Brüssel (dpa) - Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg droht mit seinen Bemühungen um eine deutliche Steigerung der Gemeinschaftsausgaben für Abschreckung und Verteidigung zu scheitern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur haben etliche Alliierte in bündnisinternen Beratungen deutlich ...

Kommentare

(6) AS1 · 08. März um 15:41
@5 Auch ich halte die Kopplung der Verteidigungsausgaben an das BIP für falsch. Bundeshaushalt allerdings wäre noch schlechter, denn das würde - was ja eh schon gang und gäbe ist - Verteidigungsausgaben nach Kassenlage bedeuten. Grundlage muss aber die Bedrohungsanalyse und die strategische Ausrichtung der Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland sein. Und da haben wir das nächste Problem: wir haben nämlich keine strategische Ausrichtung.
(5) FichtenMoped · 08. März um 15:35
@3: Ich finde es zutreffend. Eine Koppelung der Verteidigungsausgaben prozentual an das BIP halte ich übrigens für falsch. Der Bundeshaushalt wäre mE die richtige Bezugsgröße.
(4) AS1 · 08. März um 14:38
@1 @2 Beide Kommentare sind nicht zutreffend. Die Vergemeinschaftung von Kosten wäre nur gerecht, gerade wenn es um Aufenthalte in anderen NATO-Ländern geht. Und als Drehscheibe in Europas Mitte und selbsternannte Führungsmacht in der EU ist es mehr als schäbig, gerade mal 1,5% des BIP für Verteidigung auszugeben und bei über 80 Millionen Einwohnern eine Mini-Streitkraft von 180.000 Soldaten zu unterhalten.
(3) KonsulW · 08. März um 14:20
Diese Niederlage wäre vollkommen berechtigt. Immer mehr für Verteidigung ausgeben geht gar nicht.
(2) FichtenMoped · 08. März um 08:52
Auch wenn Jens Stoltenber das schönreden möchte. Mit anderen Worten ausgedrückt: Die NATO-Mitglieder sollen anfangen den Militärhaushalt der USA mit finanzieren.
 
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