Teheran (dpa) - Der iranische Oppositionspolitiker Mussawi hat Neuwahlen gefordert. Er sei bereit, dabei anzutreten, sagte er vor hunderttausenden Anhängern im Zentrum von Teheran. Es war der erste öffentliche Auftritt des Reformpolitikers seit den Präsidentschaftswahlen. Er warf Ahmadinedschad und […] mehr

Kommentare

3darkkurt15. Juni 2009
nicht zu vergessen die Zensur schon VOR den Wahlen...
2Stiltskin15. Juni 2009
@Reddogg : Die Wahlen im Iran kann man kaum mit denen in den Palästinensischen Gebieten vergleichen, die auch nach Berichten von Beobachtern weitestgehend korrekt verliefen. Allein die Umstände, dass zum einen nicht einmal alle wählen konnten, da es an Wahlzetteln mangelte, dass Ahmadinedschad überall im Land den exakt gleichen Stimmenateil erhielt, dass Berichterstatter bedroht und unter Hausarrest gestellt wurden, dass 'Revolutionswächter' Jagd auf Demonstranten machen, gibt Anlaß zum Zweifel.
1k4978215. Juni 2009
hmm irgendwie riecht dass wie damals in den paläst. Gebieten die pro-westl. Partei/Politiker verliert also wird die Wahl annulliert und gefordert dass sie so häufig wiederholt werden sollte bis dass "richtige" Ergebnis zustande kommt. Anders herum gesehen ist natürlich eine Forderung der contra-westl. Parteien/Politiker zur Wahlwiederholung die "Aushöhlung" der Demokratie, und sie werden als Rebellen, Islamisten, etc. betituliert....