Frankfurt/Main (dts) - Nach dem Brexit zahlt die EZB der Bank of England ihren bisherigen Kapitalanteil aus. Das teilte die Europäische Zentralbank am Donnerstag mit. Das gezeichnete Gesamtkapital der EZB solle aber auch nach dem Brexit mit 10,8 Milliarden Euro unverändert bleiben. Weil die Bank of […] mehr

Kommentare

7Mehlwurmle01. Februar 2020
Musste die Bank of England im Gegenzug wenigstens auch die Target-Salden ausgleichen?
6Han.Scha30. Januar 2020
@5 : Danke für die logische Erläuterung! Dann ist also die EZB mehr als erfreut über den Brexit, da sich über Nacht und ohne jegliche eigene Leistung ihr Stammkapital hauptsächlich zu Lasten Deutschland wundersam vermehrt. Beim ach so schlimmen Brexit lohnt sich wohl die Frage: Cui bono?
5Haase30. Januar 2020
@1 : Ein Effekt aus der Prozentrechnung. Die Briten mussten - als Beispiel - 5 % des Gesamtkapitals von - sagen wir mal - 10 Mrd. € zeichnen. Das wären 500 Mio. Davon mussten sie, weil nicht Euro-Land, aber wiederum nur 5 % einzahlen. Das wären dann 25 Millionen. Jetzt gehen sie raus, Deutschland übernimmt einen Teil, vermutlich den größten. Sagen wir mal ein Drittel von den eigtl. 500 Mio. Briten-Anteil. Und Deutschland muss, da Euro-Land, den Anteil voll einzahlen. Das sind dann knapp 167 Mio.
4Han.Scha30. Januar 2020
@3 : Das Gesamtkapital der EZB beträgt laut Bericht 10,8 Mrd. Da können keine 58 Mrd ausgezahlt werden.
3ausiman130. Januar 2020
Hoffentlich nur 58 Mio und nicht 58 Mrd oder 320 Mio.
2k49760830. Januar 2020
Solange die Briten auch die Rechnung für den Brexit an die EU zahlen, ist das ja in Ordnung.
1Han.Scha30. Januar 2020
Es ist schon eine merkwürdige Kalkulation: An die Briten werden 58 Mio ausgezahlt und zum Ausgleich sind allein von der Bundesbank 320 Mio zu zahlen, obwohl die Briten am Euro nicht beteiligt sind.