Berlin/Warschau (dpa) - Der Generalbundesanwalt sucht im Fall der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines vor fast zwei Jahren einen Ukrainer, der sich von Polen in sein Heimatland abgesetzt haben soll. Die polnische Staatsanwaltschaft habe von der Bundesanwaltschaft einen Europäischen Haftbefehl zur […] mehr

Kommentare

5truck67614. August 2024
Oft und leicht wird bei solchen Meldungen übersehen, dass ein in dem Zusammenhang per Haftbefehl gesuchter "Ukrainer" nicht automatisch ein ukrainischer "Agent" sein muss. Auch in Ukraine gibt es zahlreiche Putin-Fans, die für solche Sabotagen in Frage kämen. Das Ganze gilt natürlich auch umgekehrt!
4Ravishe14. August 2024
Es geht ja nicht darum, wer den Anschlag verübt hat, sondern wer der Auftraggeber war.
3Polarlichter14. August 2024
Ja, auch dies ist nicht auszuschließen. Hoffentlich hat man die Richtigen, um dies mal aufzuklären.
2Samderi14. August 2024
@1 Vermutet und spekuliert wurde immer in beiden Richtungen. Auch würde die Beteiligung von Ukrainern nicht das Szenario einer "Wrong Flag" Aktion ausschließen. Wenn man die beschuldigten erwischt, wird es wohl spannend werden, was die weiteren Ermittlungen so hergeben.
1Polarlichter14. August 2024
Haftbefehl gegen Ukrainer. Das ist nun überraschend. Dachte es gab eher Hinweise Richtung Russland.