit den Eltern und Schülern ein Bildungsvertrag geschlossen werden. Zudem sollen benachteiligte Schüler einen Paten vermittelt bekommen, der ihnen auch zu Schulzeiten zur Seite steht. Zitat Ende. Bei Vertragsbruch müssen die Eltern dann wohl die Kosten zahlen. Pate? Ich möchte keine Fremden Paten für mein Kind. Verbindlich ist nicht freiwillig. Ferien sind Ferien und müssen Ferien bleiben…
2inuvation28. Januar 2021
Verbindliches Ferienprogramm... das ist ein Widerspruch in sich. Entweder Ferien oder Programm und verbindlich schon mal gar nicht. Und wer legt fest welches Kind sozial benachteiligt ist? Kinder von HartzIV Empfängern? Kinder von Aufstockern? Kinder von Alleinerziehenden? Freiwillige Angebote die angenommen werden KÖNNEN sind ok aber verbindlich? Auch Kinder brauchen Ferien oder streicht man Kurzarbeitern auch mal eben so den Urlaub?
1Marc28. Januar 2021
"sozial benachteiligte Kinder aber brauchen dringend eine staatlich organisierte Nachhilfe" Bildungsferne Schüler/ Familien nutzen jetzt die Onlineangebote nicht und werden sie auch in den Ferien nicht nutzen...pure Polemik von den NRW-Grünen.