Achtung, @70 ist ganz frisch angemeldet – offensichtlich um schön anonym zu provizieren und zu hetzen, vielleicht um eine vorherige Sperre zu umgehen. Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Kommentatorinnen und Kommentatoren, lasst uns diesen Troll lieber nicht füttern, sondern verhungern :-)
Ein anderes Beispiel, welches mir einfällt sind Tattoos und Piercings, die mittlerweile jede/r dritte Bundesbürger/-in hat. Im "Westen" ursprünglich auch durch die "Modern Primitives"-Bewegung (unzulässigerweise?) kulturell angeeignet. Das Problem hierbei ist nur, dass es so Mainstream geworden ist, dass man kaum noch jemanden einladen könnte, wenn man alle mit diesem Schmuck auslädt.
omg - ich habe eine halbglatze, bin ich nun ein halber nazi?
@
54
Ich wollte nur mit etwas versteckter Ironie ausdrücken, dass solche Wokeheitsdebatten einfach nicht die Kernkompetenz dieser Klima-Gruppe sind und man daher unnötig Gefahr läuft, sein Hauptanliegen zu diskreditieren.
Dreadlocks stehen für Freiheit, eine friedliche Weltanschauung. Kein Afrikaner würde es anders sehen. Ich habe schon Afrikaner mit blond gefärbten Haaren gesehen u was sagt Fridays For Future hierzu? In den 70igern wurde der AFRO populär u die Afrikaner hat es nicht gestört.
Deutschland ist doch eine Lachnummer geworden. Demnächst werden Kostüme im Karneval vorgeschrieben oder verboten, die eine andere Kultur darstellen.
-2- Ich trage meine Haare so, weil es mir gefällt. Muss ich jetzt auch erst recherchieren, ob ich meine Haare so tragen darf - politisch korrekt?
55k293295
24. März 2022
Diese Ausladung war nicht nur im Ton unangmessen - vor allem die Aufforderung: "Haare ab oder kein Auftritt" geht überhaupt nicht -, sie war schlichtweg grottenfalsch, das könnte F4F Hannover endlich mal einsehen.
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51
Schöne Idee. Aber vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass auch FFF Mitglieder lange Haar haben. Und es geht doch gar nicht darum die Musikerin auszuschließen weil sie lange Haare hat, sondern um die überzogene Wertevorstellung dieser Gruppe, die leider etwas extrem übers Ziel hinaus geschossen ist. Ich mein, wenn ich deren Begründung lese, darauf wär ich nie gekommen. ->2
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52
Ronja Maltzahn trägt (eher gepflegt wirkende) Dreadlocks, keine "Rastazöpfe".
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51
um sich *noch* lächerlicher zu machen?
<link>
Man muss eines auf jeden Fall attestieren, und zwar benötigen Menschen mit so langen Haaren wie Ronja Maltzahn für die Haarpflege im Allgemeinen mehr Ressourcen wie Pflegemittel/Shampoo (Tenside, Mikroplastik), Wasser zum Ausspülen und u.U. Heizenergie (Fönen, Lockenstäbe) als solche mit Kurzhaarfrisur. Dementsprechend hätte sich FFF Hannover hier einfach auf die Umweltbilanz berufen können um solche Polit-Themen zu umgehen.
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48
: "Woko Haram".....briiliant :-) :-) :-)
Absurd. Und Wind in den Segeln der Idiotischen FFF-Kritiker.
Man muss befürchten FFF geht es weder um Freitage noch um die Zukunft. Sondern um Woke Supremancy. Die sollten sich in Woke Pride oder Woko Haram umbenennen. Schade eigentlich, für's Klima.
@
46
Also zwischen Dreadlocks und Glatzen liegen dann aber doch Welten. Und ja, wer sich den Schädel komplett kahl rasiert (Bonehead) und die entsprechenden Klamotten trägt, ist ein Fascho.
Die britische Skinheadbewegung ist grundsätzlich jedoch keine faschistische Jugendbewegung. Erst, als sie durch die National Front unterwandert wurde wurde es fies. Diese Vögel waren dann ab den 80ern das Vorbild für die Festlandglatzen. Kulturelle Aneignung? Weil man einer Subkultur folgt?
"Wenn eine weiße Person also Dreadlocks trägt, dann handelt es sich um kulturelle Aneignung..." so ein Unsinn! Dann wäre im Umkehrschluss jeder Mensch, der eine Glatze hat automatisch ein Nazi. Oder wie jetzt?
45AS1
23. März 2022
@
44
Inzwischen wurde ja auch bereits in einigen Fällen "der Besen geschwungen."
naja, eine Hassrede kann ich hier aber nicht entdecken
43AS1
23. März 2022
@
40
FFF-Thesen und organisatorische Zusammenhänge interessieren mich nicht, mit Ausnahme des ohnehiin öffentlich Diskutierten. Nach dem Start der russischen Invasion bestand die Gefahr, durch andere Themen aus dem öffentlichen Diskurs verdrängt zu werden. Diese Gefahr hat FFF mit dem brillanten Schachzug des "Protests gegen den fossilen Krieg" gebannt. Das aktuelle Thema aufgegriffen und angeeignet und mit dem eigenen Anliegen gekonnt verbunden. Reframing at its best.
