Berlin - Die Bundesregierung hat die vor der Wahl ausgesetzte Einreise von Afghanen nach Deutschland wieder aufgenommen. Am frühen Dienstagmorgen sei eine Charter-Maschine aus Islamabad am Berliner Hauptstadtflughafen gelandet, berichtet die "Welt". Nach letztem Stand an Bord: 155 Afghanen, die von […] mehr

Kommentare

33tripleeight27. Februar 2025
mit negativen Folgen zu leben.
32tripleeight27. Februar 2025
@30 Natürlich hatten die Amerikaner 20x mehr Soldaten im Einsatz, da sind nur etwa 2,5x so viele Ortskräfte aber eine andere Dimension. Und die Briten hatten die zweitgrößte Truppe dort, in etwa doppelte Anzahl wie Deutschland. Aber nur ¼ der Ortskräfte werden aufgenommen. Wiederum eine ganz andere Dimension. Deutschland ist mit Abstand am aktivsten bei der Aufnahme. Und die anderen Kriege sind nicht identisch, aber z.B. im Irak waren die Amerikaner auch nicht beliebt und die Ortskräfte durchaus
31Pontius26. Februar 2025
sind deren Zahlen größer.
30Pontius26. Februar 2025
@25 Ich meine aus einem Artikel der deutschen Welle, der ich mehr vertraue als der Welt. Bei den kriegen im Irak und in Balkan muss ich einfach fragen: Sind da auch die ursprünglichen Herrscher zurückgekehrt oder eignen sich diese Konflikte gar nicht als Vergleich? Und hinsichtlich der Dimensionen sind 12.000 noch aufzunehmende Ortskräfte samt Familienmitglieder doch den mit den britischen Zahlen sehr vergleichbar. Die Amerikaner hatten ja auch 20 mal mehr Soldaten im Einsatz und dementsprechend
29thrasea26. Februar 2025
@28 Oh, danke! Bei den Stichworten klingelt es wieder, war wohl nur zu lange her. Klar, über das Vorgehen der USA hatte ich gelesen. Sie wurden damals als gutes Beispiel gelobt, wie sie Ortskräfte in Sicherheit bringen – während in Deutschland erst einmal nichts passiert ist und dann eine kleine Ewigkeit lang geprüft wurde. Bei "ganz andere Dimensionen als D" will ich widersprechen. Das liegt doch nur daran, dass wir die Programme für Ortskräfte und andere stark bedrohte Menschen zusammenzählen.
28tripleeight26. Februar 2025
@27 Die USA haben ca. 120.000 Ortskräfte ausgeflogen und in Drittländern untergebracht: Deutschland, Kosovo, Katar. Dann Sicherheitsüberprüfungen usw. und erst danach eine Weiterreise in die USA; wenn die Prüfungen bestanden wurden. Großbritannien hat ca. 11.000 direkt evakuiert und im eigenen Land die Prüfungen durchgeführt. Also ganz andere Dimensionen als D. In anderen Kriegen wurde auch anders vorgegangen bspw. Irak & Balkan.
27thrasea26. Februar 2025
@26 Ich habe bisher wenig über den Umgang anderer Länder mit dem Thema Ortskräfte aus Afghanistan gelesen. Hast du eine (oder gerne mehrere) prägnante Quelle? Dass es Abstufungen geben kann, ist mir völlig bewusst. Nachbarländer können sicherlich eine Lösung sein – die Frage ist nur: um welchen Preis? Deine Quelle zeigt ja schon, dass z. B. Pakistan höchst unwillig ist und selbst temporäre Aufenthalte / Visa bis zur Weiterreise nach Deutschland äußerst schwierig zu organisieren sind.
26tripleeight26. Februar 2025
@18 einige andere Länder tun dies und machen nicht so weitreichende Zusagen. Es gibt auch Varianten, wo eine Evakuierung in ein als sicher geltendes Nachbarland vorgenommen wird, aber nicht die Einreise ins eigene Land. Es gibt da viele Abstufungen und ob man sich da moralisch verpflichtet fühlt die Helfer und auch die gesamten Familien aufzunehmen, ist wohl sehr subjektiv. Andere Länder sehen es nicht so. Kein Plädoyer, aber es ist NICHT alternativlos.
25tripleeight26. Februar 2025
@22 Die Welt sagt im verlinkten Artikel, dass es nur die vergangenen Wochen, also die Wahlkampfzeit betrifft. Woher kommen Deine anderslautenden Infos? Und von den 36.000 hat man schon mehrfach gehört, auch wenn sie in der Masse aller Einreisen nur einen Teil ausmachen und in den Statistiken ja sogar als legale Zuwanderung auftreten, da man ihnen Visas gewährt. Dieser Flug ist bemerkenswert wegen der zeitlichen Abfolge, Aussetzung im Wahlkampf, Wiederaufnahme direkt nach der Wahl.
