Berlin (dpa) - Umweltministerin Svenja Schulze hat die Autoindustrie zu verstärkten Anstrengungen für bessere Luft in Städten aufgefordert und will eine blaue Plakette möglichst verhindern. Die SPD-Politikern sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: «Plaketten machen nur Sinn, wenn man […] mehr

Kommentare

24k15568201. April 2018
Ach Leute, das es in den meisten Fällen ökonomisch und ökologisch sinnvoller ist mit den Öffentlichen zu fahren ist jedem klar, deswegen " weil ne Monatskarte im vgl. zu einem Auto wenig kostet? " Ist so nicht im jedem Fall richtig;-" aus #10, eine Monatskarte würde mir 166,30 Euro im Jahresapo kosten die ich drei mal in der Woche brauche... , aber last es gut sein.
23thrasea01. April 2018
@21 war schneller, danke. Ich glaube, wir haben hier sogar mit einem recht teuren Verbund gerechnet. Ein Kollege im Südwesten (Freiburg) zahlt für eine Regiokarte / Jobticket monatlich 47,91 und darf dafür 2 komplette Landkreise durchfahren - den großen Kreis Breisgau-Hochschwarzwald mit Freiburg sowie den Landkreis Emmendingen. Jahreskosten von 575 Euro. Das würde nicht mal die Fixkosten eines Autos decken.
22thrasea01. April 2018
@19 Du darfst aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Deine angenommenen 10.000km pro Jahr entsprechen einer einfachen Entfernung von 23km zur Arbeit (bei 220 Arbeitstagen pro Jahr). Zeige mir den Verbundtarif, wo du bei dieser Entfernung 2.000 Euro pro Jahr zahlen musst? Beim Beispiel Dresden kosten 2 Karten für den GESAMTverbund pro Jahr 3.566 Euro im Abo. Königsbrück nach Dresden beispielsweise (26km Luftlinie) benötigt nur 2 Zonen, für 2 Personen 1.802 Euro pro Jahr.
21last_hermit01. April 2018
@19 : Und um auf Dein Rechenkünstlerbeispiel einzugehen: Bei 10.000 km Jahresfahrleistung kostet die Jahreskarte 100%ig keine 2000€ pro Jahr! Wenn wir mit dem Auto fahren würden, wären es allein für die Arbeitsfahrten schon 20.000 km pro Jahr. Und wir könnten und uns aufgrund der unterschiedlichen Arbeitszeiten und Wege nie ein Auto teilen.
20last_hermit01. April 2018
@17 : In meinem Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis kann sich kein Paar ein Auto teilen (Urlaubs- und Vergnügungsfahrten ausgenommen). Zu den Kosten für den ÖPNV: Die 4000 für zwei Jahreskarten sind in der Regel viel zu hoch veranschlagt! Ich pendle täglich von Halle nach Leipzig und meine Frau in Halle. Wir zahlen für unsere Karten 2400€ pro Jahr und können am Wochenende und an Feiertagen im gesamten MDV Gebiet „kostenfrei“ fahren.
19k15568201. April 2018
@18 , kleine Rechenkünstlerbeispiel für 10 Jahre;-) Auto (@13 ) 13500 + 13500 Sprit ( 10000km/Jahr/ 10L pro 100km zu 1,35) + 3000 Euro Steuer und Versicherung = 30000 Euro. Um auf die 4000 Euro/Jahr zu kommen hast du demnach 1000 Euro im Jahr für Reparatur usw. Zum ökologischen guckst du einfach mal ins ländliche.
18thrasea01. April 2018
@17 Ich würde mir das ja gerne mal von dir vorrechnen lassen. Sowohl die Kosten, als auch die Umstände, unter denen (motorisierter) Individualverkehr ökologisch sinnvoller sein soll als ÖPNV.
17k15568201. April 2018
@16 , Leider muss man kein „Rechenkünstler“ sein um festzustellen das es, sobald man mehr als eine Person im Haushalt ist, ein Auto günstiger ist als die Öffentlichen (von den Annehmlichkeiten des eigen Autos sprech ich noch nicht mal). Und ob die Öffentlichen im jedem Fall ökologisch sinnvoll sind bezweifle ich auch.
16Kelle01. April 2018
Oh, jetzt tauchen wieder die Rechenkünstler auf, die ausrechnen, das Autos günstiger sind als Öffis. Muhahahaha
15auron200801. April 2018
@14 , ja wir brauchen zwei. Die 4000 reichen gerade mal für unser kleines Auto.
14k15568201. April 2018
@13 , Muss man ein Auto alleine Nutzen? Meine Frau und ich bräuchten 2 Tickets aber nur ein Auto. Da bist du dann für die Öffentlichen im Jahr ca. 4000 Euronen los;-(
13auron200801. April 2018
@10 , ich nehme mal Dresden als vgl. Da kostet ein Monatsticket um die 175 Euro für die Stadt und den gesamten Verbundraum. Wenn ich dem die Anschaffungskosten von meinem PKW (13500€) gegenüberstelle, dann noch Benzin, Wartung etc. mit ein berechne, dann ist das verdammt günstig.