42k293295
23. März 2022
Äähhh ...
<link> ... und was ist mit Joe Cocker, dem weißen Blues-König, Elvis Presley, der weiße King of Rock'n'Roll? Hier schießt F4F-H mal eindeutig übers Ziel hinaus.
41AS1
23. März 2022
@
39
Du warst auch nicht angesprochen. @
37
Die hier zum Teil geäußerten Kommentare gehen über Emprörungskultur weit hinaus, da trifft dann tatsächlich mal der Vorwurf der Hassrede zu. Außerdem ist die Empörungskultur in ihrer Reinform fast ausschließlich dem links-grünen Narrativ zuzuordnen, den Großmeistern, wenn es darum geht, aus Mücken Elefanten und aus Kritik "Hassreden und Bashing" zu machen. Muß ich Dir ja nicht erklären.
@
35
Was genau meinst Du mit Reframing nach dem Start der russischen Invasion? Und seit wann interessierst Du dich für FFF-Thesen und organisatorische Zusammenhänge?
@
35
und @
36
) Ich kann mich nicht erinnern, das Wort "Troll" jemals in Verbindung zu Dir genutzt zu haben (oder - ok, da bin ich nicht ganz sicher - überhaupt). ;-) - Natürlich ist FFF organisiert. Ich habe auch glattweg der FFF Deutschland, wie auch der Ortsgruppe Hannover geschrieben. @thrasea hat es ja@
28
schon deutlich beschrieben. Dieses (imho) Fehlverhalten der Ortsgruppe Hannover kann natürlich nicht dazu führen, die gesamte Organisation als fragwürdig oder inkompetent abzustempeln.
Endlich mal wieder ein Thema bei dem man herrlich echauffieren kann.Oder? Ich sehe das auch nicht als richtig. @
28
zeigt das ganz gut auf. Ansonsten sage ich nur: Haters gonna hate.
@
36
Ich kann mich nur wundern, dass du angesichts der Kommentare hier deinen sonst bis zum Erbrechen wiederholten Vorwurf der Empörungskultur nicht auspackst... @32 Das ist ne nette Idee. Man kann ja durchaus zeigen, dass Kritik auch konstruktiv und zivilisiert geäußert werden kann. Du bist hier ein gutes Beispiel dafür, danke.
36AS1
23. März 2022
@
32
Und selbstverständlich musst Du den Troll auch nicht füttern.
35AS1
23. März 2022
@
32
"FFF ist ist eine basisdemokratische Graswurzelbewegung, keine globale, zentral durchorganisierte Organisation." So beschreiben sie sich selbst, und ich würde sogar noch mitgehen, dass das für das Jahr 2019 noch eine treffende Beschreibung ist. Für die Gegenwart trifft das wohl kaum noch zu - dafür ist die PR-Maschine viel zu gut geölt. Sonst wäre das gekonnte Reframing nach dem Start der russischen Invasion wohl kaum möglich. Entschuldige bitte, dass der Troll Dich anspricht.
34k140791
23. März 2022
Eine Organisation, die sich klima- und umweltpolitisch als Oberlehrer hinstellt, und anderen Menschen teilweise sehr radikal vorschreiben will, wie man zu leben und zu konsumieren hat, sollte natürlich peinlichst darauf achten, ob sie sich selber vorbildlich verhält im Einklang mit den eigenen Positionen. Und genau das driftete bislang nämlich teils völlig auseinander bis zur Unglaubwürdigkeit. Insofern rutscht mit diesem Fauxpas jetzt nur die Hose runter. Und wir sehen nackte Tatsachen.
@
32
) Schreibe ihnen doch einfach auch ... - Ich halte es für wichtig, dass man auf Fehler ggf. auch deutlich hingewiesen wird.
@30 Dann sind wir jetzt also schon bei Sippenhaft angekommen? FFF ist ist eine basisdemokratische Graswurzelbewegung, keine globale, zentral durchorganisierte Organisation. @
31
Danke für den Link. Es ist konsequent, macht es aber nicht besser. Ich hoffe, dass ein Umdenken bei den Verantwortlichen in den nächsten Tagen einsetzt, wenn die Ereignisse ein bisschen sacken.
@
28
) FFF Hannover hat ein Statement verfasst
<link> - Imho macht es die Sache nicht besser. Jedenfalls habe ich das nur gefunden, weil ich Ihnen meine/unsere Familiensichtweise sozusagen unbedingt mitteilen wollte.
@
28
Das gibt mal ein fettes Plus.