24tripleeight26. Februar 2025
@22 Nein, leider nicht, sonst würde es bei den Abschiebungen vielleicht auch mal nennenswerte Zahlen geben. Mein Satz bezieht auf Abschiebungen allgemein. Bei den paar Afghanen, die überhaupt seit der "Wiederaufnahme" 2024 abgeschoben wurden, handelt es sich bisher tatsächlich um Straftäter und meist schwere bzw. wiederholte Straftäter. Ob die Gesamtzahl überhaupt nennenswert über den 28 Showabschiebungen mit Katars Hilfe liegt, ist schwierig rauszufinden.
23Pontius25. Februar 2025
Fremdsprachenkenntnisse der deutschen Bundeswehr (Persisch, Paschto, die restlichen Regionalen Sprachen und Dialekte) nochmals überprüfen.
22Pontius25. Februar 2025
@11 Nach Afghanistan werden vornehmlich Menschen abgeschoben, die unbescholten sind? Ist Afghanistan neuerdings ein sicheres Herkunftsland? @12 Kommt der dir der komische Gendake, warum du von den anderen 36.000 bisher schon Hergeholten noch gar nichts gehört hast und dieser eine Flug jetzt prominent in den Vordergrund gestellt wird? Übrigens war die Pause mehrere Monate lang und nicht nur 2 Wochen vor der Wahl. Und falls du dich über Ortskräfte nochmal informieren willst, dann solltest du die
21thrasea25. Februar 2025
@19 Merz ist nicht verantwortlich. Oder habe ich verpasst, dass er in den letzten zwei Tagen vom Bundestag zum Kanzler gewählt wurde? @20 Beides ist der Fall. Kannst du dir vorstellen, wie die Taliban jetzt auf die Ortskräfte zu sprechen sind, welche mit der Bundeswehr zusammengearbeitet haben?
20cherry25. Februar 2025
@18 , war es nicht eher so, daß unsere Bundeswehr die Afghanen unterstützt hat? Immerhin war es ihr Land und nicht unseres.
19colaflaschi25. Februar 2025
Das ist also die "Politikwende" von der Merz vor der Wahl gesprochen hat
18thrasea25. Februar 2025
gegen Afghanen vor. Zuletzt teilte die pakistanische Regierung mit, Afghanen im Aufnahmeprogramm der Deutschen, aber ohne gültiges Visum für Pakistan, müssten das Land bis zum 31. März 2025 verlassen – eine Frist, die Berlin nicht halten kann" – es fordert doch hoffentich niemand, diese Menschen, die unsere Bundeswehr aktiv unterstützt haben, nun im Stich zu lassen? Es handelt sich hier NICHT im irreguläre Migration.
17thrasea25. Februar 2025
Aus dem Link von @6 : "Etwa 3000 Afghanen mit Aufnahmezusage warten derweil weiter in Islamabad auf ihre Evakuierung in die Bundesrepublik. Ihre Situation ist prekär: Deutschland hat ihnen zugesagt, sie auszufliegen, oft haben die Familien alle Besitztümer in Afghanistan verkauft. In Pakistan, wo Sicherheitsgespräche stattfinden und die Chartflüge starten, haben sie nur für drei Monate ein Visum. Die Verfahren vor der Ausreise dauern regelmäßig um ein Vielfaches länger. Pakistan geht indes hart
16Sonnenwende25. Februar 2025
Ergänzend: manchmal ist ein Baum einfach nur ein Baum, ein Hund einfach nur ein Hund und ein Sofa einfach nur ein Sofa. Und so können technische Probleme einfach auch nur technische Probleme gewesen sein, und nichts anderes, auch wenn die Gesamtsituation zu anderen Mutmaßungen verführen mag.
15Sonnenwende25. Februar 2025
(2) in Islamabad darauf warten, Schutz zu finden. Mir persönlich fehlen ausreichend Informationen, um einschätzen zu können ob ich diese Entscheidung falsch oder richtig finde. Mal schauen, ob es dazu noch Aussagen aus der Politik geben wird.
14Sonnenwende25. Februar 2025
Es ist wahrscheinlich einfach eine Entscheidung im Rahmen der Situation nach Aschaffenburg und München gewesen, um die Debatte nicht weiter aufzuheizen und die Unsicherheiten in der Bevölkerung nicht weiter zu befördern. Dafür dürfte es einen breiten Konsens aller demokratischen Parteien geben, egal ob die sich abgestimmt haben oder nicht, denn das hätte ausschließlich der AfD Stimmen verschafft. Man kann diskutieren, ob das richtig war, vor allen Dingen im Sinne der armen Menschen, die in (2)
13tripleeight25. Februar 2025
@12 Es wurden halt weitreichende Zusagen gemacht und nun will man die einhalten. Es auszusetzen war halt Augenwischerei der Ampel und der beteiligten Rot-Grünen Ministerien... Ob eine neue Regierung die restlichen 12.000 auch noch einfliegt, wäre interessant, aber vermutlich wird es wohl so kommen.