12X-Reaper01. April 2018
Natürlich kann man Gesetzlich gegen die Auto Industrie vorgehen, die haben hier Betrug in Mio Fachen fällen begangen durch die scheiße. Dadurch kann man sie Wohl durch nun Gesetzlichen Druck zwingen die Autos Richtig Nachzurüsten oder Strafen verhängen. Verstehe nicht warum Politiker so dumm sind und das nicht verstehen.
11raffaela01. April 2018
@8 Natürlich nicht! Dafür muss sicherlich eine Lösung her. Ein LKW oder Sonderfahrzeug (Müllfahrzeug etc.) kostet ja auch nicht mal 30.000 sondern das zehnfache! Das wird sich keine Firma antun oder leisten können. Wir fahren in unserer Firma mit Sonderfahrzeugen und bekommen jetzt schon Sondergenehmigungen, wenn wir in die Innenstädte oder Fußgängerzonen fahren müssen. Das ist ja alles machbar - dieser Verkehr ist ja nicht 24 Stunden unterwegs.
10k15568201. April 2018
@4 , " weil ne Monatskarte im vgl. zu einem Auto wenig kostet? " Ist so nicht im jedem Fall richtig;-( Auf die letzten 10 Jahre umgerechnet ist bei mir das Auto ca. 20 % günstiger.
9Kelle01. April 2018
Nicht die Autoindustrie verschmutzt die Luft, es sind die Autofahrer, die sinnfrei durch die Städte gurken. Strecken von nem Kilometer mit Auto zurücklegen MÜSSEN, statt Öffis deutlich längere Strecken mit dem Auto fahren MÜSSEN etc.
8gabrielefink01. April 2018
Alle denken nur an Privatwagen. Aber Diesel-Fahrverbot betrifft auch den Lieferverkehr und die können sicherlich nicht auch die öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen.
7darkkurt01. April 2018
Nein, Frau Ministerin! Es ist umgekehrt: Fahrverbote machen nur Sinn, wenn es Plaketten gibt. Und Fahrverbote auszusprechen würde politischen Druck auf die Hersteller ausüben, wenn der Verbraucherschutz Sammelklagen gegen die Betrüger zulassen würde...
6raffaela01. April 2018
@5 Stimmt! nicht jeder kann ÖPVN nutzen! Auch ich nicht. Weil wir hier eine schlechte Infrastruktur haben. Aber bei uns wird so schnell auch keine blaue Plakette eingeführt. Es geht ja um die Großstädter, die wohl in Zukunft davon betroffen sein werden. Und dass jeder in der Großstadt statt mit einem kleinen Wagen noch einen Allrad-Antrieb fahren muss, der das dreifache meines Kleinwagens verbraucht, erschließt sich mir auch nicht. Die Schuldigen sind die Konzerne. Auch das ist bekannt.
5auron200801. April 2018
@4 , weil ne Monatskarte im vgl. zu einem Auto wenig kostet? Weil nicht jeder den ÖPVN nutzen kann? Warum fängt man nicht mal bei den wirklich Schuldigen an? Wer hat denn immer effizientere Motoren gefordert um den CO2 Ausstoß zu senken und hat das Feinstaubproblem damit erst verschärft? Abgesehen davon sinken die Werte von Jahr zu Jahr, was jeder beim Umweltbundesamt nachlesen kann.
4raffaela01. April 2018
Fakt ist: Wer eine blaue Plakette haben will, der muss sich ein Neufahrzeug zulegen. Und dieses Geld haben die wenigsten zur Verfügung. Ich jedenfalls nicht. Ich habe keine Schulden und werde wegen eines Autos auch keine machen! Warum nicht kostenfreie öffentliche Verkehrsnetze in Großstädten anbieten? Da wäre der Umwelt und dem Verbraucher geholfen. Die Automobilkonzerne, die diesen Schlammassel verursacht haben, sollen sich an den Kosten beteiligen!
3thrasea01. April 2018
"Wenn wir jetzt nur über Fahrverbote reden, ändert sich technisch erst einmal nichts, die Autos werden nicht sauberer und fahren woanders weiter." Wie konnte man mit solch einer Argumentation dann überhaupt jemals Umweltzonen einrichten, mit roten, gelben und grünen Plaketten? Wo soll da der Unterschied sein?
2Folkman01. April 2018
Gut zureden hilft leider nicht; wenn man die Autobauer nicht zu Hardwarenachrüstungen auf eigene Kappe zwingt, wird da auch nichts passieren. Zum Glück haben wir aber die Union, die als Schutzbefohlener der hiesigen Autoindustrie schon dafür sorgen wird, dass es so weit vorläufig nicht kommt. :-/
1k48986601. April 2018
Die blaue Plakette und Fahrverbote sind notwendig und gleichzeitig sollte nachgerüstet werden. Gerade in den Großstädten ist die Luft schmutzig.