Frankfurt/Main (dpa) - Einen Tag nach der EZB-Ankündigung von unbegrenzten Staatsanleihenkäufen unter Auflagen hat sich die Entspannung an den krisengeschüttelten Rentenmärkten Südeuropas fortgesetzt. Insbesondere in Spanien, aber auch in Italien und Portugal waren die Risikoaufschläge zu deutschen ...

Kommentare

(7) k293295 · 07. September 2012
@6 : Ja, kann, aber dann hat unsere Goldene Nase statt 24 halt nur 23 Karat - und das ist doch nicht sooo schlecht, find ich. Und selbst wenn wir auf 14 Karat runterkämen, saniert _GR unseren_ Haushalt (evtl. halt langsamer), und nicht umgekehrt, wie die BLÖD und die meisten hier behaupten.
(6) tastenkoenig · 07. September 2012
@5 : Ach so meintest Du das. Das Zinsgefälle kann sich allerdings auch abschwächen, wenn nicht allmählich mal der Silberstreif am Horizont sichtbar wird.
(5) k293295 · 07. September 2012
@4 : Ja, so hab ich Draghi auch verstanden. Das Risiko für den Steuerzahler ist dabei aber gering. Bei Zahlungsausfällen greift der EFSF/ESM, der sich das Zinsgefälle zwischen den €-Ländern zunutze macht. Aufgrund dieses Zinsgefälles verdient sich D gerade ne goldene Nase an den Griechenschulden. Wir nehmen nämlich Geld zu fast 0 % auf , um es zu 6 % an GR weiterzugeben. GR bedient damit seine Schulden bei dt. & fr. Banken, was bei denen wieder Gewinn und damit Steuern bringt.
(4) tastenkoenig · 07. September 2012
@3 : Wie ich Draghi verstanden habe, wird die EZB Staatsanleihen der Krisenländer auf dem Sekundärmarkt kaufen, sofern diese sich dem Diktat der Rettungsschirme unterwerfen UND sie es für sinnvoll oder nötig hält. Die letzte Entscheidung darüber behält sich die EZB also vor. Der ESM soll ja dann wohl direkt von den Staaten kaufen können, das ist also noch mal eine andere Schiene. Da greift dann die theoretische parlamentarische Kontrolle, die in der Praxis kaum stattfindet.
(3) k293295 · 07. September 2012
@2 : Darüber entscheidet nicht die EZB. EFSF & ESM sind das Werk von Merkel & Cons., nicht der EZB, die darüber ja auch keine Kontrolle hat. Offiziell stehen Merkel & Cons. zwar unter parlamentarischer Kontrolle, aber Du weißt ja: alles alternativlos.
(2) tastenkoenig · 07. September 2012
Richtig, das darf nicht passieren. Ich denke, anders war der Druck derzeit nicht mehr vom Kessel zu nehmen. Aber gefallen tut mir dieser Weg nicht besonders. Insbesondere, dass mit der EZB ein Gremium ohne jede demokratische Legitimation und parlamentarische Kontrolle darüber entscheidet, ob und wie stark der europäische Steuerzahler ins Risiko gehen muss, darf kein dauerhafter Zustand bleiben.
(1) k293295 · 07. September 2012
Natürlich macht es Sinn, die "Krisen"-Länder von den Irrsinszinsen zu entlasten, die sie allerdings selbst verschuldet haben. Die von der EZB genannten Auflagen dürfen aber nicht wieder aufgeweicht werden, wie einst die €-Kriterien incl. Stabilitätspakt.
 
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