12cherry25. Februar 2025
Man kann es doch drehen und wenden, wie man will. Tatsache ist, vor der Wahl haben alle gesprochen man muß das Migrationsproblem lösen. Und es Wurden Flüge aus "logistischen" Gründen abgesagt. 2 Tage nach der Wahl landen die ersten Migranten. Da muß man sich doch nicht wundern, wenn da komische Gedanken aufkommen. Selbst bei den glühenden Verfechtern der " wir können noch viel mehr vertragen " sollte das einen Denkanstoß liefern.
11tripleeight25. Februar 2025
@8 Abgeschoben werden ja aus Deutschland überwiegend nicht Straftäter, sondern Personen ohne Bleiberecht. Das sind also im Falle der Afghanen eher welche, die von den Taliban keine Bedrohung erwarten müssen. Da passt Deine ganze Argumentation nicht. Und wie Du Straftaten als Sparmaßnahmen bezeichnest, ist auch bedenklich. Ich würde auch gerne sparen und würde das Geld auch direkt meinem Kind zukommen lassen... den guten Zweck unterstützt Du sicher und zahlst meinen nächsten Einkauf...
10tripleeight25. Februar 2025
@7 Das kam initial aber doch von einer anderen Partei... oder?
9bleifrau25. Februar 2025
--> Deswegen bieten sich Ladendiebstahl bzw. Schwarzfahren als "Sparmaßnahme" geradezu an...
8bleifrau25. Februar 2025
an @4 Den Taliban ist das wurscht, ob das "junge arbeitsfähige Leute" sind! In deren Augen sind das 1.) Verräter und 2.) Verbrecher. Ich kann mir gut vorstellen, dass die zügig "eliminiert" werden - denn als Gefangene kosten die nur unnötig Geld, also weg damit! Unangemessen finde ich, wenn auch Ladendiebe oder Schwarzfahrer abgeschoben werden sollen. Die bekommen alle hier nicht Unmengen von Geld! Und von dem wenigen schicken viele auch noch was nach Hause (Afghanistan)! Deswegen -->
7Spyderman25. Februar 2025
@3 genau so sieht es aus ,getreu dem Motto : weiter so wir schaffen das 😠
6tripleeight25. Februar 2025
@5 Ja, genau... 48.000 an Leib & Leben bedrohte und das ist nur die Zahl, die Deutschland aufnehmen will. Davon jetzt 36.000 schon da und genau vor der Wahl und nach den Anschlägen mehrerer Afghanen gab es logistische Probleme. Eine interessante Konstellation. Zahlen kommen von hier: <link> und wer es ebenfalls unglaubwürdig findet, steht da auch.
5Sonnenwende25. Februar 2025
@1 Nein. Die Flüchtenden aus Afghanistan reisen ja nicht mit Erlaubnis der Taliban aus, sondern sind bereits vor den Taliban geflüchtet, weil sie von denen verfolgt werden und an Leib und Leben bedroht sind. Und für eine Einreise aus Deutschland Abgeschobener bedarf es das Einverständnisses der Taliban. Im übrigen kommen die Flüge aus Islamabad, das liegt in Pakistan, und kehren auch dorthin zurück, nicht nach Afghanistan. Ehrlich gesagt ist dein Kommentar mehr als naiv.
4tripleeight25. Februar 2025
@2 Wieso sind das die Optionen? Die Taliban bekommen überwiegend junge arbeitsfähige Leute wieder. Sie können damit auch zeigen, dass sie sich wie eine Regierung verhalten, die anerkannt werden sollte und, da die Abzuschiebenden ja wohl eh üblicherweise den einen oder anderen Betrag mitbekommen, bringt es Devisen und Umsatz ins Land und es kommt aus deutscher Sicht auch nicht auf ein paar Tausender mehr an. Die sind schnell eingespart.
3tripleeight25. Februar 2025
@1 Böse Zungen könnten es so interpretieren, dass nun die Wahl vorbei ist, da kann man wieder sein wahres Gesicht zeigen...
2tastenkoenig25. Februar 2025
Flugkapazitäten sind wohl das geringste Problem dabei. Will man als erstes Land der Welt das afghanische Taliban-Regime anerkennen? Will man diesen Leuten Gelder in den Hals werfen für die Aufnahme Abzuschiebender? Der bisher einzige Abschiebeflug wurde indirekt eingefädelt und dementsprechend kompliziert.
1jub-jub25. Februar 2025
Könnte man nicht ebenso im Austausch in Deutschland unerwünschte Afghanen nach Afghanistan zurückführen? Es gibt bei den Charterflügen sicherlich Leerflüge auf dem Hin- oder Rückweg, die man dafür nutzen könnte. Gerade in Hinblick auf das Wahlergebnis von Sonntag sollte man meinen, daß die Bundesregierung endlich etwas dazugelernt haben könnte.