Berlin (dts) - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat Nachbesserungen bei der Reform der Erbschaftsteuer verlangt. "Die jüngste Reform der Erbschaftsteuer ist nicht gerade ein Ruhmesblatt", sagte Nahles der "Saarbrücker Zeitung" (Samstags-Ausgabe). Auf Betreiben der CSU würden damit […] mehr

Kommentare

8thrasea04. Februar 2017
@6 Und was ist dann mit Immobilienbesitzern? Willst du da auch einen Inflationsausgleich? Die Grundsteuer wird so oder so fällig. Nein, hör auf - ich wüsste nicht, warum man für bares Geld über Sonderregeln bevorzugen sollte.
7wazzor04. Februar 2017
@5 Es ist aber auch nicht fair das Vermögende (ich gehe jetzt mal von einen Freibetrag aus) für ihre Kapitalerträge weniger Steuern zahlen als jemand der sein Lohn/Gehalt versteuern muss.
6Teekayy2604. Februar 2017
@4 An der Börse sind auch ohne hochriskante Geschäften Gewinne von über 3% eher der Durchschnitt statt die Ausnahme. Ein Vermögen von 25k Euro kann man auch als "einfacher" Arbeiter über die Jahre zur Seite legen. Aber ich beziehe mich direkt auf die Inflationsrate. Beispiel 2016: Habe ich mit 100.000 Euro Kapital 3000 Euro verdient (3%) bei einer Inflationsrate von 0,5% würden 2.500€ versteuert werden, da die ersten 500€ lediglich dafür sorgen, dass das Geld den Wert behält.
5Teekayy2604. Februar 2017
@3 Darüber, ob indirekte Enteigung etwas gutes ist, lässt sich streiten. Solange der Gewinn durch Kapitalerträge der Inflationsrate entspricht, ist das Geld trotz einem höheren Betrag genau so viel wert wie vorher. Davon nun etwas wegzunehmen, so dass man am Ende weniger hat, ist aus meiner Sicht nicht fair, egal woher das Vermögen kommt.
4thrasea04. Februar 2017
@2 Dafür gibts ja den Sparerfreibetrag. Bis du den bei den aktuellen Zinsen ausgeschöpft hast, musst du ganz schön was auf der Seite haben. Und ob das dann alles durch "Lohn" mit abgeführter Lohnsteuer zustande gekommen ist, sei mal dahingestellt.
3wazzor04. Februar 2017
@2 Kann man so oder so sehen. Ich will ihr jetzt Mal etwas gutes unterstellen. Ich denke ihr geht es dabei um "Großkapital" a la Quandt Erben. Diese beziehen Erlöse aus Kapital ohne einen Finger in ihrem ganzen Leben gerührt zu haben und somit auch keine Lohnsteuer gezahlt zu haben. Kann man ja leicht machen in dem man sagt bis etwa 250.000€ sind steuerfrei.
2Teekayy2604. Februar 2017
Erlöse aus Kapital sollten bis zum Ausgleich der Inflationsrate garnicht besteuert werden. Es kann nicht sein, dass jahrelang erarbeitetes und durch Lohnsteuer bereits versteuertes Geld trotz realem Wertverlust noch besteuert wird.
1wazzor04. Februar 2017
"Das entspricht nicht der Haltung der SPD" muss ja wohl oder hat Frau Nahles vergessen das die SPD in der Regierung ist und ohne deren Okay nicht dazu gekommen wäre?