Berlin (dts) - NABU-Präsident Jörn-Andreas Krüger hat dazu aufgefordert, die Umweltfolgen der Lebensmittelproduktion an der Ladenkasse zu berücksichtigen. "Der Einfluss, den die Herstellung eines Produktes auf Klima und Umwelt hat, muss sich im Preis widerspiegeln. Etwa durch einen CO2-Aufschlag", […] mehr

Kommentare

5slowhand16. Januar 2020
@2 Das stimmt, und die erhöhten Einnahmen an deutschen Kassen wandern dann schön in dunkle Kanäle aber nicht dahin wo es nötig ist. Wer soll denn das auch kontrollieren?
4AS116. Januar 2020
@2 Sehr richtig, Werden die klimaschädlichen Teile der landwirtschaftlichen Produktion entsprechend besteuert, werden sich die entsprechenden Lebensmittel verteuern, was einen Marktnachteil bedeutet. So daß dann die Marktteilnehmer versuchen werden, die stark besteuerten Anteile der Produktion entsprechend zu verändern, was ja dann im Sinne des Ganzen ist.
3slowhand16. Januar 2020
>> Bis zu fünf Millionen Hektar werden weltweit für die landwirtschaftlichen Produkte beansprucht, die wir hier in Deutschland verbrauchen." Als Beispiel nannte er den Obst- und Sojaanbau oder die Palmöl-Produktion im Ausland. << Wer wollte denn unbedingt Palmöl im Benzin/Diesel? Das das zur Umweltzerstörung beitragen wird wurde schon vor der verpflichtenden Beimischung beklagt. Geändert hat es nichts. Ich kaufe regional und verzichte, wenn möglich, auf Palmöl und Produkte aus Übersee.
2BOOTBOSS16. Januar 2020
Alle die das Pferd vom Schwanz aufzäumen wollen also bei den Preisen im Handel und dem Verbraucher die Verantwortung sollten sich mal über unser Wirtschaftssystem schlau machen. Offenbar sind die Preise noch hoch genug, dass Viele daran gut verdienen. Man muss bei der Produktion und den Produktionsbedingungen anfangen, CO2 Aufschlag und Auflagen mit entsprechenden Kontrollen werden dann auch die Preise beeinflussen.
1Grizzlybaer16. Januar 2020
Er hat Recht und keiner schreit hier auf, dass alles ja doch schon zu teuer ist!