Berlin (dts) - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat die Union vor einem Scheitern des geplanten Gesetzes für ein Rückkehrrecht von Teilzeit- in Vollzeitarbeit gewarnt. "Ich bin nicht bereit, ein Gesetz zu verabschieden, das am Ende wirkungslos ist", sagte Nahles der "Saarbrücker Zeitung" […] mehr

Kommentare

7k6393204. Februar 2017
Übrigens: so ne ähnliche Regelung gibt es schon - nennt sich Elternzeit.
6k6393204. Februar 2017
@5 Nunja, ich hoffe mal, dass das Gesetz so ausgearbeitet ist, dass man 6 Monate im Voraus sagen muss, wenn man wieder Vollzeit arbeiten will. Und dann kann der Arbeitgeber auch vorplanen. Ich persönlch würde dem Arbeitsgeber von Vornerein sagen, wenn ich vermutlich wiederkomme möchte, oder zumindest den ungefähren Zeitraum. Mir entstehen dadurch keine Nachteile, und der AG kann noch weiterplanen. Zudem erhöhen sich so die Chancen, dass ich ne für mich passene Arbeit bekomme.
5Leoric04. Februar 2017
Diese Regelung hat halt auch eine Kehrseite, nämlich die Einstellungshürde für Personen von denen man erwartet, dass sie irgendwann in Teilzeit gehen wollen. @2 : Das stellt für den Arbeitgeber genauso ein Problem dar, ist aber kein Argument gegen seines, im Gegenteil. Arbeitgeber müssen schon mit krankheitsbedingten Ausfällen rechnen und Spielraum dafür nutzen, diese Regelung käme als Belastung noch dazu (und nicht anstatt der krankheitsbedinten Ausfälle).
4Merowing04. Februar 2017
@3 : Befristete Teilzeitverträge sind also grundsätzlich unbefristet und können vom Arbeitnehmer jederzeit beendet werden während krankheitsbedingte Ausfälle zeitlich klar begrenzt sind !?
3Chris198604. Februar 2017
@2 Es ist was anderes wenn man einen Mitarbeiter wegen Krankheit ein paar Wochen ersetzen muss oder auf 50% der Arbeitskraft für teils mehrere Jahre verzichten muss UND dann noch damit rechnen muss, dass er wieder auf 100% geht wenn es ihm gerade passt. Gerne kann man ja dieses Rückkehrrecht einrichten aber gleichzeitig jede Möglichkeit zum relativ unkomplizierten Ausgleichens mittels Leiharbeiter zu blockieren macht es nur noch schwerer, gerade für kleinere Betriebe in Deutschland.
2Merowing04. Februar 2017
@1 : Wenn das für die 'armen' Arbeitgeber schon ein Problem darstellt, was machen diese Menschen dann wenn einer der 15 Mitarbeiter krankheitsbedingt einige Wochen komplett ausfällt?
1Chris198604. Februar 2017
Ich stelle mir das aus Sicht eines Arbeitgebers enorm schwierig und kostspielig vor. Stellt man sich vor in einem 15 Personen Betrieb gehen zwei Personen temporär in Teilzeit. Normalerweise würde man diese Zeit bis zu einer Rückkehr jetzt mit z.B. einem Leiharbeiter überbrücken. Den will man aber jetzt ja auch abschaffen weil Leiharbeit ist ja was ganz böses. Nun muss man Jemanden einstellen und was macht man mit dieser dann überflüssigen Arbeitskraft wenn die Zwei aus der Teilzeit kommen?