Brüssel (dpa) - Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg droht mit seinen Bemühungen um eine deutliche Steigerung der Gemeinschaftsausgaben für Abschreckung und Verteidigung zu scheitern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben etliche Alliierte in bündnisinternen Beratungen deutlich […] mehr

Kommentare

6AS108. März 2021
@5 Auch ich halte die Kopplung der Verteidigungsausgaben an das BIP für falsch. Bundeshaushalt allerdings wäre noch schlechter, denn das würde - was ja eh schon gang und gäbe ist - Verteidigungsausgaben nach Kassenlage bedeuten. Grundlage muss aber die Bedrohungsanalyse und die strategische Ausrichtung der Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland sein. Und da haben wir das nächste Problem: wir haben nämlich keine strategische Ausrichtung.
5FichtenMoped08. März 2021
@3 : Ich finde es zutreffend. Eine Koppelung der Verteidigungsausgaben prozentual an das BIP halte ich übrigens für falsch. Der Bundeshaushalt wäre mE die richtige Bezugsgröße.
4AS108. März 2021
@1 @2 Beide Kommentare sind nicht zutreffend. Die Vergemeinschaftung von Kosten wäre nur gerecht, gerade wenn es um Aufenthalte in anderen NATO-Ländern geht. Und als Drehscheibe in Europas Mitte und selbsternannte Führungsmacht in der EU ist es mehr als schäbig, gerade mal 1,5% des BIP für Verteidigung auszugeben und bei über 80 Millionen Einwohnern eine Mini-Streitkraft von 180.000 Soldaten zu unterhalten.
3KonsulW08. März 2021
Diese Niederlage wäre vollkommen berechtigt. Immer mehr für Verteidigung ausgeben geht gar nicht.
2FichtenMoped08. März 2021
Auch wenn Jens Stoltenber das schönreden möchte. Mit anderen Worten ausgedrückt: Die NATO-Mitglieder sollen anfangen den Militärhaushalt der USA mit finanzieren.