Washington (dpa) - Die überraschende Begnadigung seines Sohnes Hunter durch den scheidenden US-Präsidenten Joe Biden hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst – von verhaltenem Verständnis bis hin zu scharfer Kritik. Der Demokrat, der zuvor mehrfach betont hatte, diesen Schritt nicht gehen zu […] mehr

Kommentare

14tastenkoenig03. Dezember 2024
Trump hat ja bei seiner ersten Runde schon etliche seiner Weggefährten begnadigt, aber unter anderem auch den Vater seines Schwiegersohns. Eigentlich sollte er also nicht zu laut protestieren. Eigentlich.
13hamufari03. Dezember 2024
trump hat ja schon angekündigt, dass er zuerst alle wegen sturm auf das capitol verurteilten, begnadigen wird.
12World4Cats02. Dezember 2024
Es wird sicherlich bei weitem schlimmer werden, wenn erstmal Trump Cheffe ist
11tastenkoenig02. Dezember 2024
Nicht das Begnadigungsrecht als solches ist problematisch, sondern wie es in den USA z.T. praktiziert wird. Wenn politische Wegbegleiter und Familienmitglieder dessen, der das Recht ausüben darf, davon profitieren, dann hat das mehr als nur ein Geschmäckle. Die Begnadigung Hunter Bidens durch seinen Vater ist da nur ein Fall in einer längeren Reihe. Der älteste Fall, der mir gegenwärtig ist, war Richard Nixon, der 4 Wochen nach seinem Rücktritt von seinem vorherigen Vize Ford begnadigt wurde.
10thrasea02. Dezember 2024
@9 Das wollte ich auch gerade schreiben, Begnadigungsrecht gibt es bei uns auch. Über Begnadigungen muss nicht einmal informiert werden. "Das Gnadenrecht schwebe über dem Recht und sei auch dem presserechtlichen Auskunftsanspruch aus Art. 5 GG entzogen", so ein Verwaltungsgericht. "Das Bundesverfassungsgericht entschied in einer äußerst knappen 4 zu 4 Entscheidung im Jahr 1969, das Gnadenrecht unterliege als Eingriff in die Gewaltenteilung nicht dem Rechtsstaatsprinzip." <link>
9Pontius02. Dezember 2024
@6 +7 WIr leben in einer Bananenrepublik: <link>
8Polarlichter02. Dezember 2024
@7 Das sehe ich ebenso. Das ist ein Affront und ein Skandal.
7hamufari02. Dezember 2024
@6 das es sowas überhaupt gibt, spricht nicht gerade für einen rechtsstaat
6Polarlichter02. Dezember 2024
Dass er Demokrat spielt keine Rolle, es ist ein Schlag ins Gesicht für einen funktionierenden Rechtsstaat und Machtmissbrauch.
5hamufari02. Dezember 2024
ich bin ja nur mal gespannt, wen trump alles (sich selber eingeschlossen) begnadigen wird.
4truck67602. Dezember 2024
Ein «sofortiges Ende der politischen Instrumentalisierung» wird es erst geben, wenn die USA ihr Rechtsystem auf sicheren, neutralen Boden bekommen. Solange es Richter gibt, die von Kriminellen ihre Ämter erhalten, wrd das nix!
3tastenkoenig02. Dezember 2024
Nicht gut, wenn nun von beiden Seiten an den Institutionen gesägt wird.
2Pontius02. Dezember 2024
Damit bricht auf jeden Fall ein (weiterer) Zacken aus der Krone Bidens. @1 Verurteilt ist er schon, nur fehlt noch das Strafmaß.
1masu11202. Dezember 2024
Das Urteil steht aber aus - die Begnadigung vor einem Urteil? Okay, die Argumente und die Position lassen dies wahrscheinlich zu. Soll so sein, demnach ist Biden's Sohn suchtkrank.