Rio de Janeiro (dpa) - Nach heftigen Protesten in Brasilien soll Netflix eine umstrittene Jesus-Parodie aus dem Programm nehmen. «A Primeira Tentação de Cristo» - auf Deutsch «Die erste Versuchung Christi» von der Satire-Gruppe Porta dos Fundos dürfe bis auf Weiteres nicht mehr gezeigt werden, […] mehr

Kommentare

7Mehlwurmle09. Januar 2020
@6 : Das sehe ich tatsächlich etwas anders, ich würde da den gesellschaftlichen Konsens über Moral und Anstand als Maßstab setzen. Rechtlich magst du aber durchaus richtig liegen.
6AS109. Januar 2020
@5 Nachvollziehbare Grenzen ergeben sich aus dem Artikel 1 des Grundgesetzes, aber nicht aus irgendwelchen Religionen.
5Mehlwurmle09. Januar 2020
@4 : Ich wollte damit keinesfalls die Gewalt rechtfertigen, denn Gewalt kann niemals eine Lösung sein. Allerdings wünschte ich mir, dass man nicht im Namen der Satire ständig durchaus nachvollziehbare Grenzen überschreitet.
4AS109. Januar 2020
@3 Deswegen ist diese Einstellung trotzdem falsch. Religion ist kein Freibrief für Intoleranz. Und wer Satire nicht leiden kann, der soll es sich halt nicht angucken. Aber Gewaltausbrüche aufgrund der "Verletzung religiöser Gefühle" lehne ich ab.
3Mehlwurmle09. Januar 2020
Man sollte in einem streng gläubigen Land nicht unbedingt die Gefühle der Gläubigen so verletzen. Man wird ja auch in den arabischen Ländern keine derart gelagerte Parodie auf Allah ohne Proteste und Klagen zulassen.
2k4978209. Januar 2020
Wo sind denn unsere christlichen Abendlandsverfechter. Wie verhält es sich eigentlich hier so mit Gewalt und so?
1k29329509. Januar 2020
Brandanschlag? Aber die empören sich wohl heftig, wenn man sie Katholiban nennt. Mal so als Tip: Wenns keiner guckt, nimmt Netflix das von ganz allein aus dem Programm.