Berlin (dts) - Die Nettozuwanderung nach Deutschland geht weiter zurück. Im Jahr 2018 zogen mit rund 1,59 Millionen zwar etwa 40.000 Menschen mehr nach Deutschland als im Vorjahr, im Gegenzug verließen aber 1,19 Millionen Personen das Land, rund 60.000 mehr, teilte das Bundesinnenministerium am […] mehr

Kommentare

16RondellBeene10. Januar 2020
@7 Kein Grund so eingeschnappt zu werden. Wüsste nicht, wer "hier" etwas "nicht wünscht" - du hast einen Kommentar geschrieben, ich habe darauf geantwortet und wir haben diskutiert. Ist doch nichts bei.
15Wawa66610. Januar 2020
@12 Sehr entscheidend darüber, ob Auslandsstudenten dauerhaft hierbleiben, dürfte sein, was für Kontakte sie hier knüpfen. Eine gut bezahlte, feste Anstellung in einem großen Unternehmen dürfte natürlich ein Faktor sein. Aber dann kann noch immer Heimweh bestehen, Sehnsucht nach der Familie, nach Freunden, die in der Heimat geblieben sind. Ganz anders sieht es aber aus, wenn sie sich hier in einen Einheimischen verlieben. Da fällt dann oft die Entscheidung, hier eine Familie zu gründen.
14k29329509. Januar 2020
@13 : Wie Einstein schon richtig sagte: Alles ist relativ. Wenn wir Wissen, Wohlstand, aber auch Recht und vor allem Gerchtigkeit mit der ganzen Welt teilen, wird auch uns das zugute kommen. Geteilite Freunde ist doppelte Freunde, geteiltes Leid ist halbes Leid. Denk nur mal an <link>
13Wasweissdennich09. Januar 2020
@12 Wer geht schon da hin wo er am meisten gebraucht wird? Eher geht man da hin wo man sich das Leben aufbauen kann das man sich wünscht und dazu gehören neben sozialen Bedürfnissen, auch Sicherheit (für Familie,eigenen Leib, Besitz und Recht), die Steuer- und Abgabenlast, Lebensqualität. Umweltbelastung, sauberes Wasser und sicheres Essen, ärztliche Versorgung, persönliche Freiheit etc etc. - in vielen dieser Bereiche ist Deutschland gut aufgestellt - für andere würde ich eher sofort gehen
12k29329509. Januar 2020
@11 : Ich würde mich natürlich freuen, wenn sie bleiben und weiterhin zu unserem Gemeinwesen beitragen. Ich kann aber auch verstehen, wenn sie wieder gehen, denn natürlich werden sie in ihren Herkunftsländern gebraucht, haben dort Familie und Freunde. Schlimm finde ich, wenn sie wieder gehen, weil ihnen trotz aller eigenen Integrationsbemühungen hier tagtäglich nur das Gefühl vermittelt wird, unerwünscht zu sein.
11Wasweissdennich09. Januar 2020
@10 von den Studenten kenne ich auch einige die geblieben sind, die würde ich aber erst als zugewandert betrachten wenn sie sich auch wirklich entschließen zu bleiben
10k29329509. Januar 2020
@8 : Naja, wenn jemand zum Studieren hierher kommt, wird seine berufliche Qualifikation nicht-akademisch sein. Wenn er wieder geht, wird sie akademisch sein. Eine solche Statistik kann also auch trügen. edit: Will da irgendein Querbalkenjunkie behaupten, Ausländer wären per sé zu doof, ein deutsches Studium erfolgreich zu absolvieren?
9k29329509. Januar 2020
@3 : Es gibt hier ein paar User, die in der Vergangenheit durch rechtsextreme Äußerungen mehr-als-aufgefallen sind. Die wurden für News-Kommentare gesperrt. Warum man sich nicht komplett gefeuert hat? Sie bringen Klicks mit ihren Minussen.
