Köln (dpa) - Der Strafrechtler Björn Gercke, der für den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ein neues Missbrauchsgutachten erarbeitet, hat Pflichtverletzungen «noch lebender Amtsträger» der katholischen Kirche festgestellt. Das sagte Gercke dem «Kölner Stadt-Anzeiger». Das erste Gutachten hatte […] mehr

Kommentare

10Tommys02. März 2021
Bin Mitte der 70er Jahre ausgetreten ... Das war ziemlich formlos möglich. Unsinn die Menschen zu reglementieren mit Austrittsterminen! Man behandelt ja Schafe, die man zur Schlachtung bringt, etwas besser. Aber es ist nur Folgerichtig und sehr wohltuend, wenn sich die Menschen nun aufmachen, aktiv werden und den Glaubensbrüdern den Rücken zukehren. Die Kriche entleert sich von selbst, indem sie hinterrücks Dienste anbietet die sich verbieten- und dann alles mit Gottes Heil rechtfertigen wollen!
9satta01. März 2021
Warum muss man eigentlich (und gerade jetzt noch) persönlich vorsprechen, um in der Kirche auszutreten? Wenn ich meine Vereine verlassen wöllte, würde dich ein einfacher Brief reichen, in dem man das Ende der Mitgliedschaft erklärt.
8Calinostro01. März 2021
Jeden Monat 1500 Kirchenaustritte in Köln - und es besteht offenbar Bedarf für viel mehr... Ich weiß, dass die Standesämter zur Personalaufstockung nicht einfach die noch verbliebenen katholischen Pfaffen zur Beurkundung heranziehen dürfen: Hätte aber Charme... Jedenfalls müssen aus (kirchen)steuerlichen Gründen bis Jahresende alle Austritte abgearbeitet sein. Leute, es wird Zeit für das Ende der Kirche!
7ticktack01. März 2021
Muss sich Wölki jetzt dadurch diskreditieren, dass er sich ausgerechnet vom entsorgten Regensburger Bischof Müller verteidigen lässet? Das spricht Bände. Wir sollten aber auch wahrnehmen, dass andere Bistümer bessere, viel bessere Wege gehen. Angefangen bei Kardinal Marx, der viel Geld aus dem Privatvermögen für solche Wege gespendet hat und damti ein Zeichen im Sinn des Evangeliums gegeben hat - im Gegensatz zu seinem Kölner Kollegen.
6Marc01. März 2021
Mal gespannt wann sich die Woelkchen verziehen...
5naturschonen01. März 2021
@3 der Satz ist wirklich unglaublich..."das ewige Heil der Menschen bei Gott" will er also bringen, nicht dass er das nicht mal für sich selbst findet...
4Shoppingqueen01. März 2021
Ich warte ja schon darauf, dass die Kirche den Opfern die Schuld gibt...
3Tommys01. März 2021
Selten sowas lächerliches gehört: «Ein Bischof ist kein politischer Akteur (klar), sondern als Nachfolger der Apostel zu messen (schwammig, kein Rechtsverständnis fürRechte anderer?) an seinem Dienst am Evangelium (schön und gut, doch das Evangelium ist Glauben und nichts historisch Echtes!) für das ewige Heil (haja, damit kann schädigen was man will?) der Menschen bei Gott» (nix nachweisbares und der Ruf nach Gott der sich selbst bei größtem Unrecht NICHT mal selber meldet? Dann ist´s erlaubt?
2testuser11201. März 2021
@1 Das wird auch weiterhin das Ziel sein. Mittlerweile ist jedoch der Druck auf Woelki so groß geworden. dass er das zweite Gutachten veröffentlichen muss. Ob dann die Kirchenaustritte aufhören, wage ich zu bezweifeln..
1k3362001. März 2021
Seit wann geht es der katholischen Kirche darum etwas für die Opfer zu tun? Bisher war es doch eher stets das Ziel den eigenen Arsch zu retten.