Hier kann ich FFF nicht verstehen. Bei aller berechtigten Kritik ist aber 1 wichtig: Das war eine Entscheidung einiger weniger Menschen bei der FFF Ortsgruppe Hannover. Das ist noch lange kein Grund, alle FFF-Mitglieder über einen Kamm zu scheren und der ganzen Bewegung grundsätzlich Heuchlerei, Diskriminierung, Doppelzüngigkeit, Rassismus, Fanatismus usw. vorzuwerfen. Ich kann mich nur wundern über den Hass, der hier so offen geäußert wird. Nur wer ohne Tadel ist, möge den ersten Stein werfen.
@
14
Es gibt auch genug Aufzeichnungen über Dreadlocks (oder etwas in der Art) bei Wikingern, deshalb macht es null Sinn darüber zu diskutieren wer die Frisur denn nun erfunden hat ... das passiert halt einfach mit Haaren wenn man sie wachsen lässt und nicht regelmäßig kämmt. Auch bei manchen Hunderassen ;)
Man sollte grundsätzlich auch Baumwolle verbieten - nicht das irgendjemand das Tragen von Baumwollkleidung mit der Arbeit der schwarzen Bevölkerung als Baumwollpflücker in Verbindung bringt und damit die Unterdrückung präsentiert...
Ich wette, dass diese Aussage von einer "weißen Person" gemacht wurden, die überhaupt nicht auf die Idee gekommen ist "nicht weiße Personen" mit Dreadlocks zu fragen, was sie eigentlich davon halten. Wer wettet dagegen?
Nur grüne Haare sind zugelassen
Wie wäre es, wenn sich die FFF-Gründerin als Zeichen der Buße für diese Ungeheuerlichkeit in den nächsten Tagen Dreadlocks machen lässt? Würde ihr wahrscheinlich sogar "stehen".
@
20
Bescheuert nicht unbedingt, aber eher unbedachtes und am Ende willkürliches Definieren kultureller Kontexte fremder Ethnien und sozialer Bewegungen durch mehrheitlich weiße Mitteleuropäer/-innen im vermeintlichen Auftrag dieser sozialen Gruppen und gleichzeitiges Reduzieren dieser auf ein einziges äußeres Merkmal.
LOL xD ganz schön bescheuert!
"[...] dass ihr Auftritt möglich sei, wenn sie sich bis Freitag ihre Dreadlocks abschneide." -- Das zwangsweise Abschneiden der Dreadlocks durch Polizeikräfte fand auch bei Rastafaris statt, um diese zu demütigen und zu entwürdigen. Warum stellt man sich bei FFF jetzt in diese "Tradition", indem man hier die Unerwünschtheit dieser Frisur so herausstellt? Im Alten Testament gab es übrigens die sog. Nasiräer, deren Heiligkeitsgelübde durch tragen dieses Haarstils öffentlich gezeigt wurde.
18AS1
23. März 2022
@
16
Nein, das ist gar nicht gut, denn ich bin ein Troll. Neben der Haarspalterei, natürlich.
@
14
) Ehrlich, ich habe gar keine Lust darüber nachzudenken, welche Formen der "kulturellen Aneignung" ich oder gar wir ansonsten noch schon nutzen, völlig unbedacht*hüstel. Ggf. müsste ich ... - das ist doch ... - Nee, Null Verständnis von meiner Seite. Eher Wut ...
@
13
Gut das wir dich haben. Wer sonst würde hier die Haare spalten. :o)
Jo, das ist mal ganz schön dämlich.
Dreadlocks sind auch Zeichen der religiösen Rastafari-Bewegung, die zwar ihren Anfängen nach eine Bewegung Schwarzer gegen Kolonialismus und Unterdrückung war, heute aber eine weltweite Glaubensrichtung auch europäischer und asiatischer Anhänger ist. Somit ist diese Form der kulturellen Aneignung legitim. Es ist auch fraglich ob weiße Europäer dies für schwarze Amerikaner entscheiden sollen und dürfen.
13AS1
23. März 2022
@
11
"Sie sind jung" stimmt nur bedingt. Es sind alle Altersschichten vertreten - aus unterschiedlichen Gründen.
Keine Frage, das ist wirklich völlig gaga!
FFF - Sie sind jung und haben noch große Ideale. Diese Aktion halte ich allerdings ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen.
>> Das Auftreten einer weißen Person mit Dreadlocks könne den Eindruck erwecken, dass es in der Klimaschutzbewegung für diese Menschen keinen geschützten Raum gebe, in dem Diskriminierungen abgebaut würden. << Wenn die keine anderen Probleme haben? Irgendwie fehlt mir da aber auch das Verständnis. Man kann es auch übertreiben.
7AS1
23. März 2022
Sehr woke, FFF. Passt.
@
4
- sorry, das ist eine gute Vorlage.
Manchmal wundert man sich doch sehr...
Ich kenne viele Leute die freiwillig Vollglatze tragen, aber nicht wegen einer rechten Gesinnung, sondern wegen ihren ausgeprägten Geheimratsecken!!!
Alter…da ist man so tolerant, dass es dabei schon wieder intolerant wird.