8Wasweissdennich09. Januar 2020
interessant fände ich eher die beruflichen Qualifikationen von denjenigen die gehen und von denen die kommen, die pure Anzahl ist mir ja Wurst
7Wawa66609. Januar 2020
@6 Mit der derzeitigen Zuwanderung hat die Definition natürlich nichts zutun. Es war als Erklärung dazu gedacht, was genau offiziell mit "Migrationshintergrund" gemeint wird, da dieser in den letzten 2 Sätzen erwähnt wird. Ich dachte, diese ergänzende Anmerkung könnte für manche User informativ sein, da viele nicht wissen, dass bis in die Großelterngeneration gerechnet wird. Aber wenn solche Ergänzungen hier nicht erwünscht sind, lasse ich es. Wusste es nicht, bin erst seit paar Tagen hier.
6RondellBeene09. Januar 2020
@5 Die letzten 2 Sätze sagen aus, wie lange die Migranten (oder deren Nachfahren) schon hier leben. Ist natürlich arbiträr, denn irgendwann sind jedermanns Vorfahren hier eingewandert, aber das umfasst eben die jüngeren Einwanderungen. Und die Definition ist wie gesagt eine Sache, aber hat wenig mit dem Ergebnis der Nettozuwanderung zu tun. Ob jemandes Großeltern eingewandert sind spielt keine Rolle bzgl. der Frage wieviele Menschen letztes Jahr das Land verlassen haben oder neu gekommen sind.
5Wawa66608. Januar 2020
@4 Ich beziehe mich auf die letzten 2 Sätze im Artikel. Wollte nur aussagen, dass diese statistische Angabe nicht wirklich was aussagt. Dass bis in die Großelterngeneration gezählt wird, ist die übliche Definition in Deutschland, u.a. genutzt vom Statistischen Bundesamt und auch vom Innenministerium, über deren Daten es im Artikel ja geht.
4RondellBeene08. Januar 2020
Ich bin zwar nicht der Minusdrücker, aber in diesem Artikel geht's doch einzig um die aktuelle Jahresbilanz aus Zu- und Abwanderung. Also, du kannst gerne den Begriff "Migrationshintergrund" kritisieren, aber was hat das hiermit zu tun? Einmal werden die erwähnt, die zu- und ausgewandert sind und es werden die persönlichen Migrationserfahrungen aufsummiert. Auf welche Statistik beziehst du dich, die "bis in die Großelterngeneration" alle als Migranten bezeichnet und wo ist der Zusammenhang?
3Wawa66608. Januar 2020
Es wäre schön, wenn der Daumen-Runter-Mensch hier mal seine Meinung äußern könnte, was er denn so verkehrt an meinen Aussagen findet. Einfach nur anonym zu bewerten, beweist meines Erachtens nur eines: Außergewöhnliche Feigheit ;)
2Wawa66608. Januar 2020
Ich weiß ja nicht, was Einigen an meinem Posting wieder nicht passt, aber dass jemand, der vor 3 Jahren aus dem Irak kam, ein anderes Leben hat, als jemand, deren Großvater 1955 aus Tschechien kam (alle anderen Familienmitglieder deutsch), oder ich, deren Mutter Anfang der 80er aus Asien einwanderte, lässt sich doch ziemlich schwer leugnen. Ob es gefällt, oder nicht: Alles in eine Schublade "Migrationshintergrund" zu werfen, ist eine Vereinfachung, die wenig mit der Realität zutun hat.
1Wawa66608. Januar 2020
Die Statistiken darüber, wer einen Migrationshintergrund hat, sind allerdings sehr merkwürdig. Da zählt es bis in die Großelterngeneration. Ich kenne beispielsweise mehrere Leute, deren Großvater kam in den 50ern zum Studieren nach Deutschland, lernte dabei eine Deutsche kennen, heiratete sie. Was haben die Enkel dieser Paare mit jemandem gemeinsam, der erst vor 3 Jahren nach Deutschland gekommen ist? Das ist trotz gleicher Schublade "Migrationshintergrund" doch eine ganz andere Lebensrealität.