Salisbury (dpa) - Das Nervengift, an dem kürzlich eine Frau im englischen Salisbury starb, ist identisch mit dem beim Attentat auf die Skripals verwendeten Nowitschok-Kampfstoff. Das haben auch Untersuchungen der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen bestätigt. Das britische Außenministerium […] mehr

Kommentare

15O.Ton05. September 2018
@14 : Allerdings haben die russische Geheimdienste höchst wahrscheinlich etwas mit diesen Fällen zu tun. Ob Russ. Regierung damit irgendwas zu tun hat, ist andere Baustelle. Vor allem in wilden Neunziger Jahren machten russ. Geheimdienste nämlich allerlei Unfug, z.B. Zusammenarbeit mit Kriminellen. Heute ist es mE jedoch etwas disziplinierter.
14k29329505. September 2018
@13 : Nein, die Herkunft aus russischer Produktion ist NICHT sicher. <link> und bei Litwinenlo wurde zwar viel gefunden, aber der Beweis, dass das Polonoium aus Russland kanm, fehlt bis heute. Spekuationen gehören an die Börse.
13papasslf5805. September 2018
@1 1. Wie käme dann ein engl. Bürger an russ. Novichok, das Gift ist aus russ. Produktion und 2. dem FSB, eher dem GRU sind Zufallsopfer eigentlich egal, siehe Polloniumvergiftung eines ehemaligen Spions in London. Das dort verwendete Pollonium war auch aus russ. Produktion und man hat Spurern davon in Restaurants nachgewiesen, wo auch Publikumsverkahr herrschte. Der rauchende Colt zeigt eindeutig nach Moskau, es geht ums Prinzip, abtrünnige Spione killt man, nur waren füher die Täter Bulgaren!
12Leoric04. September 2018
Ich kann verstehen, dass man vor diesen Ereignissen kaum was von diesem Kampfstoff gehört hat. Besonders effektiv scheint dieses angeblich in Kleinstmengen tödliche Gift ja nicht zu sein... oder es passt etwas nicht ganz ins Bild...
11k3160704. September 2018
Anstatt mit haltlosen Anschuldigungen um sich zu werfen sollten die Kanisterköppe evtl. mal ihre eigenartigen Mitarbeiter in Porton Down genauer unter die Lupe nehmen.... ;-)
10Dr_Feelgood_Jr04. September 2018
@9 : Joa, da bin ich 1:1 bei dir.
9k29329504. September 2018
@8 : Hab ich doch gesagt: Ich weiß es nicht genau. Vielleicht gibt es in GB keinen Kampfstoffdealer an der nächsten Ecke, vielleicht will da jemand ne falsche Fährte legen, vielleicht ist der FSB so derartig mega-dreist, dass er die Spur zu sich in Kauf nimmt. Ich kann Dir nicht mal die einzelnen Wahrscheinlichkeiten für die unterschiedlichen Möglichkeiten nennen. Ich weiß nur, dass es all diese unterschiedlichen Möglichkeiten GIBT.
8Dr_Feelgood_Jr04. September 2018
@7 Sorry, das ist keine Antwort auf meine Frage, sondern: ellenlanges Geschwurbel. ;-)
7k29329504. September 2018
@4 : Da musst Du ganz tief in die Seele von psychisch kranken Mördern eintauchen. Ich kann Dir die Frage nicht beantworten, weil ich so tief noch nicht in solche Seelen eingetaucht bin, und das auch nicht vorhabe. Ich kann nur Fragen stellen, wo mir was seltsam vorkommt, was unlogisch ist. @5 s Frage ist nicht von der Hand zu weisen - allerdings gibts Nowitschok bewiesenermaßen auch in GB-Labors. Und der russische Geheimdienst wird von den Briten beschuldigt, steht in der News.
6Dr_Feelgood_Jr04. September 2018
@5 Ich kann mich nicht entsinnen, explizit den russischen Geheimdienst dafür verantwortlich gemacht zu haben. Von daher spricht deine Antwort leider mal wieder Bände ...
5k47464704. September 2018
@4 andere Frage...wieso sollte der russische Geheimdienst unter der Fülle von tödlichen Nervengiften ausgerechnet eins Nutzen was so offensichtlich nach Russland deutet?
4Dr_Feelgood_Jr04. September 2018
@3 : Okay, nehmen wir einfach einmal an, dass das Attentat von einem psychisch kranken Menschen statt von einem Berufsmörder eines Geheimdienstes verübt wurde. Warum jedoch mit einem Kampfstoff, den es nicht mal eben so beim netten Kampfstoff-Dealer um die Ecke gibt?
3k29329504. September 2018
@2 : Ich weiß es nicht. Psychisch kranke Mörder werden ihre Motive für immer vor mir verbergen können. Das ist einfach nicht meine Baustelle, weil es für mich nicht logisch fassbar ist. Ich hab lange gebraucht, bis ich kapiert hab, was Leute zum Vergewaltigen von Frauen und Kindern bringt. Das reicht mir. Wenn ich auch noch Mörder kapiere, brauch ich die Supervision wohl in vollem Umfang. Bislang beschränkt sich das auf gelegentliches Kaffeetrinken mit nettem Plausch alle Quartale.
2Dr_Feelgood_Jr04. September 2018
@1 : Hmmm, wenn dies die Absicht eines "Jemands" war: Warum kommuniziert dieser nicht sein Ziel? Okay, vom NSU gab's auch keine Bekennerschreiben ...
1k29329504. September 2018
Auf die Idee, dass da jemand gegen die britische Monarchie oder den Brexit protestieren will, und Skripals auch nur Zufalls-Opfer waren, kommt keiner? Der russische Geheimdienst ist mega-dreist, aber er geht nicht auf Unschuldige los. Zufallsopfer wären beim FSB ein Novum.